Warum behindert Notebank-Chef Aufklärung des Hypo-Debakels?

Von | 25. Februar 2014

“….Da passt es ins Bild, dass der Gouverneur der nur auf dem Papier unabhängigen Notenbank, Nowotny, für seine SPÖ zu retten sucht, was noch zu retten ist: Man könne ja statt eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses einen Rat der Weisen einsetzen. Damit ist wohl gemeint, parteipolitische Ausgewogenheit garantiere Zeitgewinn – statt Aufklärung für die letzte verbliebene grosse «Black Box» im Hypo-Debakel….” (“NZZ“)

2 Gedanken zu „Warum behindert Notebank-Chef Aufklärung des Hypo-Debakels?

  1. Thomas Holzer

    Ja ja, ein Weisenrat unter Vorsitz des Oberweisen Nowotny
    Als Beisitzer bitte Pröll, Spindelegger, Faymann, Ostermaier, Schieder, Fekter, Kaiser, Dörfler, Dobernig und Strache.

    Da warte ich schon gespannt auf den Endbericht -oder wie es neuerdings heißt, auf den “forensischen” Bericht- dieses Rates 😉

  2. Klaus Kastner

    So wichtig es ist, die Vergangenheit aufzuarbeiten, noch wichtiger ist, weiteren Missständen in der Zukunft vorzubeugen bzw. ihnen einen Riegel vorzusetzen. Die Bad Bank Lösung, die sicherlich kommen wird, wird sich in eine Black Box entwickeln; ohne Transparenz; ohne Berichtsverpflichtung nach außen. Eine mögliche Vorbeugung erscheint mir, die Auflage zu setzen, dass der Rechnungshof mindestens jährlich umfassend prüft und einen Bericht veröffentlicht. Möglicherweise gibt es bessere Alternativen, was aber nicht sein kann und darf ist, dass rund 10 Mrd.EUR Steuerzahlergeld verschwinden, ohne dass die Steuerzahler erfahren, wie sie verschwunden sind.

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