Warum Drogen legalisiert gehören

“….Die eigentliche Frage hinter der Frage nach der Legalität oder Illegalität von Drogen ist die, wessen Gesundheit eigentlich durch die potentielle Einnahme von Drogen gefährdet erscheint. Bist Du, als Eigentümer Deines Körpers, berechtigt, mit Deinem Körper zu tun und zu lassen, was Du möchtest? Ist Dein Körper wirklich Dein Eigentum? Besitzt Du die Verfügungsgewalt über Deinen Körper?…” (hier)

26 comments

  1. cmh

    Es gibt also auch Vollkoffer im Hayekinstitut.

    Bei Drogen, Glückspielen, Schiebereien, Bauernlegereien und dergleiche die scheinbar in liberal verfassten Märkten freier Wirtschaftssubjekte möglich sind ist aus der Möglichkeit noch lange nicht die moralische Richtigkeit zu schließen.

    Die mikroökonomsiche Theorie geht nämlich davon aus, dass bei allen Märkten ein freier Zutritt besteht und dass die Märkte auch frei verlassen werden können. Hier geht aber die Moral ein. Denn den Markt zu verlassen, kurz bevor die Wechsel platzen tötet jeden Markt. Drogenabhängige schließlich können den Markt für Drogen nicht mehr verlassen, weil sie abhängig sind. Und auch das ist unmoralisch.

    Ganz abgesehen davon, dass der Raubbau am eigenen Körper, genau gleich wie der Raubbau an natürlichen Rohstoffquellen, nicht nur das eigene Eigentum, sondern das der Gesellschaft schädigt und diese möglicherweise auch töten kann.

  2. Mäsi

    @cmh
    ‘Ganz abgesehen davon, dass der Raubbau am eigenen Körper, genau gleich wie der Raubbau an natürlichen Rohstoffquellen, nicht nur das eigene Eigentum, sondern das der Gesellschaft schädigt und diese möglicherweise auch töten kann.’

    Das finde ich eine hochinteressante These. Die Konsequenz daraus ist, dass der Körper des Menschen nicht (allein) sein Eigentum ist, sondern (auch) Eigentum der Gesellschaft. Nennt man das nicht Sklaverei? Und wer vertritt denn eigentlich die Interessen dieser ominösen Gesellschaft? Der Staat? Was passiert, wenn ein konkretes Individuum sich weigert, diese fremde Entscheidungsinstanz über seinen eigenen Körper anzuerkennen. Hat dann der Staat das Sagen oder doch wieder das Individuum?

    Und noch eine Zusatzfrage von mir: Inwiefern schädigt der Raubbau am eigenen Körper die Gesellschaft? Bitte diese Behauptung begründen.

    Die Moral in Bezug auf den Rauschgiftkonsum ist natürlich wieder etwas anderes, wobei sich hier die wiederum interessante Frage stellt, ob die Gesetzesmaschinerie prinzipiell eine moralische Instanz sein kann. Und wenn ja, ist die real existierende Gesetzesmaschinerie, wo nachweislich Recht gebogen und auch gebrochen wird, eine solche moralische Instanz? Zumindest letztere Frage kann nur mit ‘nein’ beantwortet werden – es sei denn, man führt die Moral selbst ad absurdum.

    Es geht wirklich um den eigentlichen Kern der Freiheitsfrage, um die Verfügungsgewalt über den eigenen Körper. Leider werden solche grundlegenden Diskussionen gar nicht mehr geführt, weil die Freiheitsfrage längst zugunsten der staatlichen Gängelung entschieden ist.

  3. DNJ

    Prohibition war Blödsinn und wurde aufgehoben. Gut. Lassen wir deswegen Minderjährige, Autofahrer und Personen in gewissen kritischen Berufsgruppen im Dienst unkontrolliert Alkohol zu sich nehmen? Ist das auch eine Einschränkung der Freiheit?

  4. Christian Peter

    Typisch linksliberaler, libertärer, anarchistischer Wahnsinn. Selbstverständlich muss der Staat eingreifen, wenn es die Interessen der Gesellschaft – wie etwa beim Drogenkonsum – gebieten. Wir brauchen keinen schwachen Staat, sondern ganz im Gegenteil m e h r Staat in vielen Bereichen.

