Warum die Freiheit in der Schweiz gedieh, aber nie in Österreich

“…. Die beiden Alpenländer Schweiz und Österreich haben ganz ähnliche geographische Voraussetzungen. Sie sind auch im wesentlichen von denselben Stämmen (Alemannen und Kelten) besiedelt worden. Selbst die Bevölkerungszahl ist fast die gleiche (Österreich 8,7 Mill., Schweiz 8,3 Mill.). Politisch sind sie jedoch sehr verschiedene Wege gegangen. Die Schweiz wurde zum Hort der Freiheit, Österreich zu einem Hauptgegner der Liberalisierung in Europa. Weshalb? mehr hier

6 comments

  1. astuga

    Sehr viele (zu viele) Argumente und historische Fakten werden bemüht um den Unterschied zu erklären.
    Dabei reicht doch ein einziges historisches Ereignis um alles zu erklären: die aus der Schweiz stammenden Habsburger haben uns kolonisiert.

    Wir sind also Opfer des Schweizer Imperialismus und Militarismus geworden (Schweizer Garde, Schweizer Landsknechte) und leiden heute noch daran.
    Zeit für Entschädigungszahlungen!

  2. GeBa

    Religion ist das Schlechteste für die Menschen.
    Mir persönlich seit ich den Kinderschuhen entwachsen bin klar und daher unverständlich dass sie für sooo viele Menschen einen hohen Stellenwert hat.

  3. Hausfrau

    Ein Großteil der Schweizer hat eine andere Einstellung zur Gesellschaft als die Österreicher. So ist es auch zu verstehen, dass eine 6. Urlaubswoche per Volksabstimmung zum Nachteil der Gesamtwirtschaft abgelehnt wurde.

    Zum Beitrag von GeBa: Wenn es in Europa keine christliche Religion – trotz machner Fehlleistungen der Herrscher – in den vergangenen 400 Jahren gegeben hätte, dann wären wir noch am derzeitigen Entwicklungsstand der islamischen Länder – welche seit dem falschen Prophreten keine Innovationen geleistet haben. Den Islam bezeichne ich nicht als Religion mit freiwilliger Zugehörigkeit, sondern als Zwang, der den ganzen Menschen und die ganze Welt beherrschen will.

  4. Kluftinger

    Es wäre zu umfangreich, wollte man die Gründe der unterschiedlichen Argumente beider “Länder” erklären.
    Wenn man in der unmittelbaren Nachbarschaft der Schweiz lebt , ist eines der Grundmerkmale die Einstellung zum Staat als markanter Punkt zu beobachten. Der Schweizer kommt seltne auf den Gedanken, dass der Staat für ihn sorgen muss. Die militärische Sicherheit z.B. wird zwar vom Staat organisiert, aber dafür einstehen wird der Schweizer selbst.
    (Sicher, alles verkürzt, aber wie gesagt der Umfang der Begründung würde hier den Rahmen sprengen)

  5. Hans Robert Schönherr

    Tirol kam 1363 zu Österreich, nicht 1490.
    Je weiter man nach in Ö Westen kommt, desto geringer werden die Unterschiede zur Schweiz.

  6. cmh

    So sehen die kleinen Amiländer halt Europa. Oder auch auf der Misesseite kann man Blödsinn lesen.

    Zusatzfrage: Warum kommt Mises aus dem alten Österreich und nicht aus der Schweiz? Die waren wohl zu sehr damit beschäftigt, die Kuckuckusuhr zu erfinden.

    Die Reformation schließlich erzeugte eine Vielzahl von Sekten, die zwar in der Enge der Schweizer Täler gut gedeihten, für ein größeres Reich aber wegen ihres rechthaberischen Kampanilismus gänzlich untauglich sind. Wobei es nicht gut zu entscheiden ist, ob man lieber von Calvin bzw. Zwingli oder den FFF-Kids kujoniert werden möchte.

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