Vom Journalismus zum Merkelismus

Es sei in Deutschland zum ersten Mal so, dass Journalisten, die regierungskritisch sein sollten, sich “seit vielen Jahren mehrheitlich auf der Propaganda-Seite der Regierung befinden.” Die Kritik von Bolz, Professor für Medienwissenschaften an der TU Berlin, sitzt. Im Gespräch mit dem ehemaligen Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart über die Medienlandschaft in Deutschland ließ er sich zu allerlei bemerkenswerten Aussagen hinreißen. Laut Bolz hätten Medien mittlerweile das Gefühl, sie müssten die Welt vor dem Bösen retten. Damit meint er etwa Donald Trump, die AfD oder “alte weiße Männer”. „Es gibt eine Art Merkelismus, der den gesamten Mainstream-Journalismus erfasst hat.“ Diese Veränderung könne sich der Medienwissenschaftler nur so erklären, dass aus dem alten Meinungsjournalismus eine Art “Gesinnungsjournalismus” geworden sei. weiter hier

7 comments

  1. astuga

    Und kritisiert man diesen oftmals auch noch aggressiven wie intoleranten Gesinnungsjournalismus, dann kommen sie einem mit der Unabhängigkeit der Medien die man gefährden würde.
    Siehe VdB kürzlich wegen Kritik an den Methoden eines Armin W.
    Dumm, durchschaubar und ohne jegliche Selbstreflexion…

  2. jaguar

    Die Mainstream Journalisten wollen niemanden retten, sondern ihre Linkslinks-Ideologie wo immer auch möglich durchsetzen und die Bevölkerung entsprechend manipulieren. Ob EU- Zentralstaat und Auflösung nationaler Staaten oder Bevölkerungsdurchmischung und Migration. Von A. Wolf bis C. Kleber und all die Namenlosen….

  3. Falke

    Prof. Bolz war gestern Gast in der Sendung “Talk im Hangar 7” bei Servus TV. Wer es nicht gesehen hat – es ist durchaus wert, diese Sendung in der Mediathek nachzuschauern. Warnung für Menschen mit empfindlichem Magen: auch Florian Klenk vom Falter war dabei 🙂

  4. Johannes

    Normalerweise empfehle ich ja keine Ö1 Radio-Podcast aber weil es so gut passt, die heutige doublecheck Manufaktur made ORF zeigt, nach meiner Meinung, sehr deutlich was Herr Bolz angesprochen hat.

    Wir und die da draußen, könnte man es titulieren.
    Soll man mit ihnen reden und wenn ja, wie? Ich hatte den Eindruck der linke Mainstream hat sich mit dieser Sendung eine Art Gebrauchsanweisung im Umgang mit Rechten, pardon Rechtsextremen erarbeitet.

    Es wirkte nicht wie eine Informationsendung sondern, auf mich zumindest, wie eine Strategiebesprechung für den internen Medienkreis. Fast hatte man streckenweise den Eindruck einer, für die Öffentlichkeit gar nicht vorgesehenen, Redaktionssitzung beizuwohnen.

    Sogar Herr Schrom hat, so mein Eindruck, einen leichten Rüffel bekommen, war er doch auch der Einzige, nach meiner Meinung, der versuchte ein wenig objektiv zu sein.

  5. Falke

    @astuga
    Weil’s auch irgendwie passt: Merkel ist derzeit auf Afrikamission. In Niger hat sie eben dem Präsidenten Beratung und Hilfe bei der Abwehr von illegaler Migration angeboten 🙂 🙂 🙂

  6. fxs

    Ja Ja, die Alten Weissen Männer (AWM) ! Wie viel besser sind da nicht die Unreifen Schwarzen Gören(UWG)!

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