  5. Wolf

    @DNJ
    Völlig falsche Sicht der Dinge: Minderjährige dürfen vieles nicht, was Erwachsene dürfen, weil man – wohl zu Recht – annimmt, dass sie noch nicht über die Erfahrung und Vernunft der Erwachsenen verfügen. Was Autofahrer oder “kritische Berufsgruppen” betrifft, ist ihnen der Alkoholkonsum ja nicht verboten, weil sie sich selbst schädigen, sondern weil sie durch Unfälle (Autofahrer) oder Fehlhandlungen (kritische Berufsgruppen) andere Personen schädigen können – und das muss der Staat allerdings verhindern. Wie Henning Lindhoff in seinem Artikel ganz richtig schreibt, ist es nicht die Aufgabe der Staates, den einzelnen Bürger selbst zu seinem Glück zu zwingen und ihn vor Schaden (der nur ihn selbst betrifft) zu bewahren – noch dazu durch Strafen. Das ist tatsächlich ein tiefgreifender und nicht zu rechtfertigender Eingriff in die persönliche Freiheit; da könnte man gleich ein völliges Alkohol- und Tabakverbot verlangen, dazu ein Verbot von süßen und fetten Speisen usw. – das alles ist gesundheitsschädigend.

  6. Andrea-Anastasija Sandhacker

    Und was ist mit der Sozialversicherung (Kranken- und Pensionsversicherung) ?
    Wie kommen Leute, die ihren Koerper nicht vorsaetzlich schaedigen dazu, erhoehte Behandlungen anderer, die bewusst eine nachhaltige Schaedigung von Psyche und Koerper hervorrufen, zu finanzieren ? Das laeuft Richtung Diskriminierung. Und diese Gruppe mit hoeheren Sozialbeitraegen zu versehen, ist moeglicherweise nicht richtig administrierbar. Mir erscheint die Legalisierung von Drogen als Legalisierung des schleichenden Selbstmordes einer Gesellschaft.

  7. DNJ

    @Christian Peter
    Das würde ich in dieser Härte nicht voll und ganz unterschreiben, aber wer glaubt, dass sich derlei Dinge durch die Eigenverantwortlichkeit der Menschen regeln lassen, ist sicher ein naiverer Träumer als die Kommunisten. Die selben die nach Freheit für Drogen rufen, sind dann diejenigen die nach Polizei schreien, wenn ein fremder Fuß nur ihren Vorgarten berührt.

  8. Mourawetz

    Das Wählerpotential der FDP als liberale Partei liegt bei ca. 2 %. Was nicht verwundert bei dem Freiheitsverständnis, das viele an den Tag legen.

    P.S.: die “Idioten” sitzen nicht im Hayek-Institut sondern im Ludwig von Mises Institut Deutschland.

