Vertrauen in die Politik auf neuem Tiefststand

“…Das Vertrauen in die österreichische Politik ist auf einen neuen Tiefststand gesunken. Für Meinungsforscher Wolfgang Bachmayer ist das “kein Wunder”, wie er am Montag bei einer Pressekonferenz der Initiative Mehrheitswahlrecht sagte, wurde die Umfrage doch mitten im Wahlkampf während der Silberstein-Affäre durchgeführt…” (hier)

19 comments

  1. cmh

    Wie kann ein “Meinungsforscher” etwas über “Vertrauen” sagen? Seine Domäne ist doch die Meinung während Vertrauen etwas mehr im realen Risiko verwurzelt ist.

    Das Ergebnis ist im übrigen auch irrelevant, denn tatsächlich ist das Vertrauen derjenigen, die der Poltik Kredit gegeben haben, etwa um Karriere zu machen oder ein Lobbyvorhaben durchzubringen recht groß.

  2. KTMTreiber

    … Vertrauen in die Politik … – habe ich schon vor sehr, sehr, sehr langer Zeit verloren …
    Wenn ich einer Person vertraue, dann mir selbst, nebst meinem Sohn und meiner Gattin. Dann kommen
    noch zwei, drei gute Freunde und dann ist “fertig”.

    Einem Politiker der mich glauben lassen möchte, dass er tatsächlich und wahrlich auch meine Interessen
    vertrete, dem glaub ich ebenso viel wie einem “Monsanto”- Vertreter, der mich von der Unbedenklichkeit von
    “Round up” überzeugen möchte …

  3. Thomas Holzer

    Mit diesem Personal wird auch ein umgesetztes Mehrheitswahlrecht das Vertrauen in die Politik nicht vergrößern

  4. Thomas Holzer

    Claudia Roth, neuerlich zur Vizepräsidentin des deutschen Bundestages gewählt:
    Eine typische Demokratin: niveaulos, primitiv, kulturlos, ahnungslos, aber dafür indoktriniert bis in die Knochen, wenn auch, natürlich, ohne Inhalt

  5. Falke

    Neisser (ÖVP!) ist da wohl absolut die falsche Person, um Vertrauen in die Politik wieder herzustellen. Dieser Herr war einerseits einer der größten “Willkommensklatscher” für die sogenannten Flüchtlinge und andererseits ein besonders aktiver Unterstützer und Wahlhelfer von VdB.

  6. Rennziege

    Geht’s, pittäh! Lasst’s die in statu nascendi befindliche Koalition von Schwarz Türkis und Blau erst einmal ausapern, und dann mag man sich die Goscherln zerreißen, wenn’s beliebt.
    Ich halte diesen neuen Wind, den auch wir gewählt haben, für eine große Chance Österreichs, dem jahrelangen und sündteuren Wachkoma zu entfleuchen. Ein weiterer Scharzrotgrün-Albtraum wäre verhängnisvoll gewesen. Fehlt nur noch der Wasserkopf Wien, wo Rotgrün leider so viele (nicht minder teure) Abhängigkeiten etabliert hat, dass viele Wähler sich vom sedierenden Schnuller (Wolfgang Ambros, “Aufzog’n mit’n Rum” oder so) nimmer trennen wollen. Aber sobald die Altstadt samt UNESCO-Kulturerbe endgültig verschandelt und der Verkehr auf Radler und Fußgänger beschränkt wird, könnte es auch dort zu einem Umdenken kommen.
    Tät’ mich freuen, auch aus weiter Ferne.

  7. raindancer

    vor allem wenn man sowas liest
    Am 15.Oktober wurden die Grünen von den Österreichern aus dem Parlament gewählt und dürften daher natürlich auch keine Klubfördergelder mehr erhalten. Der Legislativdienst der Parlamentsdirektion sieht das aber anders.

    Grüne könnten bis zu 359.000 Euro kassieren

    Mit der Abwahl der Grünen aus dem Parlament hat sich eine merkwürdige Situation ergeben. Obwohl es zumindest für die nächste Legislaturperiode im Parlament keinen einzigen grünen Nationalratsabgeordneten geben wird, sollen den Grünen nach Ansicht der Parlamentsdirektion trotzdem Fördergelder ausbezahlt werden.
    https://www.unzensuriert.at/content/0025365-Kein-gruener-Parlamentsklub-Parlamentsdirektion-will-Klubfoerdergelder-trotzdem

  8. raindancer

    ebenso nicht vertrauensfördernd war dass Arbeiter und Angstellte in null komma nix harmonisiert wurden aber die Harmonisierung Beamte ASVG schon jahrzehnte diskutiert wird und als Ergebnis die Priviliegien und Gehälter der Beamten immer mehr werden.
    Vielleicht sollte die Bevölkerung den pragmatisierten Hochdadel in der EU und national davonjagen.

  9. raindancer

    ebenso nicht vertrauensfördernd ist wie der Kurier schreibt, dass die FPÖ anfänglich von der Streichung der GIS redet und nun will sie im ORF einfach nur mitmauscheln

  10. Christian Peter

    @raindancer

    ‚Harmonisierung Beamte ASVG‘

    Mit der Beamtenpartei ÖVP wird es auch in den kommenden 5 Jahren keine Reformen in der Verwaltung geben. Dabei liegt dort das größte Einsparpotential, alleine durch Strukturreformen ließen sich in der österreichischen Verwaltung viele Milliarden sparen.

  11. Christian Peter

    @rainsancer

    Mit einer großen Staatsreform z.B. durch Beseitigung des Bundesstaates ließen sich nach Berechnungen von Experten bis zu 20 Milliarden Euro im Jahr sparen, damit ließe sich die Steuerreform des Jahrhunderts finanzieren. Kein vernünftiger Mensch versteht, wozu es für lächerliche Angelegenheiten wie Abfallwirtschaft, Naturschutz oder Bauordnung 9 Landesregierungen bedarf.

  12. raindancer

    es ist so wie ich befürchte: um das System zu ändern braucht es im Westen eine Revolution..und zwar nicht nur in Österreich

  13. KTMTreiber

    @raindancer:

    Zitat: “Es ist so wie ich befürchte: um das System zu ändern braucht es im Westen eine Revolution..und zwar nicht nur in Österreich”

    … dazu müsste man allerdings unter Umständen, den “Rasen betreten” und das geht gar nicht, wenn das Betreten desselben unter Strafe verboten ist … 😉

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