Warum die Briten vom Brexit profitieren werden

“……One of Germany’s most prominent businessmen has said Brexit will be more painful for the rest of Europe than for Britain, and a UK outside of the EU might prove “highly attractive” to foreign investors — in a sharp break with the German consensus on Britain’s post-EU future. Mathias Döpfner, chief executive of Axel Springer, one of Europe’s largest media companies, said Britain was bound to experience short-term pain as a consequence of its June 23 vote to quit the EU, “but in three to five years from now, my bet would be that England will be better off than continental Europe” (weiter hier)

12 comments

  1. sokrates

    Wenn die Fesseln des EU -Kommunnismus beseitigt sind, kann es faktisch nur nach oben gehen! Liberalismus hat deKommunismud nochimmmer geschlagen

  2. Fragolin

    Ausgerechnet einer von Springer, na do schau her. Wieso liest sich der Inhalt seiner eigenen Postillen so anders?

  3. Christian Peter

    Selbstverständlich werden die Briten vom Brexit profitieren. Schaden werden jedoch einige EU – Länder hinnehmen müssen, wie etwa Deutschland (z.B. Autoindustrie), die viele Waren in das UK exportieren.

  4. FDominicus

    Es bleiben ob innerhalb oder außerhalb der EU gravierende Probleme bestehen.
    a) Zentralbank gibt es immer noch b) diese begeben und beherrschen gesetzliche Zahlungsmittel c) einen Wohlfahrtsstaat der auch bei den Britten schon mindestens 40 % des selbst verdienten Geldes beanspruchen.
    d) die eine Schuldenquote von 150% vom BIP hat.

    Wie kann man meinen damit könnte es massiv besser laufen?

  5. Reini

    … was hat sich seit dem EU Beitritt in Österreich verbessert?
    … wir mussten einen Wirtschaftskrise 2007 abfangen, eine spekulative Bankenkrise, jährliche Schuldenerhöhungen, offene Grenzen, Völkerwanderungen, Mrd. Zahlungen an andere Länder, usw…

    … ausser das sich das Leben um ein vielfaches Verteuert hat, es bleit kein Erspartes mehr für den Normalbürger über, die Inflation stark zugenommen hat, … jedoch nicht mehr Lohn verdient als vor dem EU Beitritt!

    Den Schweizern geht’s nicht perfekt, aber auf die Dauer gesehen besser, sie haben ihr Land nicht verkauft!

  6. Christian Peter

    @FDominicus

    ‘Zentralbanken gibt es immer noch’

    Es ist aber ein gewaltiger Unterschied, ob der Staat über eine eigene Währung verfügt und somit die Hoheit über das Geld ausübt, oder ob die Hoheit des Geldes auf die EZB übertragen wurde. In Deutschland/Österreich funktionierte das Geldsystem auch mit Zentralbanken jahrzehntelang hervorragend, erst mit der Einheitswährung Euro begannen die Probleme.

  7. mariuslupus

    UK hat noch rechtzeitig das morsche Schinakel EU verlassen.
    Haben doch die EU Granden erzählt was sie alle gelernt haben, und anders machen werden.
    Nichts ist geschehen, das Schinakel wird von den verblendeten Steuermännern weiter in den Sumpf gesetzt.
    Eine Parallele zu Fletcher Christian und Captain Bligh. Christian ist mit schönen Frauen mit der Bounty in den Untergang gesegelt, Captain Bligh nach 13.000 Meilen im offenen Boot seine Besatzung gerettet.

  8. fxs

    In einem Kommentar zu einem englischsprachigen Artikel zum Thema Brexit ( http://www.spiegel.de/international/europe/brexit-to-cost-european-union-billions-a-1111724.html ) wird behauptet, dass Großbritannien aus den EU Staaten um 10 mal soviel importiert als es dorthin exportiert. Es sei also nicht einzusehen, warum Großbritannien eine Beitrag für die Teilnahme an einem Gemeinsamen Markt leisten soll, wenn dieser Gemeinsamen Markt ohnehin nur ein enormes Handelsdefizit für Großbritannien bewirke.

  9. Christian Peter

    @fxs

    So ist es. Für die EU ist Großbritannien als Handelspartner weit wichtiger als die EU für Großbritannien. Großbritannien kann und wird in Zukunft vermehrt mit Ländern außerhalb der EU Handel betreiben.

  10. FDominicus

    @ChristianPeter. Nein das ist kein substantieller Unterschied. Das können Sie auch nicht belegen. Denn nehmen wir die FED und deren Erfolge dann bleibt davon genau gar nichts übrig. Und es ändert auch nichts an der Staatsfinnazierung durch die Zentralbank. Es gibt hier maximal Schattierungen von katastrophal.

    Es gibt keine gute Zentralbank nur keine Zentralbank ist eine gute Zentralbank.

  11. Christian Peter

    @FDominicus

    ‘Staatsfinanzierung durch die Zentralbank’

    Zentralbanken finanzieren vor allem Privatbanken und neuerdings auch private Unternehmen, die EZB kauft momentan im großen Stil Unternehmensanleihen von multinationalen Konzernen.

  12. Christian Peter

    Zum Problem werden Zentralbanken erst, wenn diese dem staatlichen Einfluss entzogen sind (z.B. EZB, FED) und sich nicht mehr staatlicher Geldpolitik verpflichtet sehen. Daher ist es vor allem in Europa Gebot der Stunde, die Geldpolitik durch Beseitigung des Euro und somit der EZB wieder in die Hand der Nationalstaaten zu legen.

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