  9. Christian Weiss

    Über die Drogenliberalisierung sollte wirklich ernsthaft diskutiert werden. Wie der Autor darlegt, sind nämlich sehr wohl auch positive Effekte für die Allgemeinheit zu erwarten: Eine Legalisierung würde beispielsweise der organisierten Kriminalität eines ihrer wichtigsten Standbeine entziehen. (Das des Menschenhandels brächte man wohl mit einer Aufwertung und vollkommenen Legalisierung der Prostitution weg.)
    Die gesundheitlichen Probleme und daraus folgenden sozialen Probleme sind zwar da, man weiss aber auch von den legalen Drogen, dass sehr wohl auch positive Effekte für den Steuerzahler rausschauen können. Gerade bei den Tabaksteuern wird so kräftig hingelangt, dass die durchs Rauchen verursachten Kosten gut gedeckt werden könnten, wenn das Geld auch dort hingelangte. Entgegen der Behauptung der Tabakgegner ist nämlich nicht mal sicher, ob Raucher höhere Gesundheitskosten verursachen. Studien belegen, dass die Gesundheitskosten pro Person jenseits des 80. Lebensjahres enorm ansteigen – ein Alter, das viele Raucher gar nicht erreichen. In der Schweiz finanzieren die Raucher paradoxerweise die Altersrentenversicherung mit, obwohl ihre Lebenserwartung geringer als der Nichtraucher ist.
    Zudem könnten heute relevante negative gesundheitliche Auswirkungen bei legalem Konsum deutlich geringer sein. Soziale Probleme könnten abnehmen. Die Qualität der angebotenen Drogen dürfte in einem legalen Umfeld steigen. Dramatische Nebenwirkungen könnten damit deutlich zurückgehen.
    Solche Effekte – es gibt sicher noch mehr davon – sollte man bei der Beurteilung des Themas Drogenlegalisierung unbedingt in Betracht ziehen, bevor man das von vornherein als Wahnsinn abtut.
    Es mag sein, dass man richtig liegt, wenn man davon ausgeht, dass bei gewissen besonders starken und Bewusstseins- bzw. Zustandsverändernden Drogen ein verantwortungsvoller Umgang für eine Mehrheit nicht möglich ist. Man sollte dabei aber bedenken, dass diese Drogen ja genau trotzdem konsumiert werden. Gehen Sie mal in Zürich in irgendeinem Club nachts auf Toilette! Die Chance, dass Sie aus der Nachbarskabine ein Schniff-Geräusch hören, weil einer wieder eine Linie Kokain hochzieht, ist ziemlich hoch. An Technopartys werden alle möglichen chemischen Verbindungen reingezischt. Dass man einen halblegalen Rahmen geschaffen hat, indem man den Ravern Möglichkeiten bot, wo sie die gekaufte Ware vor Ort testen konnten, hat schon Leute davon abgehalten, statt des beglückenden MDMA Rattengift in den Rachen zu schmeissen.

    Letztendlich würde eine Diskussion über den Drogenkonsum auch mal wieder das Thema streifen, wie wir allgemein mit in irgendeiner Art und Weise psycho- oder physioaktiven Substanz umgehen. Sind Stoffe, die unsere Konzentrationsfähigkeit steigern, gut? Sind Tabletten, die unsere Ausdauer verbessern, zu empfehlen? Immerhin basteln wir schon einige Zeit an unserem Körpersystem rum. Wer sagt, dass Pharmazeutika da grundlegend was schlechtes sind? Nur Esoteriker, die glauben, es hätte in den “natürlichen” Produkten keine “Chemie”, keine Atome und keine Gene drin.
    Man sollte den Mut haben, das Thema Drogenlegalisierung nüchtern und sachlich zu diskutieren.

  10. Luke Lametta

    Schöne Bruchlinie zwischen Liberalen, Konservativen und deren “nominalen”, leider ernstgemeinten Karikaturen und all ihren Strohmann-Argumenten. Danke @Wolf. Oder wie Milton Friedman meinte: “Most of the harm that comes from drugs is because they are illegal.” Und sämtliche Folgeerscheinungen davon. “Kann ein anständiger Bürger nicht mal in Ruhe seine Drogen verkaufen?” (Samuel L. Jackson als “Elmo” in The 51st State)

  11. Thomas Holzer

    Luke Lametta
    wenigstens hat sich @Christian Peter endlich coram publico expressis verbis mit untenstehendem Zitat dazu bekannt, im Staat die Lösung sämtlicher “Probleme” zu sehen.
    “Wir brauchen keinen schwachen Staat, sondern ganz im Gegenteil m e h r Staat in vielen Bereichen.”

    Was kommt noch auf uns zu, wenn Menschen -nicht Personen- wie ein @Christian Peter an die Schalthebel der Macht gelangen sollten?!

    Zusätzliche Kriminalisierung von Rauchern, Kirchgängern, Burkaträgerinnen, Muslime im Allgemeinen, Cola-, Alkoholtrinker und Esser von Süßspeisen, Burger und Schweinsbraten, Personen, welche nicht die staatlich verordnete tägliche Kilometerleistung per pedes zurücklegen, Juden weil sie die Kippa tragen, Strafsteuer für alle, welche die Volksgesundheit, den Volkskörper alleine durch deren individualistische Existenz gefährden?!

