Warum Bildungserfolg erblich ist

Von | 29. Oktober 2016

„Bildung ist immer noch erblich“, klagen die Sozialisten dieser Welt nun schon seit über 200 Jahren. Und investieren immer noch höhere Summen in die Förderung „Wenig-Begabter“. Ohne Erfolg. Die klügsten Köpfe kommen unverändert stark aus Mittel- und Oberschicht, obwohl diese in den egalitären Staaten Europas meist gar nicht gefördert werden. Warum, lesen Sie hier.

9 Gedanken zu „Warum Bildungserfolg erblich ist

  1. sokrates9

    Warum sollte Intelligenz nicht erblich sein, während alle anderen körperlichen Eigenschaften, begonnen von der Hautfarbe, vererbt werden??Darüberhinaus wird ein Kind der Mittelschicht in der Regel wesentlich intensiver individuell gefördert, als es die alleinerziehende Mutter die sich neben den Job und Haushalt je mit ihren Kindern machen kann. Massenerziehung bedeutet immer Nivellierung, und die ist immer nur nach unten möglich!

  2. Antonia Feretti

    @sokrates
    Fällt Ihnen denn der Widerspruch nicht auf?: Warum soll Intelligenz nicht erblich sein? Was immer man unter “Intelligenz” versteht, sie wird wohl sicher vererbt sein! Aber: ein Mittelschichtkind(?) wird sehr viel mehr gefördert als das einer alleinerziehenden Mutter! Und daher die besseren Noten haben? Also kommt es doch nicht auf die vererbte Intelligenz an?

  3. Fragolin

    Bildungserfolg ist nicht erblich. Erblich sind Fähigkeiten, zum Beispiel, wie leicht oder schwer jemand lernt. Aber wenn jemand schwer lernt und motiviert ist, kommt er weiter als einer, der sich leicht täte, aber keinen Bock hat. Aber wo kommt die Motivation her? Vielleicht aus dem vorgelebten Verhalten im Elternhaus? Die Einen vermitteln halt den Wert, dass man stolz sein kann auf das, was man aus eigener Kraft erreicht hat und die Anderen, dass man nur jammern und betteln und fordern braucht und es am Besten ist, sich nicht krumm zu machen. Der Erfolg des Versuches, Bildung in einen Kopf zu bekommen, ist maßgeblich davon beeinflusst, wie bereit der Besitzer des Kopfes ist, etwas hineinzulassen. Und dieses wie alle anderen Verhaltensweisen lernen Kinder hauptsächlich durch das Spiegeln des Verhaltens ihrer Umwelt.
    Die Sozen arbeiten da sogar kontraproduktiv (vielleicht sogar bewusst…), da sie den Kindern vorleben, dass Leistung schlecht ist und Fordern ausreicht. Und das muss keiner lernen. Im Gegensatz zum Erbringen einer Leistung.

  4. sokrates9

    Antonia Ferreti@ Sehe keinen Widerspruch: Bildungserfolg besteht meiner Meinung nach aus: Vererbter Intelligenz / Lernförderung und Motivation.

  5. mariuslupus

    Nature and nurture. Beides kommt in der Mittelschicht als fördernder und postiver, prädilektiver Faktor zusammen. Höhere Bildung setzt, bis zu einen gewissen Grad, auch ein angeborenes Intelligenz Potential, voraus. Die Auswahl des Partners, mit dem Vorsatz, Nachwuchs, zu zeugen, richtet sich nicht nur nach der Attraktivität, Vermögen, Erotik, Gefühlen, sondern auch nach dem Bildungsniveau des potentiellen Partners. Damit wird der Grundstein für die, genetisch bedingte, zukünftige intellektuelle Entwicklung und Bildungserfolg, der nächsten Generaration, gelegt. Das angeborene Potential braucht zu erfolgreichen Umsetzung eine entsprechende Motivation und Erfolgsorientierung. Auch diese Merkmale sind in einer Mittelschichts Familie, eher gegeben, als in einer Unterschichts Familie.
    Nicht vergessen, die Gegenbeispiele. Hier ist der entscheidende Faktor der Ehrgeiz der Eltern, häufig der Mutter, dem Kind einen bessere Stellung in der Gesellschaft zu ermöglichen. Oder es gibt Beispiele dass, die Begabung des Kindes von einen ausserstehenden, früher häufig der Pfarrer, entdeckt und gefördert wurde, manchmal auch gegen den Widerstand der Eltern.
    Das Intelligenzpotenziall,. von IQ, zu reden ist nicht zutreffend, ist nur bedingt eine notwendige Voraussetzung für eine akademische Karriere. Professor Eugen Bleuler sagte, auch ein Grenzdebiler kann Arzt werden, dass notwendige Sitzfleisch, vorausgesetzt. Beweis für diese These, ist die letzte Generation der Politiker die aktuell an der Macht sind.

