Warum es (fast) keine “palästinensischen Flüchtlinge” geben kann

“…..Es sind jetzt 70 Jahre vergangen, seit dieser Bevölkerungsaustausch stattfand. Es ist an der Zeit, dass die tödliche Scharade, die vertriebenen Palästinenser als “Flüchtlinge” zu bezeichnen, ein Ende nimmt. Nahezu keiner der fast fünf Millionen Araber, die heute versuchen, das Etikett “palästinensischer Flüchtling” für sich zu beanspruchen, war je wirklich in Israel. Sie sind die Nachkommen – einige von ihnen sehr entfernte Nachkommen – von denen, die 1948 tatsächlich vertrieben wurden. Die Anzahl überlebender Araber, die tatsächlich persönlich durch den von ihren Brüdern angezettelten Krieg aus Israel vertrieben wurden, beläuft sich vermutlich nur noch auf ein paar Tausend, wahrscheinlich weniger.” (hier)

5 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “……..wurden rund 700.000 ortsansässige Araber vertrieben. Viele verliessen freiwillig die Region, nachdem man ihnen eine glorreiche Rückkehr nach dem unausweichlichen arabischen Sieg versprochen hatte”
    Die Mehrheit von diesen 700.000 verließ freiwillig die Region, erlaube ich mir zu bemerken, die Minderheit wurde nach dem Krieg vertrieben, das stimmt.
    Außerdem:

  2. Falke

    Die meisten arabischen Länder sind eigentlich einander spinnefeind – und die Palästinenser mag schon überhaupt niemand. Deshalb werden sie – obwohl sie auch Araber und Moslems sind – keineswes integriert, sondern weiterhin in Flüchtlingslagern gehalten. Daraus leiten die Palästienser auch ihren Status als ständige “Flüchtlinge” ab.

  3. ethelred

    Es gibt in der UNO ganze zwei aktive Flüchtlingsorganisationen. UNHCR und UNRWA.
    UNRWA kümmert sich ausschleßlich um die Belange der Palästinenser, mit UNHCR müssen alle anderen Flüchtlinge der Welt ihr Auskommen finden.

    Palästinenser sind die einzige “Ethnie” der gesamten Welt(!) mit einer eigenen UN-Flüchtlings-organisation. Die UNRWA, sorgt für eine Vererbung des Flüchtlingsstatus. So werden die sogenannte Flüchtlinge niemals weniger sondern immer mehr, was für die UNRWA ein blendendes Geschäft ist, zumal ausschließlich nur sie selbst die Anzahl der Flüchtlinge zählen und benennen darf. Kein Wunder,dass sie aus ureigensten Interessen jedes Jahr einen Anstieg vermeldet. Kein anderer Flüchtling dieser Welt besitzt einen abstrakten vererbbaren Flüchtlingsanspruch der durch Generationen für alle seine Nachkommen geltend gemacht wird. Wegen dieser Privilegien, werden die Palästinenser auch der Flüchtlingsadel genannt. Zustände, von denen die Caritas und ihre “Flüchtlinge” bisher nur träumen können. Der vererbare Flüchtlingsstatus, eine eigene Flüchtlingorgansation Verbindungen zu islamistischen Terrororganisationen und namhafte sinnlose Stillhaltegelder, vor allem aus westliche Staaten, sind die Komponenten einer Asymetrie (doublestandards), die sicherstellt, dass die Flüchtlingszahl der Palästinenser niemals abnehmen kann. Das kann niemand aus Süddafur und kein Rohingya für sich in Anspruch nehmen.

    Solange die Welt das nicht sehen möchte, wird sich am Elend der Geiseln in den Lagern ihrer arabischen Brüder, am pekuniärem Interesse der palästinensischen “Führer” in Israel einen Feind zu sehen, an den Schmuggeltunnels in Gaza, an den Waffenkäufen und letztlich am Terror in Westeuropa und den USA nichts ändern. Ein Politiker hat das erkannt und die Mitteln für die UNRWA reduziert-. D.Trump. Alle anderen beeilen sich die Finanzlücke rasch wieder aus eigenem auf zu füllen. Gar nichts hingegen zahlen jene Staaten, die sich in der Region bestens auskennen und zu evaluieren wissen- Die arabische Liga. Von dort kommt nur mentale und gewalttätige Aufrüstung in Form von Imamen, Moscheen und Waffen. Mit ingrimmiger Konsequenz füttern die Westmächte ihre Zerstörung selbst. Wo das mit Israel nicht weit genug geht, greifen sie gleich selbst in die Stellungskriege zwischen Sunniten und Schiiten ein, als wäre das ihre einzig attraktive Lebenslinie oder der Regierungsauftrag ihrer Bevölkerungen.

    ” Die Freiheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt” meinte vor Urzeiten Peter Struck (SPD). Das war damals schon falsch und ist passee. Seit Integrtionsministerin Özoguz (SPD) wird die Freiheit Deutschlands täglich auf der Kölner Domplatte neu ausgehandelt. Heute schon gehandelt?

  4. andreas.sarkis

    Vor dem ersten arabischen Krieg gegen Israel waren alle Araber aufgefordert, teilweise gezwungen worden, das Land zu verlassen. Damit die zurückbleibenden Juden leichter vernichtet werden könnten. Das Märchen, die Araber wären von den Israelis vertrieben worden, hält sich aber scheinbar noch immer.

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