Ein Bericht aus einer anderen Welt

Von | 6. November 2016

“…..Noch ist der schweizerische Bundeshaushalt gesund. Anstehende Herausforderungen werden ihn jedoch bald massiv unter Druck setzen. Die Ausgabendisziplin ist deshalb hoch zu halten….” (hier)

3 Gedanken zu „Ein Bericht aus einer anderen Welt

  1. Falke

    Man muss leider bezweifeln, dass eine derartige Umfrage bei uns ähnliche Ergebnisse bringen würde. Dafür sind weite Teile der Bevölkerung durch die jahrzehntelange rot-grüne Propaganda schon zu sehr davon überzeugt, dass alles Geld vom Staat kommt und dieser unbegrenzt Schulden machen kann, um alle unproduktiven Bereiche und Personen üppig und auf lange Sicht zu bedienen.

  2. mariuslupus

    An der Schuldenbremse wird eifrig gesägt. Die SP, die CVP, die Grünen würde sie am liebsten ganz abschaffen und einen Weg gehen, auf dem bereits die EU seit Jahre voranschreitet. Der Widerstand der Bürgerlichen, FDP, wird von der linken Ratsmehrheit nicht ernst genommen. Ausnahme, ist die SVP, die versucht, auf die steigende Ausgabe- und Spendierfreutigkeit der Bundesverwaltung, aufmeksam zu machen.
    Die Ursache für die Misere, sind die exponentiell steigenden Ausgaben im Sozialwesen. Dabei sind die zukünftigen Ausgaben für das Asylwesen, noch nicht eingerechnet. Erschwerend kommt, dass sich eine staatliche, zentralistische, Reform zunehmend bemerkbar, macht. Um es der EU gleichzumachen, wurde das Sozialwesen weitestgehend zentralisiert. Den Gemeinden wurde die Oberhoheit über die Ausgaben im Sozialbereich entzogen. Im Klartext bedeutet dass, der Bund, die kantonalen Behörden und die Gerichte schreiben den Geminden vor, wieviel sie, fast ohne Kontrolle, und an wen, zu zahlen haben.
    Nicht berücksichtigt sind auch die Kosten die, die hochtrabende Agenda zu Förderung der alternativen Energie, verursachen wird. Der links dominierte Bundesrat, will eine Abkehr von dem bisher ökonomisch und ökologisch, vorbildlichen Modell der Energieversorgung, Atomkraftwerke und Wasserpeicherwerke, mit fadenscheinigen Argumenten erzwingen. Die exorbitanten Kosten die diese Abkehr verursachen wird, werden ignoriert.
    Die Angleichung an die EU Vorgaben schreitet unaufhaltsam voran.
    Ob es eine direktdemokratische Korrektur dieses Trends geben wird, ist zu bezweifeln. Auch die classe politique der Schweiz hat gelernt. Die classe politique hat von den EU “Eliten” gelernt den Vokswillen zu ignorieren

  3. Lisa

    @Falke: das hat doch nichts mit rot-grüner Propaganda zu tun (was heisst schon rot oder grün?!?), sondern schlicht mit der nicht hinterfragten staatsfinanzierten Bequemlichkeit, der mangelnden Bildung und einem völligen Fehlen an politischem Wissen und staatsbürgerlicher Verantwortungsübernahme. Nicht in Kategrien denken, sondern sich einmischen, Fragen stellen, Erklärungen, Definitionen verlangen, den Worten Taten folgen lassen!

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