Versorgungs- und Subventionsstaat bringt Wohlstandsverluste für alle

(JOSEF STARGL) Wir können erkennen, dass (auch befristete) Beschränkungen und Verbote von Freiheit und Wettbewerb nicht nur in den Bildungsinstitutionen, sondern auch in den Unternehmen zu einer Verringerung von Lernchancen/von Lernprozessen und zu einem Lern-Stillstand führen (können).

„Offene Lernordnungen“ sind Wettbewerbsordnungen mit einer permanenten Entstehung, Verbreitung und Anwendung von neuem Wissen. Offene Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen ermöglichen eine Nutzung der Lernbereitschaft und der Lernfähigkeit aller Bürger.

Der (aufgeklärte) Hausverstand jedes einzelnen Bürgers kann zu einem Erkenntnisfortschritt, zu einer Verbreitung und zu einer Umsetzung von Neuerungen beitragen sowie den „Wohlstand aller“ fördern.

Die Ergebnisse offener Lernprozesse und Lernfortschritte sind nicht planbar. Eine „Anmassung von Wissen“ sowie ein anti-rechtsstaatliches und ein anti-marktwirtschaftliches Denken und Handeln von Politikern bewirken eine Verringerung und eine Ausschaltung von wohlstandsfördernden Lernprozessen.

Sowohl eine supranational als auch eine staatlich geplante Steuerung der Lernbereitschaft, der Lernfähigkeit, der Nutzung von Lernchancen, der Lernprozesse und der Lernfortschritte können nicht gelingen.

Lernprozesse können nicht zwangsumverteilt werden.

Freie, eigenverantwortliche, lern- und leistungswillige sowie lern- und leistungsfähige Bürger/Unternehmer und Mitarbeiter, die durch Irrtümer/Fehler und durch Erfolge lernen, können durch politische Planungen und Maßnahmen nicht ersetzt werden.

Viele kleine Lernprozesse und Lernfortschritte Einzelner führen zu Wertschöpfung und Wohlstand.

Eine geringe Lernbereitschaft und eine schwindende Lernfähigkeit von „Wenigen“/der (angeblich „wissenden“) Mitglieder oligarchischer Kartelle bewirken „Wohlstandsverluste für alle“.

Die weit verbreitete Staatsgläubigkeit und das zunehmende Vertrauen zahlreicher Bürger in den Staat und in die Partei- und Verbändefunktionäre, die den Staat für Sonderinteressen instrumentalisieren, sind mit einem immer größeren Misstrauen gegenüber einer rechtsstaatlichen Marktwirtschaft verbunden.

Mit (noch) mehr Macht des Staates, mit mehr Regulierung und Interventionismus sowie mit mehr Gemeinwirtschaft/Staatswirtschaft und mit mehr Zwangsumverteilung im Versorgungs- und „Subventionsstaat“ sind weitere „Wohlstandsverluste für alle“ zu erwarten.

Wir können auf eine engagierte Diskussion über die Ideen der „Denker der Marktwirtschaft“ nicht verzichten.

Marktwirtschaftliche Bildung kann einen Beitrag zu mehr „Wohlstand für alle“ leisten.

6 comments

  1. Gerald

    Ja für den einen bringt die Krise einen Wohlstandsverlust im Ausmaß des finanziellen Ruins und für den anderen nur ein geringeres Gehaltsplus. So hat jeder einen Teil der Krise und bei anhaltendem Klimawandel ist unter der Brücke vielleicht auch ganz angenehm.

  2. sokrates9

    Jede Einschränkung persönlicher Freiheit und die Fürsorge des Nannystaates macht natürlich bequem. Hat schon Sinn warum in kommunistischen Staaten – wo ja vor allem der Staat denkt – die Patentanmeldung und die Inovationsfähiglkeit sehr bescheiden war, ist..

  3. Daniel B.

    “Keine Ahnung wer da gefragt wird in Deutschland, Unternehmer, Arbeitnehmer werden es wohl nicht sein”

    Es wurden bei dieser “YouGov Omnibus” Umfrage max. 2046 Person befragt. Was “bevölkerungsrepräsentativ” aber bedeutet kommt nicht hervor.

    “Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 2.026 Personen in Deutschland ab 18 Jahren vom 3.-6. April 2020, 2.032 Personen vom 27.-30. März.2020, 2.046 Personen vom 20.- 23. März 2020 sowie 2.035 Personenvom 13.-16. März 2020 bevölkerungsrepräsentativ befragt.”
    https://yougov.de/news/2020/04/07/der-yougov-corona-tracker-leicht-sinkende-angst-vo/

  4. astuga

    Das Problem ist, es handelt sich um eine Online-Befragung.
    Die Teilnehmer werden nicht gezielt angesprochen oder gesucht, sondern sie melden sich aktiv von selbst auf einer Plattform (wie eben YouGov) um teilzunehmen.
    Es braucht wenig Phantasie sich vorzustellen, dass das tendenziell vor allem Personen mit stark ausgeprägten Ansichten und (gesellschafts-)politischem Gestaltungswillen sind.
    Ich würde auch behaupten, dass eher Personen mit genug Freizeit oder selbstbestimmten Arbeitszeiten daran teilnehmen, eher nicht die arbeitende Durchschnittsbevölkerung die mittags oder abends ihre Ruhe haben will.

    Auf welche Bevölkerungruppen das zutrifft (deren weltanschaulichen Neigungen bekannt sind) mag sich jeder selbst ausmalen.
    Öffentlicher Dienst, freie Berufe, Universitäten, Medienbranche, Kulturbetrieb, untere Ebene im Parteiapparat usw.
    “Bevölkerungsrepräsentativ” achtet man halt auf das Geschlechterverhältnis und die Altersgruppen.
    Und kaum anzunehmen, dass jemand die Angaben wirklich gründlich auf Richtigkeit überprüft.
    Die sind wahrscheinlich froh, wenn sich genug Freiwillige anmelden (die man ohnehin noch mit etwas Geld anlocken muss).

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