Warum der Staat nie genug Geld hat

“……Nehmen wir einmal an, Sie hätten seit 1962  trotz permanent steigender Einkünfte  verlässlich ein Minus auf ihrem Konto. Und Sie wären gerade unterwegs zu Ihrem Bankberater, um ihm klar zu machen, dass Sie dringend einen neuen Kredit benötigen, weil Sie sonst die Zinsen für die angehäuften Altschulden nicht begleichen können. Um diesen Auftritt würde Sie vermutlich niemand beneiden, zumal Sie ja auch irgendwie erklären müssten, wie Sie angesichts ihrer guten Einkommenssituation überhaupt in so eine Lage kommen konnten….” (F.Schellhorn, Agenda Austria, hier)

4 comments

  1. Rennziege

    Ich verstehe und teile das Lamentieren über staatliche Verschwendungssucht. Aber diese ist seit vielen Jahren der einzige Hoffnungsschimmer aller Lemuren, die sich als unsere Politiker aufspielen, auskömmlich überleben zu können — trotz ihrer menschlichen, charakterlichen und geistigen Defizite, die sie Tag für Tag ungeniert zur Schau stellen. Jedes Vorstellungsgespräch dieser erbärmlichen Nonvaleurs bei einem Arbeitgeber der freien Wirtschaft* würde nach 120 Sekunden mit einem Tritt ins Sitzfleisch beendet.

    Aber der sogenannte Wähler liebt halt die Hand, die ihn auf seine eigenen Kosten füttert. Schellhorns wohlbegründetes Lamento in allen Ehren, doch es wird so ungehört verhallen wie alles, was wir in Christian Ortners Wohnzimmer nicht müde werden zu äußern — bei den Lemuren sowieso, beim Stimmvieh erst recht. Wir sind in Österreich, einem Land, dessen Bürger zu Phäaken erzogen wurden und werden.

    * … eine Oase der Unverblendeten, die dank Regulierungswut und orchestrierter Volksverblödung demnächst ebenso austrocknen wird wie die einstige Wirtschafts- und Innovationskraft ganz Österreichs.

  2. PP

    Christian Peter, mag ja sein, wiewohl ich bezweifle, dass ein Vergleich mit einer solchen Kennzahl viel bringt. Die erste Frage wäre: Was bekomme ich für den “Preis” Fiskalquote? Und dann natürlich: Wie sind die Bezahlung des Preises und die Verteilung der Leistung verteilt?

    Schellhorns Punkt ist aber unabhängig von Fiskalquote die Frage: Warum geht es sich nie aus?

  3. Thomas Holzer

    “Schellhorns Punkt ist aber unabhängig von Fiskalquote die Frage: Warum geht es sich nie aus?”

    Weil es nicht deren Geld ist, und vor allem, weil sie alle! keine Moral haben

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .