Waffengesetze: Aufstand der Kantone

Von | 5. Januar 2018

“Schweizer Kantone gehen auf Konfrontationskurs mit der EU: Mehrere Kantone lehnen die Übernahme der neuen EU-Waffenrichtlinie rundweg ab. Andere fordern eine weniger bürokratische Umsetzung der neuen Vorschriften aus Brüssel. Der Widerstand könnte die Schengen-Mitgliedschaft der Schweiz gefährden.” (hier)

10 Gedanken zu „Waffengesetze: Aufstand der Kantone

  1. Thomas Holzer

    “Weniger bürokratisch”, das ist in diesen Zeiten mit diesen Politikern definitiv nicht möglich

  2. Kluftinger

    Man sollte doch den Hintergrund der EU Waffenrichtlinie ausleuchten! (Angst davor dass sich die Bürger eines Tages gegen die Entmündigung und Enteignung wehren?).
    Der vorgeschriebene Grund mit der Kriminalität glaubt nicht einmal mehr die Peppi-Tant`.

  3. Calderwood

    Die zunehmenden Beschränkungen des Waffenbesitzes und der Meinungsfreiheit lassen den politischen Willen erkennen, aus freien Bürgern wehrlose und leicht manipulierbare Untertanen zu machen.

  4. sokrates9

    Interessant dass natürlich die Schweizer auf die Barrikaden klettern, wo sind die Österreicher?Diese EU -Richtlinien hat ja ein (linker?) Österreicher mitbeschlossen! Bin neugierig ob die FPÖ das durchwinkt!

  5. cmh

    Würde man den eigenen Politikern und Beamten noch trauen, dann wäre gegen ein schärfstes Waffengesetz auch nichts einzuwenden: es müsste nur so exekutiert werden, wie Dublin in Italien: einfach durchwinken und tatsächlich nichts machen, das dem Sinn des Gesetzes entspräche.

    Aber unsern Intelligenzlern ist zuzutrauen, dass sie wiedereinmal Musterschüler auf Kosten der eigenen Bevölkerung sein wollen und sich dann hyperpräpotent aufführen, einfach großkotzig den Staatsbüttel raushängen lassen. Also: der Feind sitzt nicht in Brüssel, sondern in den eigenen Amtsstuben.

    NB: Im Zusammenhang mit dem Migrationsversagen ist mir nur ein Hassinterview erinnerlich: ein Staatsbüttel, der vor laufender Kamera zum besten gab, dass es endlich eine Handhabe gäbe, gegen unbotmäßige Gemeinden vorzugehen, die Flüchtlingshotels mittels Bauordnung zu verhindern suchten. Lieder ist mir der Name dieses Typen nicht erinnerlich.

  6. Rado

    @sokrates9
    Das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten des Europaparlaments zur Feuerwaffenrichtlinie (S.11+12 und 13+14)
    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2f%2fEP%2f%2fNONSGML%2bPV%2b20170314%2bRES-RCV%2bDOC%2bPDF%2bV0%2f%2fDE&language=DE
    Abgestimmt wurde über die Änderungsvorschläge der Parlamentsfraktion ALDE und die Feuerwaffenrichtlinie. Der Vorschlag zur Revision des Trialogkompromiss hätte den Trialogkompromiss der Feuerwaffenrichtlinie in wichtigen Punkten nachgebessert. Darüber wurde zuerst abgestimmt.
    In Kürze: EP: Mitbeschlossen=Dafür: ÖVP, SPÖ und Grüne; Dagegen: FPÖ und NEOS,
    Im Rat: von Ö. Mitbeschlossen (Sobotka)

  7. Christian Peter

    Warum die Kündigung der Verträge engen und Dublin ein Problem sein sollten, bleibt ungeklärt. Schließlich wird von der SVP die Kündigung dieser Verträge seit vielen Jahren gefordert, denn diese Abkommen brachten nur Unheil über Europa und haben noch niemals funktioniert. Auch Österreich wäre gut beraten, die Abkommen Schengen und Dublin zu kündigen, das darf man sich unter den herrschenden politischen Verhältnissen mit einer neuerlichen Linksregierung aber nicht erwarten.

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Wir-muessen-Schengen-und-Dublin-kuendigen–2028787868

  8. Falke

    Die EU-Bürokraten gehen nach wie vor davon aus, dass für die Verbrechen nicht die Täter sondern die Waffen verantwortlich sind. Weiters glauben sie, dass sich die potenziellen Terroisten ihre Schusswaffen legal im Waffengeschäft kaufen; d.h., eingeschränkter Erwerb = weniger (oder keine) Terrorattacken mehr. Gerade eben wurden in Deutschland und bei uns wieder ein paar Morde mit Messern verübt. Logischerweise müsste sehr bald der freie Verkauf von Küchenmessern verboten werden. Ein neuerlicher Beweis, wie abgehoben und weltfremd Kommission und EU-Parlament agieren.

  9. Rennziege

    Naiv, wie ich nun mal bin, frag’ ich mich: Mit welchem Recht maßt sich die EU an, das EU-Nichtmitglied Schweiz zu reglementieren? Die Eidgenossen werden der Brüsseler Nomenklatura was husten, da mögen sich die Weltverbesserer und Bevormunder des EU-Molochs noch so sehr aufplustern. Hoffe ich wenigstens.

  10. Christian Peter

    Man kann nur hoffen, dass es die Briten besser machen als die Schweizer, denn wer wie die Schweiz freiwillig praktisch das gesamte EU – Recht übernimmt sollte besser gleich einen Antrag auf EU – Mitgliedschaft stellen.

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