Warum der Papst den Kapitalismus schätzen sollte

Von | 7. Dezember 2013

“….Der Papst geißelt den Kapitalismus. Das hört sich gut an, ist aber falsch. Der Kapitalismus hat die Menschheit immer reicher gemacht – nicht ärmer! Es wird Zeit, dass dies auch die Kirche versteht….” (“Welt“)

3 Gedanken zu „Warum der Papst den Kapitalismus schätzen sollte

  1. herbert manninger

    Die Unfehlbarkeit des Papstes ist durch seine pc-korrekten Aussagen jetzt doppelt abgesichert.
    1x von Gott, und 1x, was noch viel mehr zählt, vom linken Mainstream.

  2. Reinhard

    Nochmal: Das Gutmenschentum ist keine Erfindung von links sondern kommt aus dem Dunstkreis bürgerlicher Frömmler. Die Linke hat es nur geschafft, diese Kreise für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
    Gutmenschen sind eine zerstörerische, weil ideologisch verblendete und mit messianischer Unfehlbarkeitspsychose behaftete Gruppe.
    Beispiel:
    Es waren bürgerliche, wohlbestallte Emanzen, die für die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau demonstriert haben, mit dem Effekt, dass ihre Enkelinnen heute vollzeitberufstätig sind und keine Zeit mehr haben, Urenkelinnen in die Welt zu setzen oder demonstrieren zu gehen. Heute kämpfen die ideologischen Töchter dieser Emanzen gegen die Ausbeutung der Frau in der gleichen Wirtschaft, in die sie sie vor einem halben Jahrhundert erst hineingezwängt haben.
    Gutmenschen richten Schaden an, wo immer sie wirken. Das Schlimme ist nur, dass sie sich dann berufen fühlen, noch viel aktiver zu werden um den Schaden zu beseitigen indem noch Schlimmeres angerichtet wird.
    Das düngt den Boden einer diktatorischen Ideologie, die unter dem Deckmantel der “Gleichheit”, “Gerechtigkeit” und “sozialen Wärme” ihre Strukturen aufbauen und das sedierte Volk aussackeln kann.
    Warum Leistungsträger, tüchtige Bürger und zukunftsorientierte Menschen überhaupt noch Berührungspunkte zum Katholizismus finden, bleibt mir ein Rätsel. Dort werden Armut, Demut und Hass auf weltlichen Erfolg gepredigt. Das war einst anders, aber (auch) diese Zeiten sind vorbei.

  3. Rennziege

    7. Dezember 2013 – 10:35 — herbert manninger
    7. Dezember 2013 – 12:07 — Reinhard
    Die Unfehlbarkeit des Papstes ist gottlob (sic!) viel enger definiert. Für übelberatene PR-Texte wie diesen, die einzig der Anbiederung an den linken Zeitgeist dienen, gilt sie nicht.
    ” Dort [imKatholizismus] werden Armut, Demut und Hass auf weltlichen Erfolg gepredigt. Das war einst anders, aber (auch) diese Zeiten sind vorbei.”
    Nein, sind sie nicht. Den wenigen Speichelleckern, die in zwei Jahrtausenden auf dem Stuhl Petri landeten, war es nie vergönnt, bleibende Spuren zu hinterlassen. Die Kirche ließ sich ihre Geschäftsgrundlage nicht entreißen, und die ist nun mal die Bibel. Der seltsame Franz wird diese Erfahrung noch zu Lebzeiten machen — oder sich daran erinnern müssen, dass auch Katholiken, zumindest männliche, Eier in der Hose haben.

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