Warum es gut ist, Israels Flagge über dem Kanzleramt wehen zu sehen

Von | 17. Mai 2021

(C.O.) Das in Österreich so beliebte Geschwurbel vom „Brückenbau“ zwischen Terroristen und Terroropfern gehört endlich in die Mülltonne der Geschichte. weiterlesen hier

13 Gedanken zu „Warum es gut ist, Israels Flagge über dem Kanzleramt wehen zu sehen

  1. Rado

    Es wäre noch besser gewesen, die Israelische Botschaft damals gemeinsam mit den USA nach Jerusalem zu verlegen. So gross ist der Mut am Ballhausplatz dann aber doch nicht.

  2. Rudolf Zlabinger

    Es ist der Kampf des Prekariats niedriger Entwicklungsstufe, das Israel seine Waffenwahl aufzwingt.

    Verallgemeinert müssen wir vom Islam entsprechendes erwarten.

  3. Susi

    Danke für diese klaren Worte. Die Kommentare der meisten ORF Redakteure, Moderatoren und Auslandskorrespondenten sind sowieso immer erwartungsgemäss dieselben und die “Einschätzungen” subjektiv und daher meist uninteressant.

  4. Allahut

    Meiner Meinung nach eine völlig unnötige Aktion die Kurz damit begründet, dass auch Israel Solidarität gezeigt hat, als ein Verrückter am 2. November 2020 in Wiens Innenstadt herumgeballert hat. Nur wurde durch diese Solidarität auch keiner der Erschossenen wieder lebendig. Allerdings sollte Herr Dr. Ortner auch die Ursachen dieses Konfliktes beleuchten, und es ist ja nicht unbedingt guter Wille erkennbar, wenn nach jahrzehntelangem Bemühen auf internationaler Bühne, dort noch immer Krieg herrscht.
    Mit dem “Brückenbauer ” hat Herr Dr. Ortner schon recht, da muss sich keiner wirklich festlegen, ist aber in der öffentlichen Betrachtung nur positiv besetzt. Auch Kardinal König galt als Brückenbauer, weil er sich eben auch bei denen die mit der Kirche nichts am Hut hatten, anbiederte. Schönborn versucht es gegenüber dem Islam und besonders “Schutzbedürftigen”.

  5. Rado

    @Allahut
    Die Ursache dieses Konfliktes ist es ganz einfach, dass die Hamas ihrem Hauptexportschlager “Hass” wieder einen neuen Werbeauftritt verpassen musste. Von dem lässt es sich bekanntlich sehr komfortabel in Gaza leben, sodass man weder eine Wirtschaft noch irgendetwas, was mit Leistung zu tun hat, aufbauen muß.
    Außerdem ist immer noch so eine Art “Wahlkampf” in den Palästinensergebieten, obwohl Abbas diese Wahl kurzfristig absagte.

  6. Allahut

    @Rado

    Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass der US-Präsident nicht mehr Trump heißt.

  7. GeBa

    Das ist wohl der erste Beitrag von Mena-Watch dem ich zu 100% widersprechen muss.
    Auf den BK hat die österreichische Flagge und zur Not noch die EU-Flagge ihre Berechtigung, aber keinesfalls die eines anderen Staates. Wir sind immer noch als neutraler Staat deklariert, egal wie verwischt bei manchem das ohnhin schon ist, denn sonst dürften auch keine Soldaten in Afghanistan oder sonst wo sein, aber eine Flagge hat dort nichts verloren.
    Und mir wird ganz sicher niemand vorwerfen können, eine Muslimen Freundin zu sein.
    Ich fühle mich jedenfalls beleidigt dass ich dort eine fremde Flagge sehen muss!!!!!!!!!!

  8. Cora

    Das hat mich sehr gefreut, dass man einen Standpunkt bezogen hat, vor allem, dass man es gewagt hat, trotz der vielen antijüdischen, zum Teil gewalttätigen Demonstrationen in Wien klare Stellung zu beziehen. Das ist kein Gratismut, wie er oft von anderen demonstriert wird, die gerne mal Haltung einnehmen wenns nichts kostet, hier gehört wirklich Mut dazu.
    Ein Iranischer Minister hat seinen Besuch daraufhin abgesagt – recht so.
    Vielleicht sehen nun ein paar andere auch ein, dass sie hier mit ihren Hasstiraden gar nicht willkommen sind.
    Wie wärs mit überall Fähnchen aufhängen, z.B. auch auf den Straßenbahnen.

  9. Allahut

    @Cora

    Ich zumindest bin Iran-Versteher, auch hat niemand das Recht, einem souveränen Staat irgendwelche Vorschriften zu machen, auch nicht bezüglich seiner Verteidigunpläne.

  10. Mourawetz

    Nettes vom Bosporus! Erdogan: „ich verfluche den österreichischen Staat.“
    Nun kommt ans Licht, was sich sonst unter der Oberfläche verbirgt. Und alles nur dank einer Fahne. Nun sollte auch den Treuherzigsten klar sein, woran wir mit der Türkei sind.

  11. Falke

    Wenn Österreich schon nicht – wie es Rado anmerkt – die Botschaft zusammen mit den USA nach Jerusalem verlegt hat: jetzt wäre das die richtige Aktion, um Solidarität mit Israel zu beweisen, wesentlich nachhaltiger als die Fahne (wohl bestenfalls ein paar Tage) auf dem Bundeskanzleramt.

  12. Menschmaschine

    Zu diesem Kommentar von Maitre Ortner kann ich nur sagen “Full acc”.
    Jedes Wort richtig.

    Ich darf einen Aspekt hinzufügen: Kann es sein, dass die Palästinenser diesmal besonders wild losschlagen, weil sie mit der Annäherung Israels an div arabische Staaten nicht glücklich sind und das sich verteidigende Israel als aggressiv darstellen wollen?

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