    Eigenverantwortung, Selbstbestimmtheit, Vielfalt, privat, persönlich………alles Begriffe, welche anscheinend aus dem über Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte gewachsenem Wortschatz mittels Zwang entfernt werden sollen.

    So schaffen sich Österreich und Europa sicherlich ab, da bedarf es keiner “Feinde” von außen mehr………….

  12. Thomas Holzer

    @DNJ
    “Die selben die nach Freheit für Drogen rufen, sind dann diejenigen die nach Polizei schreien, wenn ein fremder Fuß nur ihren Vorgarten berührt.”
    Ja, warum nicht?
    Solange der Drogenkonsument mein Eigentum nicht schädigt, habe ich kein Problem mit ihm; sollte er aber seinen Fuß in meinen Vorgarten setzen, um z.B. meinen Rasenmäher zu stehlen, um seinen Konsum zu finanzieren, habe ich sehr wohl das Recht, nach der Polizei zu rufen!

  13. Luke Lametta

    @Thomas Holzer das Ärgerliche dabei ist, dass ers als liberal verstanden wissen will. Würd er anfangen, endlich dazu zu stehen, ein autoritärer Etatist zu sein, und zwar auch noch ein ganz besonders durchschnittlicher, fände ichs eher wurscht. Es gibt Millionen von ihm. Aber nur ganz wenige von uns. Ich weiß, welchen Clubs ich nie angehören möchte. Früher hat man vieles noch klarer gesehen:

    “Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.” –Friedrich Schiller, Demetrius (I), Der Reichstag zu Krakau

  14. Thomas Holzer

    ““Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn ”

    Dies sage und schreibe ich schon seit Jahren!
    Der dümmste Spruch, welcher mir in “jüngster” Vergangenheit unterkam war: “Die Mehrheit hat gewählt/entschieden, die Mehrheit hat recht.

    Obige Aussage und das Zitat von Schiller sind lebendige, immerwährende Argumente wider den Schwachsinn Demokratie

  15. FDominicus

    @Thomas Holzer
    ““Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn ” – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=29659#comments

    Ist schon so, ich hätte trotzdem gerne mal eine Mehrheit für die Entmachtung des Staates. Damit sieht es derzeit aber schlechter aus als je zuvor. Das wir in vielen Bereichen mehr Staat “brauchen” ist leider tatsächlich der Wunsch der Mehrheit, man sieht es ja am Mindestlohn oder auch an Pikettys Buch, Der Zug in den Absolutismus und Etatismus ist so stark wie selten…

  16. Urban Galler

    solange sie auch die Konsequenz ziehen und sich bei ihrem “Recht” sich selbst zu schädigen auch auf die solidarische Hilfe der dadurch geschädigten Gesellschaft verzichten, pflichte ich ihnen bei.

  17. DNJ

    @Wolf
    Ihre “liberale” Argumentation hakt gewaltig, wenn Selbstschädigung kein Thema ist, warum dann Kindern und Jugendlichen verbieten. Als ob ein Sechzehnjähriger oder auch ein Zwölfjähriger die Folgen ihrer Sucht weniger rational einschätzen könnten als 30- oder 40-Jährige.
    Ihr Fehler: Sie denken immer nur an die klassischen Aufputschschnupfer etc., aber nicht an daran dass es sich hier in vielen Fällen um Suchtkranke handelt, die ihrer Sucht hilflos ausgeliefert sind, egal welchen Alters.

  18. Christian Peter

    @DNJ

    mit linksliberalen Chaostheoretikern ist kein Staat zu machen. Sich mit Kleinkindern über Politik zu unterhalten ist eine weit sinnvollere Beschäftigung.

  19. Thomas Holzer

    Mit “Chaostheoretikern” ist erfreulicher Weise zumindest nicht “m e h r” Staat zu machen.
    Davon überzeugt zu sein, daß durch eine Entkriminalisierung des Drogenkonsums dieser schlagartig zu einem Massenphänomen wird, ist nur Etatisten möglich, die glauben, der Staat ist im Besitz der alleinigen Wahrheit.

    @DNJ
    “Als ob ein Sechzehnjähriger oder auch ein Zwölfjähriger die Folgen ihrer Sucht weniger rational einschätzen könnten als 30- oder 40-Jährige.”

