Von wegen Sparen…

Von | 10. Mai 2013

„Frankreich hat zwar in den vergangenen Jahren sein Haushaltsdefizit verringert, nach der Prognose der EU-Kommission beläuft es sich in Frankreich in diesem Jahr aber immer noch auf knapp 4 Prozent und wird im nächsten Jahr sogar wieder leicht steigen. Das ist für mich kein Sparen.“ (Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank)

Ein Gedanke zu „Von wegen Sparen…

  1. Christian Peter

    Frankreichs Neuverschuldungsrate ist 3 x so hoch, die Staatsquote um 10 % ,
    die Steuerbelastung um 7 % höher, als in Deutschland. Vor der Einführung
    des Euro wertete der Franc alle 10 Jahre um ein Drittel gegenüber der
    deutschen Mark ab, damit französische Unternehmen wettbewerbsfähig
    bleiben konnten.

    Um den Anschluss nicht völlig zu verlieren braucht Frankreich daher drin-
    gend eine Abwertung. Dies durch intern durch Reformen und Kürzungen
    der Sozialleistungen zu erreichen, ist angesichts der politischen Agenda
    Hollandes völlig aussichtslos.

    Als einziger Ausweg bleibt daher die externe Abwertung : Die Nordlän-
    der treten aus dem Euro aus. Ein Deutschland ohne den Euro. Ein Nord-
    euro ohne Frankreich.

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