Waffengeschäfte: Wo Macron kneift

French President Emmanuel Macron retreated after journalists asked him whether France would follow Germany’s lead in discontinuing weapons sales to Saudi Arabia after it acknowledged the death of dissident journalist Jamal Khashoggi in its consulate in Istanbul, reports France 24.“This has nothing to do with what we’re talking about. Nothing. So I won’t answer that question. I’m sorry but as long as I’ll be in office this is how it will be, whether people like it or not,” a visibly agitated Macron told reporters, adding: “It’s not because one leader says something that I must react to it every time. So I won’t answer that.”  On Monday German Chancellor Angela Merkel lashed out at Riyadh, calling Khashoggi’s murder a “monstrosity,” while vowing to halt all German arms sales to the house of Saud until the situation is rectified.  (hier)

4 comments

  1. Falke

    Mörderstaat oder nicht – die Geschäfte mit Saudi-Arabien will sich Macron keinesfalls verderben lassen. Zuerst das Fressen und dann die Moral (wenn überhaupt). Damit hat Macron wieder einmal bewisen, was ohnehin kein Geheimnis war: Groß das Maul aufreißen über Menschlichkeit, Güte, Hilfe usw., in Wirklichkeit ausschließlich beinharte wirtschaftliche Interessen verfolgen: EU-Scheinheiligkeit in Reinkultur.

  2. Mona Rieboldt

    Falke
    So gut geht es F nicht, dass sie auf so ein Geschäft verzichten können, sie sind nach USA ein großer Waffenlieferant. Schlimmer finde ich das moralinsaure D, die Saudi-Arabien eine Mauer gebaut haben gegen moslemische “Flüchtlinge”.
    Und das Wehgeschrei über den Tod von K., der auch kein Journalist war, dafür Moslembruder, der dafür plädierte, schwangere Jüdinnen zu töten, kann ich nicht verstehen. Jedem war auch vorher klar, dass in Saudi-Arabien der Henker schon mal an einem Tag 40 Todesurteile vollstreckt, ebenfalls werden Leute tot geschlagen bei den Auspeitschungen. Das hat D auch nicht bei seinen Werten gestört.

    Weil K. zerstückelt wurde, kommt er nicht mehr nach moslemischen Glauben ins Paradies. Er bekommt jetzt keine 72 Jungfrauen.

  3. astuga

    Ohnehin, es gibt deutsche Waffen die längst in SA in Lizenz hergestellt werden. Und betrifft Merkels Position überhaupt gemeinschaftliche europäische Rüstungsprojekte zB von Airbus (bauen ua. die Grenzschutzanlage zwischen SA und Syrien)?
    Wie so oft bei Merkel ist dahinter eventuell nur viel heiße Luft.

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