    Sie scheinen die Realität zu verkennen:
    ein 12 und/oder 16 Jähriger kann die Folgen seiner Sucht sehr wohl weniger einschätzen als ein 30- oder 40- Jähriger.

    Deswegen gibt es auch Erziehungsberechtigte, ab und zu auch noch Eltern genannt.
    Aber man kann natürlich die These vertreten, daß vom Staat installierte/bezahlte Menschen/Institutionen diese Aufgabe besser bewältigen.
    Es kommt nicht von Ungefähr, daß in Deutschland ein sogenannter “Elternführerschein” -vorerst mal- angedacht wird.

  20. DNJ

    @Holzer
    Unsinn, sobald jemand abhängig ist, hat er nicht mehr rationale Einsicht und Verstand als ein 8-Jähriger, weil sein ganzes Sein auf die Sucht orientiert ist, ähnlich wie bei schweren Alkoholikern. Sie reden hier immer nur von Hobby-Drogen-Konsumenten, nicht von Suchtkranken! Sie wissen dass das eine Krankheit ist, oder?
    Ansonsten gehen Ihre Polemiken ins Abseits. Selbstverständlich sollen Kinder keine Drogen nehmen, aber auch Erwachsene werden ab einem gewissen Zeitpunkt unmündig, bis hin zur Besachwaltetheit. Will nur keiner hören, weil ja jeder so toll seine Sucht kontrollieren kann. Bin auch für völige Freigabe ab 70 Jahren, da ist kein Schaden mehr möglich.

  21. Thomas Holzer

    @DNJ
    Sie schreiben es!
    Das Beste wäre es, wir würden unsere Eigenverantwortung bedingungslos dem Staat übertragen, dann wird sicherlich alles gut und es wird keine (Sucht)Kranken mehr geben.
    Mittlerweile gibt es ja, Dank aller (un)möglichen Studien, Drogensuchtkranke, Spielsuchtkranke, Arbeitssuchtkranke, Nichtarbeitssuchtkranke, Alkoholkranke, Magersuchtkranke, Fettleibigkeitskranke, burn-out Kranke, nicht burn-out Kranke, Fußballsüchtige, triathlonsüchtige, nicht Fußballsüchtige, nicht triathlonsüchtige etc. etc.
    Das Beste wäre, wir würden alle von der Geburt bis zum Tod in den Krankenstand gehen, dann wäre Allen geholfen 😉

  22. Thomas Holzer

    @DNJ
    Nachtrag
    Woher haben Sie Ihre Gewissheit, daß durch eine Legalisierung der Drogenkonsum extrem ansteigen würde?!
    Könnte es nicht sein, daß durch die Legalisierung der “Reiz” des Verbotenen verloren geht?!

  23. DNJ

    Es endet doch alles immer in der gleichen der Staat ist böse-Jammerei. Ja auch ich bin gegen zu weitgehende staatliche Eingriffe, sie wollen gar keine außer wenn der Einbrecher vorbeischaut.
    EIn Suchtkranker kann eine Familie und ihr Leben zerstören, vielleicht sollte nichtmal hier Staat eingreifen, aber Sie können mir nicht erzählen, dass sich das alles selber reguliert. Vielleicht in Ihren bürgerlichen Kreisen.
    Ich bin gegen Prohibition, aber es ist Fakt, dass während der Prohibition in den USA in Summe weniger Alkohol konsumiert wurde. Die legalen Drogen Alkohol und Zigaretten töten mehr Menschen als alle andere Drogen zusammen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass der Drogenkonsum durch Legalisierung sinken würde. Warum auch: das Zeug ist dann billiger und an jeder Ecke erhältlich. Vielleicht gibt es etliche Menschen, die das kontrolliert konsumiereren können, viele können das nicht.

  24. Thomas Holzer

    @DNJ
    “Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass der Drogenkonsum durch Legalisierung sinken würde.”
    Es gibt auch keinen Grund anzunehmen, daß der Drogenkonsum durch ein Verbot sinkt

    “Vielleicht gibt es etliche Menschen, die das kontrolliert konsumiereren können, viele können das nicht.”
    Wie viel sind viele?

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