8 comments

  1. Thomas Holzer

    da gibt es fast unendlich viel zu tun für die EEOC
    Ich hoffe, daß eine solche Organisation mit Zwangsmitgliedschaft und in der Verfassung verankert auch bald in Österreich eingeführt wird. Zusätzlich schlage ich noch den Ausbau der psychologischen Betreuung für die wegen Diskriminierung Entlassenen vor (natürlich auf Krankenschein). Die müssen ja alle schwer traumatisiert sein.

  2. Christian Weiss

    Und was ist die Begründung? Religionsfreiheit?

    Falls ja, drei Fragen meinerseits:
    Wenn ich eine Religion gründe, die es als oberste Pflicht sieht, dass ich als Kopfschmuck die Skalps von Gewerkschaftsfunktionären trage, komm ich dann auch damit durch?
    Kann ein katholischer Priester sich weigern, während des Gottesdienstes sein liturgisches Gewand zu tragen, mit der Begründung er habe dem katholischen Glauben abgeschworen und sei zum Islam konvertiert? Und darf er aus Gründen der Religionsfreiheit sich auch hier auf das Recht berufen, im Beruf des katholischen Priesters verbleiben zu dürfen?
    Und dann möchte ich einfach mal wissen: Haben jetzt diese Kopftücher, Hidschab, Tschadors und Burkas etwas mit dem Islam zu tun oder nicht? Da hört man ja je nach dem, wie es grad passt, Gegenteiliges.

  3. cmh

    Unser Großmütter trugen auch Kopftücher. Allerdings nicht wegen der Religion, sondern weil es im Stall doch etwas intensiver roch als bei A&F und das Dreiwetter Faft noch nicht erfunden war.

    Da es nicht anzunehmen ist, dass unsere muslimischen Mitbewohner Körperpflege auf dem Niveau von vor 100 Jahren betreiben kann das Kopftuch nur einen einzigen Grund haben:

    Es zeigt: 1. Wir sind nicht so wie ihr. 2. Wir sind die Besseren. 3. Christliche Frauen sind im Gegensatz zu uns Huren. und 4. Wir schlafen nicht mit Christen.

  4. Rennziege

    11. September 2013 – 14:48 – cmh
    “Da es nicht anzunehmen ist, dass unsere muslimischen Mitbewohner liebgewordenen Gäste Körperpflege auf dem Niveau von vor 100 Jahren betreiben …”
    Leider ist das manchmal recht deutlich an- und wahrzunehmen. Ein kleiner Streifzug z.B. durch die engeren Gassen in Berlin-Neukölln, wo der Wind kaum weht, ist ein Abenteuer für die Nüstern. Ich hab’ nachgefragt: Selbst die rituellen Waschungen des Islams, vor fünf Jahrhunderten in naturgemäß wasserarmen Gegenden kodifiziert, beschränken sich auf weibliche und männliche Körperteile, die man am Esstisch lieber nicht erwähnt.
    Aber auch dies ist freilich eine Bereicherung unserer Kultur, wie ich pflichtgemäß hinzufüge.

  5. Thomas Holzer

    es ist doch egal, ob jemand kahlköpfig, behaart, mit Kopftuch, Fes, Turban, Melone, Nudelsieb(Niko Alm/neos), Tarchtenhut oder was auch immer herumläuft.

    Das Einzige, was mich stört ist, daß die Vertragsfreihiet sukzessive von staatlicher Seite nicht nur eingeschränkt, sondern bewußt untergraben wird.
    Und das vulgus populus läßt sich dies alles widerstandslos gefallen

  6. cmh

    Nein es ist nicht egal wie jemand herumläuft.

    Auch in Zeiten der völligen Geschmacklosigkeit, sollte man nie vergessen, dass durch die Kleidung immer auch etwas ausgedrückt werden soll. Vor allem die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Wenn Sie durch die Stadt gehen, ist es Ihnen leicht möglich, nach der Kleidung den Beruf zu erraten. Und das ist noch das wenigste.

  7. Mario Gut

    1. Interessant, dass von politisch korrekter Seite es offensichtlich niemanden mokiert, dass die beiden zwar sehr erfolgreichen, aber anscheinend ziemlich degenerierten Besitzer der politischen Minderheit der sexuell anders(rum) Orientierten angehört – inklusive aller Eigenarten, die bei den politische korrekten Strammstehern und Genderisten sonst nur laut aggressives Geplärre hervorrufen würden.
    2. Allerdings, nach welchen Prinzipien der Corporate Identity ich mein Unternehmen führe, hat die Politik und die Gerichte grundsätzlich einen feuchten Schmarr´n anzugehen. Wenn sich Kopftuch Frauchen in die Homo angehauchte Hölle von Abercombie begeben, dann können sie sich ja schnell wieder entfernen – mehr aber auch nicht.
    3. Oder darf jetzt der integrierte Hawaiianische Strassenbahnfahrer der Wiener Linien im Sommer mit Baströckchen aufkreuzen? Der wäre bei Abercombie dann besser aufgehoben.

    Wie auch immer, die Justiz (und Politik) mischt sich immer massiver in Lebensbereiche ein, die sie ABSOLUT nichts angehen!
    Aber wie sagte man schon derweilen einst über Olofs Schweden: “Dort wird vom Stuhlgang bis zum Schulgang und von der Wiege bis zur Bahre alles vom Staat geregelt.”

  8. Thomas Holzer

    @cmh
    1.) ich habe von Kopfbedeckungen geschrieben, oder von Haarpracht oder nicht vorhandener Haarpracht
    2.) daß wir in Zeiten annähernd völliger Geschmacklosigkeit leben, konzediere ich; aber ob eine Muslima nun ein Kopftuch trägt oder nicht, sollte ihr überlassen bleiben.
    3.) und ob ein Unternehmer eine Kopftuchträgerin einstellt, sollte ihm überlassen sein!!

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