Verstaatlichte: “Das Scheitern einer Strategie”

“…….Österreich hat keine Weltunternehmen mit rot-weiß-roter Bestandsgarantie aus dem Boden gestampft. Der einzige große Industriekonzern, der sich international wirklich sehen lassen kann, ist die zu 100 Prozent private Voestalpine – die es sich deshalb leisten kann, mit der Abwanderung zu drohen…..” (Gute Analyse im “Standard“)

14 comments

  1. Herr Karl jun.

    Das ist putzig! Es ist doch gerade der Standard, der niemals müde wird, die Rolle des Staates in der Wirtschaft unentwegt zu glorifizieren.

  2. Herr Karl jun.

    @FDominicus
    So wie die Ewiggestrigen bis weit in die 1890er Jahre über die Nazi-Zeit oft verniedlichend meinten, ein “kleiner” Hitler wäre halt – sozusagen – das richtige gewesen, sagen die Etatisten angesichts der Milliardengräber der Verstaatlichten, der Staat müsste es halt nur “richtig” machen. Den Irrtum ist am stärksten dort verankert, wo die Vorteile für die Irrenden am grössten sind (Carl Menger).

  3. Reinhard

    “Ein Konzern, der durch ausbeuterische Monopolpreise in einem autoritären Staat wie Mexiko groß geworden ist, kann nicht die beste Partnerwahl sein.”
    Putzig. Abgesehen davon, dass die demokratische Republik Mexiko um nichts autoritärer als beispielsweise Österreich ist, das seit Jahrzehnten unter zwei feudalen Parteihäusern aufgeteilt wird, ist der Hinweis auf das “Monopol” besonders pikant. Ist das staatliche Monopol, egal ob auf Treibstoffe, Glückspiel oder Suchtmittel, in Österreich doch bis heute gelebte Realität. Und gerade vom “Standard” immer wieder als das Glück auf Erden hochgejubelt.
    Wir lernen also: Ein Staatsmonopol, an dessen kundenfeindlichen aufgefetteten Preisen sich eine reiche Schar Quasi-Beamter und Parteisoldaten mästet, ist etwas ganz Tolles und Superfeines, ein privates Monopol, an dem sich eine Schar privater Eigentümer bereichert, ist Gaga und Pfui. Dass aber nur eine wirklich “entfesselte”, also von staatlicher Gängelei befreite Privatwirtschaft genug Konkurrenz entwickelt, um den kundenfreundlichsten Preis bei der vom Kunden am besten akzeptierten Qualität erreicht, ist in die Hirne unserer ökonomischen Schreibtisch-“Experten” bis heute nicht vorgedrungen.
    Das Abzocken und Verscheißern der Kunden ist hier nicht das Problem, sondern nur, WER es tut. Das Übliche halt.

  4. Christian Peter

    ‘So wird Österreich mit seiner staatsnahen Großindustrie weiterwursteln und kann nur hoffen, dass Klein- und Mittelbetriebe stark genug bleiben, um den Wohlstand des Landes weiter zu erwirtschaften.’

    dem ist nichts mehr hinzuzufügen : nicht hochsubventionierte Großunternehmen, sondern klein- und mittelständische Unternehmen erwirtschaften den Wohlstand im Land.

    http://www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de/

  5. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Dann werden Sie sicher die Güte besitzen, uns allen mitzuteilen, wie viele Subventionen z.B. die VOEST vom Steuerzahler erhält

  6. Thomas Holzer

    Nachtrag!
    Und machen Sie bitte nicht Banken und/oder Konzerne für allfällige Steuergeschenke verantwortlich, sondern die, welche diese gewähren!
    Oder verzichten Sie freiwillig auf KM-Pauschale, Abschreibmöglichkeiten, Familienbeihilfe et al.?

  7. jvj

    Empfehlenswert auch der dazu passende Artikel im heutigen Kurier, der ein Lehrstück für Österreich darstellt. Er zeigt was die USA inkl. der betroffenen Gemeinde tut, um Investoren anzulocken.

  8. Christian Peter

    @thomas holzer

    die Stahlindustrie zählte jahrzehntelang und auch heute noch zu den hochsubventionierten Industrien in Europa. Momentan arbeitet die EU gerade an einem gewaltigen Hilfsprogramm für die Stahlindustrie, welches im Juni erwartet wird.

  9. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    in concretu!
    Ich frug nach der VOEST!
    Nicht nach der Stahlindustrie in Europa…………….
    Aber konkrete Antworten auf konkrete Fragen sind anscheinend nicht Ihres………..

  10. Christian Peter

    @holzer

    auch die VOEST ist ein Unternehmen der Stahlindustrie. Oder handelt es sich bei der VOEST um einen Waschmittelkonzern ?

  11. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Vielleicht verlange ich ja zu viel!
    Aber würden Sie die Güte besitzen, Ihre Thesen, welche sich anscheinend im Kopieren von “links” erschöpfen, auch anderweitig zu verifizieren, oder falsifizieren.
    Wir sprechen nicht von der verstaatlichten VOEST, sondern von der mittlerweile privatisierten VOEST.
    Und wenn Sie schon die Behauptung aufstellen, diese würde mit Steuergeldern subventioniert, dann würde ich demütigst ersuchen, daß Sie diese Behauptung auch belegen!

  12. Christian Peter

    @holzer

    Sie werfen mir vor, Links zu kopieren und verlangen im selben Zug Links zur Bestätigung meiner Aussagen ? Wollen Sie mich auf den Arm nehmen ? Werde die Kommunikation mit Ihnen beenden, wünsche Ihnen alles Gute.

  13. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Ich werfe Ihnen nichts vor, ich erlaube mir nur, Feststellungen zu treffen!
    Ich habe niemals von Ihnen verlangt, “links” zur Bestätigung Ihrer Behauptungen zu publizieren!
    Daß ein “Unternehmer”, als den Sie sich ja selbst in diesem Forum vor kurzer Zeit bezeichnet haben, des sinnerfassenden Lesens anscheinend nicht willens und/oder mächtig ist, nimmt mich doch (etwas) Wunder.
    Das Wort “anderweitig” in meinem Beitrag scheint Ihnen entgangen zu sein 🙂

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