Warum Deutschlands öffentlich-rechtliche Riesensender eine Schrumpfkur benötigen

Kommentar in der NZZ: “Das «Oma-Gate» des Westdeutschen Rundfunks war kein Ausrutscher. Die grösste gebührenfinanzierte Anstalt des Landes begreift sich als weltanschauliche Orientierungsmaschine, die dem Publikum die Teilnahme an gesellschaftlichen Leben überhaupt erst möglich macht. Ihre Anmassung ist Programm. mehr hier

4 comments

  1. Menschmaschine

    Fasst man all das zusammen – ein streng auf Regierungslinie befindlicher gigantischer Medienapparat, eine ausgegrenzte Opposition, die gesellschaftliche und mediale Ächtung Andersdenkender, eine politisch einseitige Justiz – kann man langsam daran zweifeln, ob Deutschland überhaupt noch eine Demokratie ist.
    Wenn Merkel dereinst abtritt, wird es erschütternd sein zu sehen, was diese Frau aus Deutschland und der EU gemacht hat: ein Trümmerfeld.

  2. Eugen Richter

    Ich musste herzlich lachen. Der freie Markt könne keine neutralen und seriösen Nachrichten liefern. Das kann als nur ein schlanker Staatssender. Huch. Und schon wieder Murmeltiertag. Der Autor vermutet wohl eine breit angelegte Unfähigkeit vieler Menschen, selbst zu entscheiden, ob Informationen seriös sind?
    Sagen wir so: der freie Markt ist nicht perfekt, wie wir Menschen auch. Es gibt aber auch nichts besseres. Wieso der Staat etwas besser können sollte als ein freier Markt ist bis heute unbewiesen, bzw. das Gegenteil dessen bereits mehrfach belegt worden.

  3. Mourawetz

    Es ist erschrecken anzusehen, mit welchen Volten eine medienschaffende, von innen verfaulte Institution zugrunde geht. Ob das die Gesellschaftsordnung, in der wir leben, noch lange aushält, weiß ich nicht.

  4. astuga

    Wenn auch Vergleiche immer hinken, so ist der heutige Zustand der öffentlich rechtlichen Medien vielerorts ein Symptom für den Niedergang eines korrupten Politapparates, nicht unähnlich dem Staatsfunk im damaligen Ostblock.

    Offen bleibt lediglich, ob es ein qualvolles Dahinsiechen oder ein rasches Ende wird.
    Internet &Co beschleunigen jedenfalls auch diesen Prozess.
    Der zugesperrte griechische Staatsfunk lässt grüßen!

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