Warum der Keynesianismus überwunden werden muß

Japan ist ein gutes Beispiel für die verheerende Wirkung des Keynesianismus: Der Nikkei 225, der im Jahr 1990 einen Stand von 38.500 Punkten erreicht hatte, konnte niemals wieder auch nur die Hälfte dieser Marke erreichen. Vor einem viertel Jahrhundert lag der japanische Index für Industrieprodukte bei 96,8. Nach 25 Jahren aggressiver, keynesianischer Wirtschaftspolitik, die Japan die weltweit höchste Staatsverschuldung gemessen am BIP einbrachte, steht der Index für Industrieprodukte immer noch bei 96,8. Die Vereinigten Staaten erfuhren währenddessen 16 Jahre eines fiskalischen Stimulus oder absurd niedriger Zinsraten, alles mit der vollen Unterstützung der Keynesianer. Das Ergebnis? Zwei Millionen weniger Vollzeitarbeitsplätze als zum Zeitpunkt, als Bill Clinton das Weiße Haus verließ.Niemals scheint die Höhe der Stimulation ausreichend zu sein. Und wenn die Stimulation versagt, fällt dem kurzsichtigen, keynesianischen Establishment nichts Besseres ein, als den Wetteinsatz zu verdoppeln, niemals aber die Strategie selbst zu hinterfragen. (weiter hier)

2 comments

  1. astuga

    Wirklich lesenswert und prägnant, habe ich gleich zu meinen Favoriten gesetzt.
    Sollte man Herrn Kern schicken…

  2. Thomas Holzer

    @astuga
    “Sollte man Herrn Kern schicken…”
    Vergebene “Liebesmüh”, und/oder Perlen vor die Säue werfen; wir werden schon seit Jahrzehnten von lernresistenten Politikerdarstellern bedroht; und der Widerstand ist leider enden wollend

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