Vorauseilende Unterwerfung unter die Religion des Friedens

Einr deutschen Künstlerin wird untersagt, in einer Volkshochschule ihre Bilder auszustellen. Begründung: Aktbilder könnten Muslime verletzen. Details hier.

10 comments

  1. Christian Weiss

    Scheint mir ein neuer Tatbestand zu sein: “Verhetzung durch die Unterstellung von Betroffenheit.” Es hat sich kein Muslim über diese Ausstellung beschwert (genau so wenig wie über die Martinsumzüge), aber man tut so, als sei das Verbot der Aktbilder nötig, damit sich die Muslime nicht aufregen. So eine perfide Strategie würde man sonst nur als radikaler Islamgegner fahren, um den Leuten zu sagen: Seht her, die wollen alle unsere Rechte, Sitten und Gebräuche zerstören! Aber diese dämlichen Immigrantenversteher mit ihrer Felsblock-Empathie merken nicht mal, was für eine Atmosphäre sie schaffen.

  2. J.Peer

    Natürlich, durch solche, völlig unnötige, Vorgangsweisen wird Widerstand geschaffen und ist stets Wasser auf die Mühlen der Rechten.

  3. Thomas Holzer

    “Das ist vorauseilender Gehorsam“, sagt die Absolventin der Kunsthochschule Weißensee”

    Das ist KEIN vorauseilender Gehorsam; das ist schlicht und einfach Dummheit!
    Interessant auch, daß die zuständigen Politiker für Stellungnahmen nicht erreichbar waren; eine von diesen nichterreichbaren Personen der Partei “Die Linke” angehört 😉
    Außerdem: seit wann hat ein Leiter einer deutschen Volkshochschule “vorauseilend gehorsam” einer bestimmten Glaubensgemeinschaft gegenüber zu sein?

    Ja, Europa schafft sich sukzessive ab, vor allem seine Werte.
    Ich warte auf die erste Volksbefragung/Abstimmung, welche, um des “lieben Friedens Willen” im “Zusammenleben” der Menschen in Europa, die Freiheit der Kunst zur Disposition stellen wird.

  4. Thomas Holzer

    Nachtrag:
    und ich höre soeben, daß ein Politiker der Partei “Die Linke” aus Nordrhein-Westfalen das Martinsfest in “Sonne-Mond-Fest” umbenennen möchte, um die Integration und das friedliche Miteinander verschiedenen Kulturen In Deutschland zu fördern. (Sicherlich einhergehend mit einem Verbot dieser diskriminierenden und rassistischen Laternenumzüge)

  5. KClemens

    @Thomas Holzer,

    nach dem der Zentralrat der Muslime verlautbart hat, daß das eine völlige Idiotenidee sei, ist seitens der Linken davon nichts mehr zu hören.

    Interessant ist jedoch, wie Teile von offiziellen Parteien es immer wieder versuchen, Religion, die auch zu unserer Kultur gehört, durch die Hintertür abschaffen zu wollen. Interessant ebenfalls, das Zusammenspiel der Mainstreammedien in solchen Fällen. Da gibt es immer welche, SPON z.B., die gerne auf solche Züger aufspringen und unterstützen.

    Ebenfalls bemerkenswert, die Linke, bzw. Teile der Linken, die diese Forderung aufgestellt haben, kuschen erst, als der Zentralrat der Muslime sich dagegen ausspricht. Kritik seitens der Kirchen (katholisch/protestantisch) wurde glatt übergangen.

    Vermutlich hat der Zentralrat der Muslime hier schon den (Lamm)Braten von ferne gerochen, denn wenn man die christlichen Relikte, abschafft, müssen irgendwann auch Relikte anderer Religionen geschliffen werden.

  6. cmh

    INteressant ist in diesem Zusammenhang, dass der Staat vor einer (fremden) Religion in die Knie geht.

    Wie wollen denn diese Zivilgesellschafter einen neuen Nazismus verhindern, wenn sie nur zurückzucken können?

