Warum die Massentest geflopt sind

Von | 11. Dezember 2020

(A.UNTERBERGER) Vielleicht lernt die Regierung aus der – höflich ausgedrückt – suboptimalen Teilnahme der Menschen am Corona-Massentest jetzt doch dazu und begreift: Allzu viel Angst vor unpopulären Maßnahmen führt am Ende nur zu einem – dass man am Ende erst recht unpopulär wird. Denn zu nichts anderem werden die totale Freiwilligkeit und Unverbindlichkeit der angelaufenen Massentests führen. Denn es war von Anfang an klar, dass ein Massentest ohne Konsequenzen für die Nichtteilnehmer nur zu einer Minderheitenfeststellung der ohnedies Braven wird, dessen zu erwartendes Ergebnis man nicht wirklich schönreden kann. Und dass nach einem solchen Minderheitentest ein dritter Lockdown wohl unvermeidlich werden dürfte. mehr hier

10 Gedanken zu „Warum die Massentest geflopt sind

  1. Gerald

    Mit unserer derzeitigen politischen Elite, egal welcher Partei wird es kein Genesen unseres Staatsapparates geben. Wir sind angeblich zum Arbeiten zu alt und mit Sicherheit mit 60+ für den Ruhestand zu jung.
    Daher helfe ich der derzeitigen Regierung wo es nur geht das Ende dieses Zustandes zu erreichen. So haben wir uns auch testen lassen, natürlich beide negativ. Insgeheim hatte ich gehofft positiv zu sein und bei einem folgenden Test dann negativ. Das hätte bedeuten können , dass wir das schon durchlebt haben ohne es zu merken.
    Wir bereiten uns auf das Ende mit Schrecken vor, um den Schrecken ohne Ende hinter uns zu lassen. So leben wir nun auf einem kleinen Bauernhof, weitab von Städten, im Südosten Österreichs. Wir sind dabei unsere verarbeiteten Hühner und Kaninchen zu unserer Lebensgrundlage zu machen und werden die kommenden Segnungen erwarten. So die Gesundheit es zulässt, werden wir das bis zum letzten Tag unseres Lebens machen. In den Sommermonaten von Mai bis September werden wir segelnd mit lieben Menschen auf den Meeren unterwegs sein, um dann von Oktober bis Mai wieder nur Landwirtschaft im kleinen Rahmen ohne jede Förderung zu betreiben. Die Landwirtschaft auch als Direktvermarkter konnte immer arbeiten. Wenn ich meinen Eltern zuhöre, wie nach dem Krieg die Leute aus den Städten aufs Land zogen um zu betteln oder wer etwas gegen Lebensmittel zu tauschen hatte um nicht zu hungern, fühlen wir uns in jedem Fall bestens gerüstet. Nur damals waren in den Städten keine Horden ungebildeter Forderer unterwegs, sondern fast alle gleich tief im Dreck, aber mit Respekt für andere.
    Unser alter MB Diesel leistet beste Dienste mit gerade mal 5 Liter Verbrauch, sollten wir je genötigt werden ein E Auto zu kaufen, wird es ein PickUp und auf die Ladefläche kommt ein Dieselgenerator der dann mit Heizöl betrieben wird und ein Aufkleber LMAA.
    Und ab 2022 sind unsere 500 Weinstöcke soweit um selbst Wein zu machen, derzeit leider nur Uhudlersaft. Ab dann sind wir bereit ausführlich über das Leben zu philosophieren.
    In vino veritas!

  2. sokrates9

    Halte Unterbergerr nach wie vor für einen der Besten Journalisten Österrerichs der immer derartige Anzahl von Argumenten vorbringt, dass natürlich es unmöglich ist dass alle stimmen.In Sachen Tests scheint sich der österreichische Hausverstand durchzusetzen – (Restbestände, die Mehrheit liegt schon bei Billa ). Was der Nutzen der teuren Tests ist wurde nicht plausibel kommuniziert, warum soll man dann Aufwand berteiben und dort hinzugehen.Nachdem laut Hacker ein positiv getesteter mit der U – Bahn heimfahren darf ist ja auch das Infektionsrisiko zur Testung höher als wenn man darauf verzichtet.. 🙂

  3. CE___

    Der Artikel lässt mich kopfschüttelnd zurück.

    Aber gut, Extremsituationen, oder bei dem zugrundeliegenden Virus konkreter und zutreffender, in das Extreme hin hochgeyhpte Situationen, da trennen sich die Wege und die Geister.

    Die einen kippen in das Radikale und Totalitäre ab.

    Die anderen betonen Individualität und Freiheit gegenüber einem übergriffig werdenden Staat und Gesellschaft, und zwar besondern dann zum richtigen Zeitpunkt, da wo und wann es zählt, eben in so einer Situation.

    Denn was der Sinn der Massentests sein soll geht auch dem langen Kommentar auch nicht hervor.

    Es wird schon einen Grund haben warum so circa 180 andere Staaten so etwas nicht tun, und eine Slowakei einen zweiten Durchgang fallen gelassen hat.

    Warum wurde bei allen vergangenen Influenza-Ausbrüchen nicht auch solche Massentests durchgeführt? Genauso potentiell tödlich für Menschen fortgeschrittenen Alters.

    Weil es ist sinnlos. Es ist ein Psycho-Placebo.

    Warum? Weil es für die Gesamtheit gesehen kein Killervirus ist.

    Die Testerei, neben einem Bombengeschäft für die Test-Hersteller, ist nur ein Ansammeln von Datenmüll der höchstens für Statistiker und deren daraus gebastelten Graphen von Nutzen ist, weil spätestens nach dem Kontakt des Getesteten mit seinem Nächsten wieder obsolet.

