War England je Mitglied der EU?

“….Seit dem Beitritt hat England seinen Bürgern die EU als reines Zweckbündnis verkauft. Nun, da die Bürger den Zweck nicht mehr erfüllt sahen, stimmten sie für den Austritt….” (hier)

9 comments

  1. Christian Weiss

    England sah die EU immer als Zweckbündnis? Ja. Als was anderes sollte man denn dieses Gebilde sonst sehen? Entweder die EU vermehrt den Wohlstand und die Freiheit ihrer Einwohner oder sie erfüllt ihren Zweck nicht. Nicht eben schwer zu verstehen. Nur grössenwahnsinnige Idioten stehen auf konstruierte Gebilde, die um ihrer selbst Willen existieren.

  2. Fragolin

    Sehe ich genauso. Entweder ist die EU ein Zweckbündnis zum Wohle der Bürger oder sie hat keinerlei Existenzberechtigung!
    Was soll sie denn sonst sein?

  3. sokrates9

    Laut Merkel ist die EU eine politische Union (die das Ziel hat US – Interessen durchzuführen und vor allem eine enge Kooperation mit Russland zu verhindern!)

  4. Fragolin

    @sokrates9
    Auch Zweckbündnisse sind – no na – politische Bündnisse.
    Den Unterschied macht einzig und allein der Zweck.
    Die EU ist faktisch ein Instrument der Fremdherrschaft. Das auffallend oft aber mehr als die Interessen der USA die Interessen Saudi-Arabiens oder der Türkei verfolgt. Könnnte sein, dass den transatlantischen Freunden langsam das Heft aus der Hand geglitten ist…

  5. sokrates9

    ragolin@….könnte sein, dass den transatlantischen Freunden langsam das Heft aus der Hand geglitten ist…
    Bei dem immer mehr fallenden intellektuellem Niveau der Führer und anscheinend auch der Hintermänner ist das plausibel!

  6. Thomas Holzer

    Jedes Bündnis zwischen Staaten ist ein Zweck!bündnis, war es schon seit Beginn der Staatenbildung und wird es für alle Zukunft sein.
    Nur weil einige Politikerdarsteller, welche von diesem Zweckbündnis profitieren, daher dieses zu verklären zu versuchen und nahezu religiöse Intentionen unterstellen, ändert sich nicht die Tatsache, daß jedes Bündnis eben zumindest einem Zweck, wenn nicht mehreren Zwecken dient.
    Die Verklärung dient doch nur dazu, dem “ach so unwissenden Untertan” die Möglichkeit zu nehmen, ein Bündnis und dessen Intentionen rational zu kritisieren.
    Die logische Konsequenz der Verklärung ist die Gleichsetzung EU=Europa, daraus resultierend der Versuch, das politisches Gebilde EU mythologisch und religiös zu untermauern, und daraus folgend das Diktum der Frau Merkel, alles dazu wäre “alternativlos”, weil natürlich frevelhaft und nahezu “gotteslästerlich”.

  7. Hanna

    Im übrigen standen einander bei der “Brexit”-Abstimmung ja nicht “Alte Engländer” und “Junge Engländer” gegenüber, sondern “MigrantInnen-Engländer” und “Aboriginal-Engländer”. Und wer hat wohl für den Verbleib gestimmt? Ist in Ö ja auch nicht anders, der wählende MigrantInnen-/-Nachkommen-Anteil ist schon so groß, dass er sich gegen die Interessen der Aboriginals (= Original-Einheimische, deren Familien nicht erst seit zwei, drei Generationen ansässig sind) auswirkt. Das muss verhindert werden. Sonst ist unsere Kultur, von der alle AusländerInnen profitieren wollen, kaputt. Zerstört von denen, die eben nicht ÖsterreicherInnen sind. Den Engländern geht’s genauso. Die wollten – zu Recht – nie, dass ihr Land mit Fremden überflutet wurde. (Jaja, sie waren Eroberer, blabla, aber was können heutige Briten dafür? Die wollen ihr Land für sich selber haben – und das ist richtig und normal so, auch, bestimmen zu können, wer als Gast kommen und bleiben darf.)

  8. Johannes

    Mich erinnert die EU immer mehr an einen Fleischwolf, das Ziel ist eine gleiche homogene Masse. England kann da naturgemäß nicht mitgehen, was soll`s so wie Erdogan nicht ewig an der Macht sein kann wird auch die EU Führung abtreten, je schneller desto besser, wenn wir das Glück haben und es kommen fähige Leute nach, so ist wieder alles offen und die Karten sind neu gemischt.
    Das Affentempo mit dem die EU Bürokraten und Merkel blitzkriegartig alles das was den Menschen etwas bedeutet hinwegfegen wollten ist gescheitert. Je mehr Druck die EU in Richtung Einheitsbevölkerung macht umso mehr Gegendruck im Sinne von Nationalismus wird entstehen. Wenn den Ländern eine Atempause gegönnt wird und diese unselige Völkerwanderungslawine gestoppt wird kann wieder an ein schrittweise herantasten an einen europäischen Geist stattfinden.
    Aussagen von Faymann und auch Kern dem Nachbarn Ungarn gegenüber sind Lehrbeispiele wie amateurhaft dumm Außenpolitik betrieben werden kann, da ist absolut kein staatsmännisches Gespür vorhanden, solche diplomatischen Fauxpas sind von einer erschreckenden Naivität die beängstigend ist.
    Wir müssen lernen das Europa aus Nationalstaaten besteht und jede noch so kleine positive Annäherung zwischen diesen Staaten ein ungeheurer Fortschritt ist.
    Den große Wurf den die EU Bürokraten so gerne hätten wird es nicht geben und das ist gut so, lernen wir wieder, bei allen Meinungsverschiedenheiten, die Meinung des anderen zu respektieren dann werden die Menschen Europas wieder Zuversicht in diese Institution haben.

  9. Carl Schurz

    Etwa Widerspruch soll schon sein zu Christian Weiß et al.
    Es sollte weder einer EU, eines Staates oder anderer Allianzen Aufgabe sein, den Wohlstand der Bürger zu mehren. Mitnichten und leider ein selten aufgedeckter Irrtum. Denn das müssen die Bürger schon selbst machen. Der Staat garantiert nur Eigentumsschutz, Vertragsfreiheit, Freie Marktwirtschaft etc. Aber bestimmt nicht den Krümmungswinkel einer Banane oder den CO2 Gehalt von Abgasen. Beides festzulegen ist Schwachsinn hoch drei. Erstes ist sinnfrei und zweites folgt unveränderlichen Naturgesetzen.

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