Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich

“…..Die Linken sind zu der Überzeugung gelangt, die Menschen seien genau deswegen arm, weil andere reich sind. In einem politischen System der Steuern und der Umverteilung wäre das theoretisch sogar möglich. Der Staat könnte Menschen besteuern und diese Steuereinnahmen beispielsweise einer Firma geben, die dadurch reich wird. Oder er könnte einer Firma ein Monopol verleihen, und sie so aufgrund fehlenden Wettbewerbs reich machen.   In einer unbehinderten Marktwirtschaft jedoch, wie wir Libertäre sie bevorzugen, können Menschen nur reich werden, indem sie Waren oder Dienstleistungen zur Verfügung stellen, für die andere bereit sind, Geld auszugeben. Der Anbieter wird umso reicher, je besser er die Bedürfnisse der Konsumenten befriedigt. mehr hier

9 comments

  1. sokrates9

    Habe mal vor Jahren Studie gelesen deren Ansatz es war theoretisch jeden Erdenbürger mit demselben Betrag auszustatten. Nach einem Monat war die Ungleichheit wieder ähnlich groß wie sie heute ist! Die einen verlieren ihren Anteil, andere schenken ihm her, es wird gestohlen, gespendet , getauscht, erarbeitet, geerbt, diese Schieflage ist menschlich bedingt !Und das ist gut so!

  2. GeBa

    @sokrates9
    Der nächste Ansatz ist ja das bedingungslose Grundeinkommen. Einigen würde es genügen, legen sie auf die faule Haut und lassen den Herrgott einen lieben Mann sein. Andere würden mehr aus sich machen können.

  3. Nattl

    @GeBa

    Das Problem beim BGE ist, dass sie Hyperinflation verursacht. Wenn mit einem Schlag *jeder* 1500 Euro mehr zur Verfügung hat, was wird wohl passieren? Richtig! Die Preise werden anziehen und schon nach kurzer Zeit haben sich die Vorteile des BGE in Luft aufgelöst und die Schere ist wieder gleich weit offen, wie vorher, nur dass das Geld jetzt weniger wert ist.

    In jeder Diskussion mit einem BGE-Befürworter, in der ich dieses Argument bringe, kommt wie aus der Pistole geschossen: “Dann müssen die Preise staatlich reguliert werden…”. Fazit: Das BGE führt in den Kommunismus.

  4. Herbert Manninger

    Lieber etwas weniger arm statt weniger reich als die anderen – das Lebensprinzip neiderfüllter Mrnschen/Linker.

  5. Rudolf Winter

    Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wenn ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die ihn bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr den Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt. Ihr könnt Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und könnten.

    Abraham Lincoln

  6. Hartmut Pilch

    Das BGE ist schon wegen des “B” Schwachsinn. Bevor man zu so etwas schreitet wird man lieber ein staatliches Arbeitsbeschaffungsprogramm starten. Das ist viel billiger und produktiver. Das einzige erkennbare Motiv für das “B” ist der ewige kommunistische Fimmel, den es übrigens auch bei Liberalen gibt, denn der Liberalismus ist ja historisch der ältere Bruder des Sozialismus. Beiden gemein ist der Wunsch nach “Emanzipation”.

  7. fxs

    In der Physik ist der Wärmetod die Annäherung eines abgeschlossenen Systems an das thermische Gleichgewicht. Wenn also alle Energie in Wärme umgewandelt und diese Wärme im System gleich verteilt ist, dann “fehlt der Antrieb für makroskopisches Geschehen im System. Das System nähert sich einem statischen, toten Zustand.” Ich halte es für naheliegend, die Vermögensverteilung im wirtschaftlichen System ähnliche Bedeutung wie der Wärmeverteilung im Physikalischeń System zuzuschreiben, wenn also das Vermögen gleich verteilt ist, fehlt der Antrieb für wirtschaftliche Aktivitäten, die Wirschaft verfällt in einen statischen, toten Zustand.

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