Wahlsonntag in Ö: Eine verlorene Wahl? Weiter wie bisher!

Der steirische SPÖ-Chef Franz Voves sieht die gewaltige Wahlniederlage, die ihm der Wähler heute verpasst hat – ein Verlust von fast 25% der Stimmen – , als “Auftrag, die Reformpartnerschaft fortzusetzen”. Und sieht keinen Grund, auf der Stelle zurückzutreten. Besser kann man nicht erklären, warum immer mehr Wähler solche Politiker abwählen.

26 comments

  1. Thomas Holzer

    Wie schon an anderer Stelle getippt!
    Der “Auftrag” an die Bundesregierung lautet: noch mehr Stillstand, noch weniger Reformen.
    Wie man aber von Null auf Minus “umschalten kann”, ist mir zwar rätselhaft, wird uns aber andererseits ja soeben von der EZB vorgeführt.

  2. Fragolin

    Quatsch. Es existiert keine Möglichkeit der expliziten Abwahl von Politikern. Und wenn 3% der Wähler eine Partei wählen und nochmal 2 % die anderen, ist das trotz 97% Ablehnung eine “absolute Mehrheit”.
    Im System des Parteienfeudalismus gibt es keine Abwahl.
    Gute Nacht, Steiermark.

  3. waldsee

    warum reformen?warum bewegung?wohin?
    wäre es nicht besser ,wenn man der politikerkaste das geld entzieht?
    was haben die reformen denn gebracht?einen noch kleineren bürger
    und mit jedem parlamentstag mehr reglementierung und unfreiheit.
    aber die meisten (sehr viele) -so fürchte ich- wollen reglementiert werden,können sich eine selbstorganisation ihres lebensraumes
    gar nicht mehr vorstellen.
    darum noch mehr reformen ……bis zur völligen gerechtigkeit und gleichheit
    aller .wem nützt das?
    ((ich fordere die scharia um gerechtigkeit zu erwirken , weil eh schon alles “wurscht” ist. oder doch nicht ? ))

  4. krawutzikaputzi

    Die SPÖ und die ÖVP wären glaubwürdiger, wenn sich die Alpha-Männer in diesen Parteien entmannen würden. Falls dies nicht passiert, sehe ich grün. Gute Beispiele gehen voran.

    Wen interessieren noch Wahlen. Man ist im Krieg.

  5. Rennziege

    Franz Voves deutet diese Schlappe als “Auftrag, die Reformpartnerschaft fortzusetzen”.
    Wie lyrisch, wie verlogen, wie link, wie österreichisch!
    Es handelt sich weder um eine Reform noch um eine Partnerschaft, sondern um zwei vorgestrige Borstentiere, die einander auf dem Weg zum Futtertrog umarmen: “No, knapp war’s, aber unser Prfünderl hamma g’rettet. Bussi, Bussi!”
    Da vergeht unsereiner das Heimweh g’schwind, wieder amoi.

  6. Rennziege

    31. Mai 2015 – 20:53 krawutzikaputzi
    “… wenn sich die Alpha-Männer in diesen Parteien entmannen würden.”
    Ich erblicke in Österreichs Politik weit & breit keine Alpha-Männer, sondern nur Beta-Kastraten, die ihre Eier längst dem Marxismus in den Rachen geschmissen haben. Von den Weibern, die diverse Regierungsämter optisch und verbal verunzieren, schweige ich lieber.

  7. Selbstdenker

    Ich möchte der SPÖVP zum Stimmenverlust von fast 18% gratulieren!

    Weiter so, Genossen, Ihr seid auf dem richtigen Weg!

  8. krawutzikaputzi

    @Rennziege
    Das war nicht auf das Amt gemünzt, sondern auf deren Agenden. Glaubwürdigkeit bestärken immer noch Taten.
    Es kann nicht sein, dass sich Funktionäre außerhalb des Gesetzes bewegen und im Gegenzug die Sexualisierung eben dieser Gesetze betreiben.

  9. Syria Forever

    Shalom Fragolin.

    Da gab es doch jemanden der sagte; “Würden Wahlen etwas ändern wären sie längst verboten.”, oder so ähnlich..
    Wie recht Sie doch haben. Österreich ist eine parteipolitische Proporz-Diktatur. Abwählen oder Änderungen sind nicht vorgesehen und auch nicht möglich.
    Die Menschen leben zT. in einer Chimäre und der Rest, wie in Wien bevorzugt, schaut einfach weg. Wird schon vorbei gehen, nicht wahr.

    Guten Sonntag Abend.

  10. Syria Forever

    Shalom Herr Kasperl.

    Wie schrieb jemand kürzlich in einer Deutschen Zeitung; “Politik ist weiterführen von Krieg mit anderen Mitteln”, um sich sofort zu verbessern; “Krieg ist usw….”, doch richtig ist; “Politik ist weiterführen von Krieg mit anderen Mitteln”. Wir befinden uns niemals im Frieden, sondern Waffenstillstand. Nicht dasselbe und ganz sicher nicht das Gleiche.
    Wenn Sie schreiben, wen interessiert Politik wir sind im Krieg, kann ich nur zustimmen. Ukraina – Krieg. Naher Osten – Krieg. Afrika- Krieg. Von den Zwischenfällen in Europa, siehe Paris-Attentat und 30.000 Soldaten auf den Strassen, nicht gesprochen.
    An allen diesen Kriegen sind Europa beteiligt und involviert. Meist nicht nur das sondern ist Europa der Auslöser der Kriege. Das alles geht an den Europäern Spurlos vorbei, ist ja nicht in der Nachbarschaft. Noch nicht.

