„Viele Maßnahmen der Orbán-Regierung entsprechen klassisch linker Politik“

Von | 2. März 2021

Der parteilosen Sozialdemokrat Gunter Weißgerber sprach mit der Budapester-Zeitung über das schwierige deutsch-ungarische Verhältnis: „Ungarn und Polen retteten die Mitteleuropäer mehrfach in der Geschichte. Vergessen haben das nur die Westeuropäer. Ungarn, Polen und die Balten erinnern ihre Partner in der EU daran. In ihrer Überheblichkeit fühlen diese sich daraufhin schwer brüskiert und schlagen wild um sich.”/ mehr

5 Gedanken zu „„Viele Maßnahmen der Orbán-Regierung entsprechen klassisch linker Politik“

  1. Franz Meier

    JA. Ist schon erstaunlich wer hier bestimmt wer die Guten und wer die Bösen sind, selbst wenn doch die Inhalte eigentlich stimmen. Das macht einen nachdenklich und traurig. In Europa werden die Bürgerinnen und Bürger von einer Minderheit terrorisiert. Wie könnten wir das Zeitalter nennen in dem wir leben? Wie könnte man es am besten beschreiben?
    Dass man Menschen in Not hilft und dass man politisch Verfolgte aufnimmt, leuchtet ja wohl jedem ein. Dass man aber vor allem kriminelle, integrationsunfähige und -unwillige, gewaltbereite, sehr undankbare Macho-Männer aufnimmt, sie lebenslang unterhält, ihre Verbrechen ignoriert und sie noch fördert – das ist schwer zu verstehen. Dass wir auf unsere Umwelt achten müssen und sollen – was wir seit einigen Jahrzehnten immer mehr und immer besser tun – ist selbstverständlich. Dass man daraus aber eine neue Religion macht, dass man die Wohn-, Treibstoff-, Energie- und Lebenshaltungskosten aber ständig weiter erhöhen will, um einem verschwommenen, nicht eindeutig bewiesenen, sehr ideologischen Ziel des sogenannten Klimawandels zu frönen, dient nicht der eigentlichen Sache um die es geht. Ich sehe viel wichtigere, viel dringendere, viel realistischere Probleme im Umweltschutz in den Entwicklungsländern als bei uns in Mitteleuropa. Warum bauen die Deutschen keine Müllverbrennungsanlagen und keine Kläranlagen für Manila, Lima, Nairobi, Mumbai, Port-au-Prince? Dass wir Menschen anderer Hautfarbe und anderer Religion zu respektieren und achten haben, ist dem überwiegenden Teil der Bürgerinnen und Bürger im Westen klar. Mehr als 50 Jahre nach dem “Civil Rights Movement”, nach Martin Luther King, nach dem Equal Employment Opportunity Act von 1972 wurden enorme Fortschritte gemacht, sowohl in USA als auch in Europa. Dass man ständig aber neue Rassismusformen erfindet, dass man hinter jeder Ecke Rassimusprobleme sucht, dass man die eigenen Geschichte umschreibt, dass man unseren Bürgerinnen und Bürgern ein immerwährend schlechtes Gewissen anerziehen will, dass hängt vielen schon zum Hals heraus und ist zum Zeitvertreib für ideologisch verirrte, verwirrte, verblendete Menschen geworden. Böse Menschen wird es leider immer geben, die werden nicht aussterben, bei keine noch so strengen Gesetzen.

  2. Falke

    Mich stört nur, dass der Autor sowohl Asselborn als auch die westlichen Medien als “linksliberal” bezeichnet, was ja einen gewissen positiven Grundton beinhaltet. Meiner Meinung nach ist “liberal” hier das absolut falsche Wort; “Links” allein würde völlig ausreichen, allenfalls würden Zusätze wie “grün” oder auch “extrem” durchaus den Tatsachen entsprechen.

  3. Johannes

    Orban hat der Zentralisierung der EU schweren Schaden zugefügt als er die Grenzen zu Serbien selbstständig geschlossen hat.

    Er hat dem langsamen Ausbluten jeglicher nationaler Souveränität
    ein kräftiges Lebenszeichen entgegengesetzt so etwas verzeiht die Zentrale nicht.

    Nach der Invasionskrise 2015 hat die EU nun die zweite schwere Krise bezüglich Impfstoff, wie es scheint, verschlafen.

    Es ist still geworden um die Kommissare und EU Abgeordnete.
    Wieder war es Orban der als erster die Beschaffung von Impfstoff für sein Land in die Hand genommen hat und erfolgreich durchführt.

    Es gibt Stimmen die behaupten die Oststaaten hätten die EU beim Kauf gebremst weil sie bessere Preise aushandeln lassen wollten.
    Ich glaube das nicht und vermute eher das Scheitern in einem verworrenen Lobbyismusdschungel in Brüssel.

  4. sokrates9

    Franz Meier@ In Ergänzung zu der Corona und Klimahype gibt es dazu jede Menge absolute Tabiuthemen die man nicht einmal andenken darf und die die Kloimakrise voll konterkarieren: Die Bevölkerungsvermehrung! in Afrika werden wöchentlich 1 Mio Kinder geboren- darüber spricht niemand

  5. Franz Meier

    @sokrates. Ja, ich gebe Ihnen vollkommen recht. Eines der wichtigsten Themen ist die Bevölkerungsexplosion in Afrika und im arabisch-muslimischen Raum. Die dortigen Eliten kümmert das nicht im Geringsten, solange sie ihr Schäfchen im Trockenen haben, solange sie an den Fleischtöpfen sitzen und wir dürfen das Problem aus Political Correctness unter keinen Umständen ansprechen – Achtung Rassismus! Wir sollen das Problem lösen, dürfen es aber nicht benennen. Zum Totlachen. Ich erinnere mich an den Nord-Süd Dialog der 60er und 70er Jahre der grossen Sozialisten Palme, Brandt und Kreisky und an den grossen Gunnar Myrdal. Hat alles nichts gebracht, war alles reine, naive Zeitverschwendung. Diese edlen Herren wollten uns damals schon moralisch belehren, leider haben sie ihre Ziele nicht erreicht. Stattdessen schickt der Westen wie besessen Abermilliarden Entwicklungshilfe in diese Länder und jetzt müssen wir ihre Probleme auch noch noch bei uns in Europa vor unserer Haustüre lösen, weil unsere Linken mit dieser üblen Masche gleich noch unsere Demokratie stürzen wollen, unsere Freiheit einschränken wollen, unsere Errungenschaften wieder aufheben wollen. Dabei sollen wir uns aber sehr schlecht und schuldig fühlen, nach dem Motto: Uns geht es nur deswegen gut, weil es denen schlecht geht. Seltsame Logik – aber ist Teil der Gehirnwäsche. Fakt ist: Die genannten Regionen und Länder sind zu 100% selber schuld an ihren Problemen. Da muss man doch die Menschen in den ehemaligen Ostblockländern verstehen: Die haben das krachende Scheitern dieses utopischen Schwachsinns, dieser angeblich “gerechteren” Gesellschaft selber erlebt während fast 45 Jahren. Sie können daher auch besser, klarer und realistischer denken. Sie sehen die Gefahren der unkontrollierten Einwanderung, sie sehen den “Clear and Present Danger”. Bei Ihnen gibt es diese obercoole, lässige, linksurbane Intellektuellenschicht noch nicht in dem Ausmass wie bei uns und viele von Ihnen glauben noch an Gott.

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