Warum die Türkei an Israel scheitert

Von | 10. Januar 2021

Das Jahrzehnt der Feindseligkeit zwischen der Türkei und Israel, eindeutig eine Entscheidung des islamistischen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, hat genau das Gegenteil von dem bewirkt, was Ankara gehofft hatte: Das Abraham-Abkommen brachte eine richtungweisende Chance für den Frieden im Nahen Osten. Israels frühere arabische Feinde haben sich aufgereiht, um die Feindseligkeiten zu beenden, einer nach dem anderen, während die Türkei seltsamerweise die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der arabischen Welt und Israel kritisierte, da sie anscheinend vergessen hat, dass sie bereits seit 1949 diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält. mehr hier

7 Gedanken zu „Warum die Türkei an Israel scheitert

  1. Rado

    Erdogan fürchtet sich vor starken Gegnern. Das ist eine der Konstanten in seiner Politik. Wenn man dem Türken gegenüber Schwäche zeigt, hat man schon verloren. Da hat Israel also alles richtig gemacht. Ansonsten kann ich mit diesem Text nicht viel anfangen.

  2. ethelred

    Generell ist es ratsamer in Erdogan einen respektablen Gegner zu haben, als einen falschen Freund. Von beiden Sorten hat Israel mehr als genug. Muslimische Kulturen sind mit westlichen Zivilisationswerten schwer kompatibel. Israel weiss dass, Euopa hingegen,…

  3. Johannes

    Die Türkei hat mit Drohnen aus Israel Bergkarabach „gesäubert“.
    Das ist kein Ruhmesblatt für Israel.

  4. Johannes

    Fairerweise muß man sagen auch Österreich lieferte bis Oktober Motoren für das türkische Modell.
    Und natürlich könnte Erdogan es auch von verschiedenen anderen Ländern beziehen.
    Er wollte hat das beste vom Besten.

  5. Falke

    Eine Information fehlt mir in dem Artikel: nämlich wer daran „schuld“ ist, dass eine ganze Reihe arabischer Staaten nun normale Beziehungen mit Israel aufnehmen wollen (was gleichzeitig heißt, dass sie erstens den Kriegszustand beenden und zweitens das Existenzrecht Israels innerhalb der derzeitigen Grenzen anerkennen): das war bekanntlich der böse Trump.

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