    Guten Abend.

  11. krawutzikaputzi

    Griechenland, Russland, Ukraine, Moldavien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, slowakei und Polen.

  12. Astuga

    Keine Angst, unsere geliebten Führer der neuen Einheitspartei der SPÖVP holen sich bereits externe Berater.

  13. Michael Haberler

    @Rennziege: what else is new.. zur Verortung.. “Links ist dort, wo die Kassa klingelt.”

  14. Weninger

    25 Prozent haben FPÖ gewählt. Das Problem ist, dass diese Partei außer markigen Sprüchen auch nichts zu bieten hat, wenn sie mal an die Regierung kommt. Auch wenn manche die Zeit 2000 bis 2006 gerne verklären. Viel Show und wenig echte Reformen. Man hat damals etwas Zeit gekauft durch die Veräußerung des Staatssilbers. Echte Strukturänderungen – ebanfalls Fehlanzeige! Es genügt eben nicht, keine Sozialisten an der Macht zu haben.

  15. Thomas Holzer

    “Es genügt eben nicht, keine Sozialisten an der Macht zu haben.”

    Die FPÖ ist eine sozialistische Partei! im nationalen Gewande, aber durch und durch sozialistisch.
    All das Getöse gegen Bargeldverbot, Kontenregister etc. ist eben nur Getöse; wenn sie die Chance bekommen zu “regieren” setzen sie ihre sozialistischen und etatistischen “Ideen” durch; so wie alle anderen auch

  16. Christian Peter

    @thomas holzer

    beim Thema FPÖ hyperventilieren linksliberale Antifaschisten, nicht wahr ?

  17. Thomas Holzer

    @CP
    habe diesen Satz schon woanders hier gelesen; mr. copy&paste 🙂
    anyway; die Wahrheit schmerzt, sei sie auch ganz gerecht………

  18. Weninger

    @HC christian Peter
    Nochmals zur Wiederholung: Die FPÖ ist ein linkspopulistische Bewegung mit markigen Sprüchen und wenig Inhalt. Und Sie selbst sogar für einen FP-Fan eine ziemlich einfältige Erscheinung. Da hab ich in den Krone-Foren schon Intelligenteres von Ihresgleichen gehört als die immer gleichen Stehsätze. Gähn und baba.

  19. Christian Peter

    @Weninger
    @thomas holzer

    bei welcher Antifa – Gruppe seid ihr Mitglied ?

  20. Thomas Holzer

    @CP
    Bitte immer brav das “Sie-Wort” verwenden; dann diskutiert es sich angenehmer….
    Daß blaue Sozialisten gleich mit jedem per Du sind, natürlich ohne das Gegenüber vorher zu fragen, passt ja ins Bild….
    Freundschaft, Genosse CP

  21. Weninger

    @Christian Peter
    Da braucht man kein Antifaschist sein, bei dieser in der Praxis jederzeit versagenden, in der Theorie aber wichtigen tönenden Großmaultruppe würde sich jeder aufrechte Faschist sofort im Grab umdrehen. Und hatte damit mehr Respekt von mir zu erwarten, falls Sie überhaupt außerhalb ihrer Floskelwelt irgendwas verstehen/checken.

  22. Christian Peter

    Hirn benutzen, liebe Kollegen. Immerhin werden ÖVP/SPÖ nach diesem Wahlergebnis gut beraten sein, von Plänen wie Kontoöffnungen ohne dringenden Tatverdacht und Gerichtsbeschluss abzusehen, will man bei den nächsten Nationalratswahlen nicht in ein Debakel schlittern.

  23. Weninger

    Das ist zumindest ein rationales Argument, das ich Ihnen gerne zugestehe. Wer garantiert, dass die FPÖ einmal ander Macht nichtauch umfällt? Leider haben wir dafür ja schon “historische” Beispiele:

    Ich zitiere nur einen Forum-User aus einer Zeitung: “Man kann es drehen und wenden, die FPÖ ist in jedem Fall die dümmste Wahl. Die sind mindestens so korrupt wie die ÖVP, noch inkompetenenter als die SPÖ und haben Österreich bisher nichts gebracht, außer den teuersten Korruptionsfällen der 2.Republik. Wenn Sie also SPÖ und ÖVP einen Denkzettel verpassen wollen, ist jede andere Alternative besser: Grüne, Neos, KPÖ, LBL, whatever. Sogar das Team Stronach richtet bisher weniger Schaden an.”

  24. Christian Peter

    @Weninger

    man mag von der FPÖ halten, was man möchte. Sie ist die einzige ernstzunehmende Oppositionspartei und momentan das Mittel der Wahl, um ÖVP/SPÖ in Schranken zu weisen.

  25. Weninger

    Mir fehlen neben der vielfach berechtigten Kritik (auch wenn diese zu sehr am Ausländerthema hängt) an Rot/Schwarz einfach die positiven aufbauenden Ideen.

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