Warum Deutschland dem UNO-Migrationspakt nicht beitreten sollte

“……Niemand hat Deutschland in der Vergangenheit davon abgehalten, transparente Bedingungen für Einwanderer aus Drittländern zu formulieren (Stichwort Einwanderungsgesetz), Visa, Entwicklungshilfe und Investitionen an die Rücknahme illegaler Einwanderer und andere Auflagen zu binden, good governance mit Investitionen und Förderungen zu belohnen, mehr in Schulen, Bildung und Inklusion zu investieren und Zuwanderern faire Aufstiegschancen zu ermöglichen. Und niemand hält Deutschland ab, morgen damit anzufangen, wenn es dem Migrationspakt nicht beitritt. In Hamburg haben 1001 CDU-Mitglieder die letzte Möglichkeit sich zu entscheiden: Verantwortung übernehmen oder delegieren. Um 100 Meter vor dem Gipfel umzukehren, braucht man am meisten Mut. Jeder Bergsteiger weiß, dieser Mut kann lebensrettend sein.  weiter hier

14 comments

  1. sokrates9

    Mich wundert dass niemand der Medien aufzeigt dass im Pakt explizit gefordert wird Migration nur positiv zu beschreiben. Abweichende Meinungen sollen sanktioniert werden! Zensur pur, stört aber niemand?!
    Ist man das schon gewohnt??

  2. Falke

    Inzwischen sickert aus diversen Quellen durch, was in dem “Flüchtlingspakt” steht, den bekanntlich auch Österreich unterschreiben will: “Flüchtlinge” (oder wer immer sich dafür hält) sollen aus “armen” Ländern in “reiche” Länder umverteilt werden, also die etwa 3 Mio Flüchtlinge aus der Türkei, dem Libanon und Jordanien würden in die EU überführt werden (wahrscheinlich mit hunderten Flügen täglich). Weiters sollen sie, einmal dort angekommen, sofort Zugang zum Arbeitsmarkt und zu den sozialen Leistungen des Staates erhalten. Grundsätzlich also nichts anderes als der Migrationspakt, nur halt auf Flüchtlinge umgelegt, wobei der Unterschied nach wie vor völlig unscharf ist. Kein Wunder, dass sich die USA unf Australien ebenfalls sofort zurückgezogen haben; unsere Regierung hält dem “dummen” Volk den Migrationspakt sozusagen als Köder vor die Nase, und unterzeichnet hinterrücks den – eigentlich noch viel schlimmeren – Flüchtlingspakt.

  3. sokrates9

    Falke@ Ich glaube die Regierung sollte da vorsichtiger sein; in so einem Fall könnte ich mir vorstellen dass auch hier die Gelbjacken schnell ausverkauft sind…

  4. Thomas Eppinger

    @Falke
    Der Flüchtlingspakt ist im Text verlinkt. Brauchen Sie nur zu lesen, dann sind Sie nicht drauf angewiesen, was durchsickert.

  5. Falke

    @sokrates9
    Es besitzt ohnehin jeder Autofahrer mindestens ein Gelbjacke. Ich zweifle allerdings, ob sich die Österreicher (und die Deutschen noch weniger) überhaupt dazu aufraffen können, landesweite Proteste (wie eben die Franzosen) abzuhalten. Übrigens: das dümmliche Machwerk der UNO enthält nicht einmal das Allerwichtigste, nämlich eine eindeutige Definition, was und wer ein Flüchtling ist.

  6. astuga

    @Bösewicht
    Ist doch klar, all diese Medien heulen zwar lautstark auf wenn solche Illegalen zu Schaden kommen.
    Aber gleichzeitig sind sie alle sowohl gegen den Einsatz des Bundesheeres, wie auch gegen alles was nach Grenzkontrollen aussieht.

    Es sind verblendete Dummköpfe und Heuchler!
    Und es handelt sich um die gleichen Mechanismen die überhaupt erst zu Toten im Mittelmeer führen.
    Weil sie unreflektiert falsche Hoffnungen und Versprechungen in die Welt setzen.
    Gesinnungsethik erzeugt Opfer, ist aber bequem und fühlt sich kurzfristig gut an.
    Verantwortungsethik ist mühsam und mitunter kalt, rettet aber Leben.

  7. Johannes

    Wer die Reden von Merkel aus den Anfang 2000er Jahren hört und mit der Merkel von jetzt vergleicht der kann nicht glauben dass das ein und dieselbe Person ist
    .
    Hat sie damals Brandreden über das Scheitern der Migration gehalten, so arbeitet sie nun mit maßgeblicher Beteiligung am Migrationspakt mit.

    Das ist wie Tag und Nacht wie Feuer und Wasser. Was hat diese Frau dazu gebracht ihre Meinung derart zu ändern und warum kommuniziert sie die Gründe für diese Änderung nicht offen und ehrlich?

    Ich habe eigentlich noch nie erlebt das Politiker derart vor ihrem Volk taktieren, das Medien so geschlossen, kritiklos hinter einer Politik stehen, das Meinung so schamlos in gut und böse, in erwünscht und unerwünscht, in förderbar, mit barem Geld abgegolten, oder in unförderbar, finanziell ausgetrocknet, werden soll.

    Deutsche Politik schlecht versteckt hinter politischen Luxemburg Zwergen, die in der EU die deutschen Interessen vertreten.
    Die EU als Selbstbedienungsladen um deutsche, nein merkelsche Interessen gegen allen Widerstand der anderen Länder durchzuboxen.

    Wieder ein Anfall von deutscher Machtbesessenheit, wie immer in der Vergangenheit, da macht es keinen Unterschied das humane Geisteshaltung vorgeschoben wird, Deutschland möchte Europa dominieren und die Länder begreifen es und wehren sich.
    Großbritannien ist abgesprungen und die Ostländer hat man schwer enttäuscht.
    Es war am Anfang sehr viel Sympathie für Europa und Deutschland dort zu spüren. Jetzt will keiner mehr auch nur annähernd deutsche Verhältnisse und es herrscht tiefes Misstrauen.
    Auch wenn es noch nicht so offensichtlich ist, Deutschland hat Europa eigentlich wieder zerstört, nach meiner Meinung.

    I

  8. sokrates9

    Johannes@ Glaube wir sind gerade im Endstadium der EU ! Stellen sie sich diese EU ohne Deutschland / Frankreich vor! Macron ist massiv in der Bredoille,wenn der fällt und auch wenn er nicht fällt Europa ist nicht(mehr) sein Spielfeld, die Nachfolgerin von Merkel steht auch auf schwachen Füßen, könnte sein dass das System nun ähnlich der DDR implodiert!
    Am deutschen Wesen wird Europa sicher nicht genesen!

  9. Falke

    Es sieht neuerdings fast so aus, dass Österreich den Flüchtlingspakt auch nicht unterzeichnen will (falls Strache sich wieder durchsetzt). Damit hätte die Regierung wieder einen dicken Pluspunkt bei mir.

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