Von wegen keine Inflation….

Von | 17. November 2017

Glaubt man den offiziellen Statistiken, ist die Inflation sehr moderat. Aber es ist eben die Frage, was man mißt – und die offiziellen Daten messen im Grunde nur die Verbraucherpreise und Erzeugerpreise, das war´s. Schon die Frage der Gewichtung etwa innerhalb der Verbraucherpreise ist kontrovers, aber wer einen Blick auf die wirkliche Inflation werfen will, der muß auch die Vermögenspreise erfassen, sonst bleibt das alles unvollständig! (hier)

8 Gedanken zu „Von wegen keine Inflation….

  1. Leitwolf

    “Als Mittelungsverfahren kommt derzeit nur das geometrische Mittel der Preisveränderungen zur Anwendung (Jevons Index). Tabelle 9 enthält die laut EU-Verordnung 1749/96 Anhang II erlaubten Formeln zur Berechnung der Elementaraggregate. Die für den VPI bis 2005 verwendete Methode des Durchschnittes der relativen Preise (Carli-Index) kann zu Verzerrungen nach oben führen, weshalb sie auf EU-Ebene für die Anwendung beim HVPI untersagt wurde.”

    Jede Diskussion in Ignoranz dessen erübrigt sich.

  2. Christian Peter

    ‘Es sind diese vom Abstieg betroffenen Schichten, die merken, dass da etwas schief läuft für sie und daher AfD wählen’

    Das ist Unsinn, AfD – Wähler verdienen überdurchschnittlich viel und sind überdurchschnittlich gebildet, die Parteien der Unterschicht sind die CDU/CSU und SPD bzw. ÖVP und SPÖ.

  3. Lisa

    @Christian Peter: Befragungen wählen nur eunen kleinen Teil der Bevölkerung aus, sind also mit Vorsicht zu geniessen. Ich könne Ihnen eine Umfrage vorlegen, die extrapoliert zeigen würde, dass 90% der Deutschen niemals in der Nase bohren…

  4. Falke

    @Christian Peter
    Das ist auch durchaus logisch und nachvollziehbar: Je gebildeter jemand ist, desto eher erkennt er politische und wirtschaftliche Zusammenhänge und umso mehr macht er sich Sorgen, dass Merkel Deutschland (wirtschaftlich, politisch, ethnisch und sozial) an die Wand fährt – und wählt daher eine Partei, vor der die CDU bzw. die SPD panische Angst hat.

  5. Christian Peter

    @Falke

    Sowieso, schließlich ist es der Mittelstand, der wegen der verheerenden Politik am meisten blutet, sei es durch die verfehlte Europapolitik (Übernahme von Milliardenhaftungen, Transferzahlungen, Enteignung durch die EZB, etc.) oder die explodierenden Kosten der Flüchtlingspolitik, nur um ein paar wenige Beispiele zu nennen. Die unteren sozialen Schichten berührt das nur am Rande, solange es noch genug Arbeitsplätze gibt und Sozialleistungen fließen.

  6. Christian Peter

    @Falke

    Außerdem betreiben CDU / ÖVP bzw. SPD / SPÖ bereits seit Jahrzehnten eine Politik zugunsten von Konzernen und zulasten des Mittelstands, es gibt nur wenige Länder in Europa, in denen der Mittelstand steuerlich höher belastet wird als in Österreich und Deutschland.

  7. Mona Rieboldt

    Falke
    Die AfD ist das, was die CDU mal war. Falls es wirtschaftlich schlechter wird in D, auch die Inflation steigt, fällt der Asylirrsinn richtig ins Gewicht. Dann kann sich durchaus eine wirklich rechte Partei etablieren, dagegen ist die AfD völlig harmlos. Ich erinnere mal daran, wie in Berlin deutsche Bauarbeiter englische Bauarbeiter von den Baustellen geprügelt haben. Wie gesagt, es muss nur wirtschaftlich schlechter werden in D, was ja jederzeit möglich ist.

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