8 Gedanken zu „Von wegen unabhängige EZB….

  1. Sybille Stoa

    Ich liebe diesen Mario Draghi, der ist wirklich jeden einzelnen Cent seines hohen Gehalts wert. Über keinen anderen Notenbanker empören sich dauernd so viele Linke, Liberale, Rechte, staatliche und freie gleichzeitig. Sowohl linke als auch neoliberale mögen die EZB so wie sie ist nicht.
    Für die Linken ist sie zu undemokratisch, eh klar, denn sind die Mehrheit der Bürger arme verschuldete Schlucker und die Mehrheit der Staaten Pleitestaaten, dann weiß ich schon, was die mit demokratisch bezwecken wollen. Hier ist Mario Draghi auch der böhse Alleinherrscher.

    Gut, alle haben ihren Südenbock und als Südenbock für alle politischen und wirtschaftlichen Fehler der Nationalstaaten und der EU würde ich auch ein hohes Gehalt verlangen, allein schon für das Risiko des Zorns vom linken und rechten Mobs. Dafür dass der € noch nicht der Zimbabwe Dollar ist, wird sehr viel Geschrei gemacht, anstatt sich auf die eigentlichen dahinterstehenden Probleme zu konzentrieren und die zu lösen.

  2. Heinrich Elsigan

    Der ist irre der Junker, der ist doch kein Kommunist oder?

    Der kann nicht einfach so die flexiblen Wechselkurse festlegen, man kann eine marode Währung an eine stärkere als Notfallmaßnahme binden, aber die flechsiblen Wechselkurse werden ja durch Leistungs- und Zahlungsbilanz der einzelnen Währungsräume primär bestimmt und sekundär durch Devisenhandel und Zentralbankinterventionen. Im Bretton Woods waren die Wechselkurse mit dem Goldstandard fix unterlegt und jetzt gilt das System der flechsiblen Wechselkurse. Er würde durch politisches einseitiges Festlegen des Wechselkurswertes viele internationale Verträge brachen und stünde in China, Japan und den USA wegen Wechselkursmanipulation, politische Einflussnahme auf den Devisenhandel und brechen von internationalen Verträgen vor Gericht. Den kann man nicht wählen!

  3. Reinhard

    Die EZB ist doch in den Augen der politischen Elite am Brüsseler Kaiserhof nur ein Wurmfortsatz ihrer Macht. Wenn der Herrscher spricht hat das Reich zu folgen. ..

  4. Herr Karl jun.

    Der Mann ist gefährlich! Nach eigenem Bekunden zum Lügen bereit, im Herkunftsland am Rande des nachgewiesenen Rechtsbruches und von politisch kaum zu übertreffender Doppelmoral: Er hat Luxemburg zu einer Steuerinsel ausgebaut und dort den Finanzsektor derart aufgebläht, dass die Bankbilanzen ein Vielfaches des Bruttonationalproduktes ausmachen. Zu guter Letzt hat er maßgeblich an der undemokratischen und neo-feudalistischen Architektur der europäischen Finanz-Rettungsschirme mitgearbeitet. Wer also Karas wählt, nimmt Juncker mit. Leider ist der von den Medien zum Haupt-Kontrahenten hochstilisierte Schulz mit seiner windigen Wendigkeit um nichts mehr vertrauenserweckender.

  5. menschmaschine

    ich weiß nicht, warum mir zu junker und seinen ezb-gelüsten dieser satz einfällt: “alle räder stehen still, wenn ein starker arm es will.”

  6. Thomas Holzer

    off topic!
    Frau Thurnherr hat soeben auf ORF2 ihre Wirtschaftskompetenz bewiesen, indem sie die Aussage tätigte, daß ein gemeinsamer Markt keines Wettbewerbes bedarf!
    Entweder ist diese Aussage ihrem Unwissen oder ihrem sozialistischem Gedankengut geschuldet…
    Wahrscheinlich wird diese “Weisheit” in kürze in alle Schulbücher über “Geographie und “Wirtschaftskunde”” einfließen………………

  7. Reinhard

    @Thomas Holzer
    Dürfte das sozialistische Gedankengut sein, das geht eh mit wirtschaftlichem Unwissen einher. Da bedarf der Markt keines Wettbewerbes sondern eines Planes und einer Lenkung. Einheitsbrot und Einheitsbutter in Einheitsmengen – naja, sind wir ja auf dem besten Weg…

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