  7. KClemens

    >>>> Wie wollen denn diese Zivilgesellschafter einen neuen Nazismus verhindern, wenn sie nur zurückzucken können? <<<<

    Vielleicht ist das deutsche Volk erst dann von Schuld befreit, wenn es selbst zu großen Teilen einem Progrom zum Opfer gefallen ist?

  8. herbert manninger

    Angesichts solcher Kriechereien vor dem Islam ist die Frage “Wie war das damals möglich ?” nur mehr lächerlich. (Und war eh nie etwas Anderes als das Schuldablenken von den eigenen Verbrechen durch die Linken.)

  9. Reinhard

    Das ist nichts anderes als gelebtes A***kriechertum der kleinen Diederich Hesslings, die es genießen, ihre beschränkte Macht einzusetzen, um andere Menschen im Namen einer schwammigen Begründung zu gängeln. Indem sie anderen Vorschriften erlassen, wie sie gefälligst zu tun haben um anderer “Gefühle nicht zu verletzen”, unterstellen sie jedem, dem solche Regeln gegen die Halskrause stoßen, “Schlechtmenschentum” und können sich auf das hohe Ross der eigenen moralischen Überlegenheit schwingen. Eigentlich bemitleidenswerte Armutschgerl, wenn sie nicht solchen Schaden anrichten würden.

    In unserem Kindergarten gibt es keine Jause und kein Mittagessen mit Schweinefleisch, denn muslimische Kinder, so die Weisung von oben, könnten ja sonst damit kontaminiert werden. Das könne man nicht zulassen, um die Gefühle anderer nicht zu verletzen, die jetzt in ständiger Angst leben müssten, ihre Kinder könnten durch den Genuss “unreiner” Lebensmittel der Hölle anheimfallen.

    Ein muslimischer Vater bestätigte mir, dass es ihm vollkommen egal wäre was es zu essen gibt, sein Sohn wäre schon so erzogen, dass er wüsste, von welchem Heidenfraß er seine Finger zu lassen habe.

    Übrigens, meine Frage an die KiGa-Leiterin, was denn mit Kindern mit echter, also wirklich gesundheitsgefährdender Lebensmittelunverträglichkeit geschehe, wurde mit einem lapidaren “Dann müssen die Eltern das Kind eben so erziehen, dass es diese Dinge nicht isst!” beantwortet. Seltsam, dass diese Antwort bei Lebensmitteln, die religiöse Gefühle einer Minderheit verletzen könnten, scheinbar nicht gegeben werden darf. Jedenfalls wand sie sich auf meinen diesbezüglichen Einwand wieder auf die “Weisung von oben” heraus.
    Wo wir wieder beim Diederich sind…

  10. Christian Weiss

    Ich grüble immer noch über das Motiv. Da wird Islamkritikern, die völlig zurecht auf Probleme wie Steinigungen, Homosexuellenhinrichtungen, Terrorismus, “Ehren”-Morde, Mädchenbeschneidungen, Frauenunterdrückung undundund hinweisen, vorgeworfen, sie betrieben pauschale Hetze, auch dann wenn die Islamkritiker sehr spezifisch und differenziert darauf zeigen (Iran steinigt, Saudi-Arabien lässt Frauen nicht Auto fahren, Somalierinnen werden beschnitten, Afghaninnen müssen im Sack rumlaufen, Hamas-Aktivisten töten Zivilisten…). Und jetzt kommen linke Tanten (meint die Männer ausdrücklich mit) aus dem sozialpädagogischen Spürst-Du-mich-verstehst-Du-mich-Milieu und vermitteln eigentlich nichts anderes, als dass grundsätzlich mal so ziemlich alle Muslime ganz arme, hyperempfindliche Wesen sind, denen man wie geistig Behinderten mit fehlender Aggressionsunterdrückung nur mit Samthandschuhen begegnen kann. Damit hat dann die Riege der Islamumarmer so ziemlich jedes Klischee über Muslime bestätigt und den Pfahl der Segregation noch weiter in die Gesellschaft getrieben. Integration wird endgültig zur Unmöglichkeit. Für jene, welche die eigene Kultur nicht kampflos aufgeben wollen, ist das Signal aus dem linken Lager klar: Mit Muslimen kann man sich nicht verständigen.
    Wollten die das wirklich?

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