  6. Rennziege

    29. Oktober 2016 – 09:27 — sokrates9
    “Vererbter Intelligenz / Lernförderung und Motivation.”
    Korrekt. Aber die primäre “Förderung” (ich gebrauche dieses heutzutag’ vernuttete Wort ungern, da es Hilflosigkeit und Unmündigkeit impliziert) erfolgt durch das hoffentlich intakte Elternhaus, möglichst mit einem oder zwei Geschwistern. Die ersten vier Jahre eines Kindes sind entscheidend für die Umsetzung seiner unwiderruflich angeborenen Intelligenz. Soll heißen: kuschelige Nestwärme in jeder Situation, Eltern, die Gutenachtgeschichten vorlesen oder erfinden, Weckung einer stürmischen Neugier auf ein Abenteuer namens Leben, befreundete Familien mit Kindern, Dreckimpfung in freier Natur, etc.
    Keine Krippe, keine Kita, kein Kindergarten kann diese frühe liebevolle Sozialisierung ersetzen, sosehr dies auch georgelt wird; diese Konstrukte bleiben Augenwischereien einer retrostalinistischen Gesellschaft.

  7. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Sie bringen die einfachen und richtigen Dinge/Fakten in Kürze auf den (notwendigen) Punkt!
    Meine Hochachtung.
    Gesellschaftsklempner leben aber in ihrer eigenen, antifaktischen Welt, wollen mit dieser alle anderen zwangsbeglücken (nur die eigenen Sprösslinge werden tunlichst in Privatschulen verschickt, um nur ja nicht am verordneten Gesellschaftsexperiment teilnehmen zu müssen und scheitern zu dürfen)

  8. buerger2015

    erfolg kommt von intelligenz und leistung sowie aus(bildung). der erfolg wird durch leistung gemessen. auch bei den sozen zb kann nicht jeder trottel bk werden. handelt es sich aber um das stimmvieh soll es möglichst dumm und arm gehalten werden. wer würde sonst die sozen wählen. doch nicht die erfolgreichen.

  9. Fragolin

    @buerger2015
    “…kann nicht jeder trottel bk werden.”
    Also das kann ich jetzt gelinde gesagt nicht so unterschreiben. Wenn man sich so die 3 letzten sozialistischen Bundesfürsten anschaut, dann kann man die Worte “Trottel” und “Bundeskanzler” durchaus in einer sich gegenseitig heftig bejahenden Formulierung verwenden. Besonders die hilflosen Pirhouetten des Ungewählten um die CETA-Posse haben das Zeug dazu, ihn entgegen allem für Möglich geglaubten als noch dämlicher als seinen Amtsvorgänger zu empfinden. Wenn die Kompetenz der Sozenkanzler diesem Trend weiter folgt, dann sind es nur noch 2 oder 3 Schritte, bis ein Analphabet aus der Sonderbetreuung das Ruder der Staatsfregatte übernimmt. Manchmal kommt es einem vor, hier werden die Ratten zu Kapitänen ernannt und die Offiziere zur Takelage gesperrt. Ein wahres Narrenschiff.
    Und wenn man sich zur Krönung bei diesen Kanzlerdarstellern vorstellt, die wären so etwas wie die geistige Elite der SPÖ, dann scheint es, die rekrutieren inzwischen ihre fähigsten Köpfe bei Volksschulabbrechern. Dass die dann jeden afghanischen Barbier oder syrischen Elektriker für Chirurgen und Physikprofessoren halten, wundert einen dann nicht mehr. Ist eben alles eine Frage der eigenen Position, ob man ein Glühwürmchen für ein kleines Licht oder eine strahlende Sonne hält.

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