Vor dem Ende der 100-Dollar-Banknote?

Von | 13. März 2016

“……Larry H. Summers, ehemaliger US-Finanzminister und vordenkender Harvard-Professor, fordert in einem Beitrag in der Washington Post das Ende der 100-Dollar-Note. Summers war einer der ersten Top-Ökonomen, die die Idee der Bargeld-Abschaffung lanciert haben. Damals – Ende 2013 – ging es erstmals um eine mögliche Einführung der Negativzinsen von Zentralbanken. Damals noch als Spinnerei abgetan, ist seine Forderung heute von vielen Zentralbanken der Welt umgesetzt worden – zuletzt von der japanischen Notenbank…..” (hier)

9 Gedanken zu „Vor dem Ende der 100-Dollar-Banknote?

  1. sokrates9

    Völlig klar: ein 0 – Zinsenbanksystem kann nur funktionieren wenn es keine Möglichkeit gibt größere Summen abseits von Banken zu parken!

  2. Fragolin

    Das Ende des Geldes begleitet die Geburt der virtuellen Bezugsscheine.
    Und wer mit den Wölfen nicht mitheulen mag, wird eines morgens erleben, dass die Wölfe ihn nicht mehr mitfressen lassen…

  3. sokrates9

    Fragolin@ Bezugsscheine hatten wir doch schon mal.. ( Bin noch zu jung und nicht in der DDR aufgewachsen :-)) waren diese Bezugsscheine in Demokratien ? oder in Diktaturen????

  4. aneagle

    wer etwas abschaffen möchte , das nachgefragt wird, kann ja aus eigenem freien Willen auf das Produkt verzichten, das andere gerne nützen wollen. Geht also ganz leicht, ohne seinen exotischen Einzelwillen zur Staatsräson zu erheben. Dem honorigen Professor Summers scheint entgangen zu sein, dass in Zeiten gewiefter IT-Systeme Bargeld für Terroristen und Waffenhändler so nötig ist, wie Eselkarren in Zeiten der automobilen Mobilität. Bargeld dient ausschließlich dem kleinen Bürger der seine zwangsversteuerten Ersparnisse vor Banken und Regierungen in Sicherheit bringen will. Dabei ist es egal ob mit 2 Kilo 5-Euro Scheinen oder mit 1 Kilo 10-Euro Noten. Wenn Bargeld mit fadenscheinigen Ausflüchten verboten wird, brauchen wir uns nicht mehr zu fragen ob wir in einer Diktatur leben.

  5. aneagle

    NACHTRAG: Die Einzigen die während dem “Proberaub” in Zypern ihr Geld vor dem gierigen Zugriff der Staatsräuber retten konnten, waren jene russischen Oligarchen, die als Vorwand für die kriminelle Enteignung dienten. Ihre Konten flossen noch während dem Wochenende ab als die Banken für einfache Menschen geschlossen waren. Soviel zu den scheinheiligen Vorwänden der Retter und Schützer.

  6. wbeier

    sokrates9 (zit) : “Völlig klar: ein 0 – Zinsenbanksystem kann nur funktionieren wenn es keine Möglichkeit gibt größere Summen abseits von Banken zu parken!”
    Dazu noch ein Gold/Silberverbot und wer glaubt seine Pfifferlinge mit Immobilien absichern zu können, sei auf die Möglichkeit der Zwangshypothek hingewiesen > siehe 1923 und 1948
    Da muß der Leviathan nix neu erfinden, war alles schon da!

  7. Gerhard

    @Fragolin:
    Bezugsscheine allein berechtigten zu keinem Warenbezug. Vielmehr konnte erst nach dem jeweiligen “Aufruf” der Bezugschein plus Geld zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen führen.
    Bei der Abschaffung von Bargeld könnte aber wieder stärker die Naturalwirtschaft mit Tausch Waren gegen Waren florieren, was ja auch schon in Krisenzeiten funktionierte. Da fällt dann der Staat um verschiedene Steuern um, was sicher nicht erwünscht ist.

  8. Lisa

    Ha! Als ob Kriminelle und Terroristen nicht ihre eigenen Hacker hätten! Es geht doch nur darum,. dass der “gläseren Bürger” keine Ausweichmöglichkeiten vor der Schnüffelei irgendwelcher Machthaber hat. Fellachisierung muss einem da geradezu als Befreiung vorkommen…

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