Vom “radical chic” zur Willkommenskultur

Von | 31. Dezember 2015

“…In den 1960er Jahren gab es das, von Tom Wolfe mit dem hübschen Wort “radical chic” in einem berühmten Essay beschriebenen Phänomen, dass sich insbesondere New Yorker weiße Intellektuelle mit militanten Schwarzen schmückten, mit denen sie die Annehmlichkeiten des reichen Lebens teilten, jedenfalls für einen Abend oder ein verständnisvolles Statement, abgelaicht in einem luxuriösen Appartement …” (hier)

5 Gedanken zu „Vom “radical chic” zur Willkommenskultur

  1. sokrates

    Die österreichische Pegida hat man ja auch demokratisch schnell abgewürgt! In Linz zB. hat man die Pegidamarschierer vom linken Mob – “kein Schritt weiter” stoppen lassen und keine einziges der ” Qualitätsmedien fand so eine Vorgangsweise für bedenklich…-

  2. Thomas Holzer

    Die armen Pegida-Sympatisanten…..schreien Parolen, deren Inhalt der Großteil der Schreienden geistig nicht erfassen kann, fühlen sich von allen und jedem verraten, und ihre “Sprecher” sind sowieso mehr als nur dubiose Gestalte, egal ob in Deutschland oder in Österreich.
    Daß sie genauso Kollektivisten sind wie alle anderen Linken kommt ihnen auf Grund geistiger Unreife und des Unwillens, innezuhalten und nachzudenken, gar nicht in den Sinn

  3. Fragolin

    Der zu zähmende “edle Wilde” als neues Haustier der von ihren weichgespülten Tschändermännchen gelangweilten Bobo-Weibchen und Schickeria-Tussen? 😉

  4. mariuslupus

    Das es den Antifa Krawallmacher und Schlägertrups immer nur um die Verherrlichung der Gewalt geht und gegengen ist, ist eine Tatsache. Diese Tatsache wird durch Verliebheit dieser Kreise in die islamofaschistische Ideologie der Gewalt und Unterdrückung, unterstrichen.
    Pegida ist eine Reaktion auf die menschenverachtende Arroganz der Merkelisten. Ob diese Leute als Intellektuelle argumentieren, oder auf die Strasse gehen und ihr Unbehagen so artikulieren, ist nicht relevant. Würden sie leise vor sich argumentieren würde ihnen niemand zuhören.

  5. gms

    Fragolin,

    “Der zu zähmende „edle Wilde“ als neues Haustier der von ihren weichgespülten Tschändermännchen gelangweilten Bobo-Weibchen und Schickeria-Tussen?”

    Die ostentative Übernahme nobler Merkmale, sei’s durch Raub oder Kopie, war historisch oftmals
    Ausdruck derer, die sich zu Höherem auserkoren fühlen. Dann übersiedelten auch schon exotische Tiergärten dekadenter Fürstenhöfe in heutige Lofts.

    Très chic sei das Umfeld und die persönliche Duftmarke, welche Bobo-Weibchen und Schickeria-Tussen wie zugleich deren maskuline Doppelgänger ihren mit Bindestrichen kunstvoll verlängerten Namen entströmen lassen. Den heutigen Tornisteradel verteilt kostenlos das Standesamt, schließlich hat man lange genug heldenhaft für Gleichheit gekämpft.

    ‘Noblesse oblige’ — Wie sollen jene das und insbesondere den Adressaten davon verstehen, die sich selbst jeden Tag erneut zur Selbstvergewisserung vor der Webcam allerlei Insignien ins Sammelalbum kleben und im Notfall auf die Kraft der Silbenanzahl im Paß vertrauen? So verpflichtet man konsequent andere, und wenn diese den Ball nicht aufgreifen, wirft man ein ‘Plebs!’ hinterher.
    Kinder spielen zu allen Zeiten gerne Prinz und Prinzessin, und wenn ihnen dabei wie der Herzkönigin im Minutentakt ein ‘Kopf ab!’ entfleucht, dann gilt dies nur einem Deliquenten aus dem Wunderland nebenan.

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