    Der einzige “Sinn”, wenn man dem einen geben will, ist ein Massen-DNA-Phising der Staaten und anderer Akteure von seiner Bürgern für den Aufbau von Gen-Datenbanken wie in totalitären Unterdrücker-Regimen üblich.

    Und ich halte das für recht möglich, vor allem wenn in der Impfforschung von Gen-Impfstoffen die Rede ist, die vielleicht sogar auf das individuelle Genmaterial eines jeden einzelnen Menschen abgestimmt werden sollen?

  4. Allahut

    @Gerald
    Von Oktober bis Mai Landwirtschaft, und im Sommer segeln. Das können Sie den Mundln erzählen, im Winter können Sie Weinstöcke schneiden und ein paar Hühner züchten.

  5. Gerald

    @Allahut
    Genau und Weinlese Anfang Oktober wie jedes Jahr. Ab Mai wird nur noch der Mindestbestand an Tieren gehalten und im September/Oktober wieder aufgestockt, bei den Weinstöcken ab Mai nur noch die Wassertriebe zurückschneiden, mähen etc. ,aber nicht selbst.
    Schönen Gruß an ihre Mundln und Prost mit einem Glas guten Uhudler(leider nicht selbst gemacht, aber die Freunde müssen auch leben)

  6. Allahut

    @Gerald
    Unter Landwirtschaft verstehe ich halt etwas anderes, ich betreibe hauptsächlich Forstwirtschaft, daneben noch Mutterkuhhaltung, da bin ich beinahe das ganze Jahr ausgelastet, im Sommer vielleicht ein oder zwei Wochen Urlaub und im Winter eine Woche Skifahren, aber das passt schon so, und Corona tangiert mich überhaupt nicht, gehe auch nicht zum Test und beim Impfen bin ich sicher auch nicht der Erste.

  7. Gerald

    @Allahut
    Dein Einsatz in Ehren, wäre aber für uns nichts mehr. Deshalb haben wir uns zu dem entschlossen was wir machen. Wir wollen Unabhängigkeit von Genossenschaften, Banken, Lagerhaus etc. , nur noch Direktvermarktung um auch in Krisenzeiten besser gerüstet zu sein. Es reicht uns schon die Pflichtmitgliedschaft in der Landwirtschaftskammer und der Wirtschaftskammer, die wir beide brauchen wie ein Pickel am Allerwertesten.
    Wenn bei unseren Hühnern der Tag anbricht schlafen wir noch.
    Dafür ist bei uns auch der Urlaub am Segelschiff mit Arbeit verbunden, Leute verköstigen, unterhalten und die Verantwortung über deren Leben tragen.
    So hat jeder das selbstausgesuchte Kreuz zu tragen. 😉

    Eine Impfung kommt für uns auch nicht in Frage, nicht einmal wenn sie gratis wäre.

  8. Cora

    Ich habe mich heute testen lassen, in der Marxhalle in Wien, um 1700, die Halle war gähnend leer, wir sind gleich drangekommen. und natürlich war das Testergebnis NEGATIV.

    Wie von der Regierung etwa durch Nehammer angekündigt, wird man daher zum dritten Lockdown greifen müssen. Das heißt man wird alle bestrafen, auch jene wie mich, die eine Corona-App haben, die sich sorgfältigst vor Ansteckung schützen und die sich testen lassen genauso wie all jene, die nicht übers Nasenspitzel hinausdenken können und sich nicht die Konsequenzen einer Nichtteilnahme ausmalen können. Man ist offenbar viel zu bequem, seine wertvolle Zeit für einen eine Viertelstunde dauernden Test zu opfern. Obwohl viele Firmen, so auch meine, diese als Arztbesuch werten, also de facto bezahlen, was ich nicht in Anspruch genommen habe. Man ist lieber zu Hause im Home Office oder auf Kurzarbeit, ein bisschen mit der Seele baumeln. Es ist diesen Menschen offensichtlich egal, wie die Wirtschaft den Bach runter geht, wie tausende Geschäfte schließen wie Hunderttausende in die Arbeitslosigkeit gedrängt werden. Und sie können sich auch nicht vorstellen, dass sie selbst einmal die Konsequenzen eines Lockdowns zu spüren bekommen. so weit reicht das Nasenspitzl nicht.

    Nun denn, ich habe mich durch den Schnelltest der Dunkelziffer entzogen, aus der die Infektionszahlen berechnet werden, seeing is believing. Dabei habe ich selbst gar keine Konsequenzen zu befürchten, in meiner Firma ist niemand auf Kurzarbeit oder muss um seine Anstellung fürchten, im Gegenteil. Aber um was es mir geht, bei meiner Ehr, ich muss mir nicht vorwerfen, dazu beigetragen zu haben, dass andere ihre verlieren. Den nächsten Lockdown müssen die Nichttestteilnehmer verantworten.

  9. Falke

    @Cora
    Lockdowns werden weder von Unternehmern noch von Angestellten verschuldet, sondern allein von völlig ratlosen Regierungen verfügt, mit oder ohne Massentests – und das entgegen der ausdrücklichen Empfehlng der WHO. Um dem “dumben Volk” vorzuspiegeln, dass diese Regierungen etwas tun, werden eben Lockdowns und immer schärfere Maskenzwänge ausgerufen – beides völlig ungeeignet, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Deswegen bin ich (sowie meine ganze Familie und der Großteil meiner Bekannten und Freunde) auch ohne das geringste schlechte Gewissen nicht zum Massentest gegangen.

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