Warnhinweis

Von | 23. April 2013

“Die Beteiligung von Eigentümern, nachrangigen Anleihegläubigern und dann ungesicherten Anlegern muss der Normalfall sein, wenn ein Finanzinstitut in eine Schieflage gerät“, (Deutschlands Finanzminister Schäuble der “Wirtschaftswoche”)

6 Gedanken zu „Warnhinweis

  1. FDominicus

    Wenn es so wäre, wäre es ja noch in Ordnung, wie sah es aber mit den Anleihehaltern EZB und Bank von Zypern aus…. Gegen den Diebstahl hilft nur: Den Banken so wenig wie möglich Guthaben zur Verfügung stellen. Das geht eben nur indem man Guthaben gegen “Werte” umtauscht.

    Es gibt auch heute noch genügend was man gegen Zellulose eintauschen kann. Oh ja es gibt keine Zinsen nur ist es Ihr Eigentum. Geld auf der Bank ist (leider) nichts als eine Forderung und die kann eben uneinbringlich werden…

  2. Thomas Holzer

    @FDominicus
    So ist es! Wenn es nur so wäre!
    Würde die Politik denn nur endlich Marktwirtschaft zulassen, und nicht durch ihr dauerndes Eingreifen weitere, und vor allem schwerwiegendere, Verwerfungen hervorrufen.

  3. wollecarlos

    CDU/CSU und FDP werden als Totengräber des Banksystems in die Geschichte eingehen.

    Es sei denn, man wählt diese nicht mehr!

  4. Spruance

    @Fdominicus

    Seit wann ist denn Eigentum gegen eine Regierung geschützt, die es wirklich ernst meint?

  5. Der Unternehmer

    @FDominicus
    Eigentümer sind auch Kleinsparer über Lebensversicherungen oder Pensionsfonds, die in großem Umfang Schuldverschreibungen von Banken halten.

    Im Klartext: der Kleinsparer wird zuerst zur Haftung herangezogen .

  6. FDominicus

    @Der Unternehmer
    Das mag so sein. Die Lebensversicherungen sind, da Käufer der Anleihen nun einmal vor den Einlagehaltern dran. Jedenfalls ist so bis vor Zypern der Gang der Dinge gewesen.

    In Zypern haben wir die Situation, daß die Einlagehalter vor den expliziten Gläubigern enteignet wurden.

    Meine persönliche Meinung dazu hat selbst mit dem System vor Zypern nichts zu tun. Dieses Geld gehört nicht der Bank, es sollte möglich sein eine Bank zu führen in der diese Einlagen keine Forderung an die Bank wären sondern wirklich und wörtlich einfach in einer Art Schließfach rumliegen. Geht die Bank pleite, müssten die Kunden einfach diesen Inhalt abholen und zu einer anderen Bank tragen. Nur wenn der Inhaber sein Einverständniss erklärt hat und explizit gesagt hat: “Liebe Bank wieviel Zins könnt Ihr mir bieten” dann wird aus der Sichteinlage wirklich eine Forderung, die dann eben auch uneinbringlich werden kann.

    Derartiges kann man heute nur auf eine Art erreichen, man kauft wirklich etwas pyhysisches und legt es in einen Tresor, oder Schließfach. Dieses gekaufte kann dann “höchstens” explizit enteignet werden. In diesem Fall wäre ich auf die Begründung warum das zulässig sein könnte, in der heutigen Zeit sehr gespannt.

    Es gibt soweit mir keine “Universalbank” wo das so der Fall wäre. Wie es sogenannte “Privatbanken” halten weiß ich nicht…..

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