Warum Europa Grenzen braucht

“…Today, Europe faces three converging crises that are ultimately about national borders, what they mean and who controls them. These crises appear distinct: Immigration from the Islamic world, the Greek economic predicament, and the conflict in Ukraine would seem to have little to do with each other. But in fact they all derive, in different ways, from the question of what borders mean…..” (Analyse, hier)

8 comments

  1. Panta Rhei

    Samuel P. Huntington hat die geopolitische Ebene und das Konfliktpotential in seinem berühmten Buch “Kampf der Kulturen” schon in den 90ern ausführlich und schlüssig dargelegt. Viele Passagen ( z.B. über die Ukraine) scheinen wie ein Blick in die Zukunft. Er wurde für dieses Buch von linken Kräften heftigst kritisiert.

  2. Panta Rhei

    p.s. Der Vorwurf lautete, dass er das militärische Eingreifen der USA in geopolitische Konflikte fördere und rechtfertigte bzw. für Rückhalt in der Bevölkerung sorge. Man kann natürlich über das Vorgehen der USA geteilter Meinung sein und die Aktionen sind nicht immer sehr glücklich verlaufen, aber man hat den Ernst erkannt und gehandelt.

  3. H.Trickler

    Die Autoren (auch anderer Beiträge dieses sog. “Instituts” tragen zu einseitig gefärbte Brillen.

  4. sokrates9

    Flüchtlingsproblematik: Warum kann man nicht mit Assad Art Waffenstillstand vereinbaren u d sich voll auf die IS konzentrieren? Auch Israel müsste doch ein Assad der nie offensiv gegen Israel vorgegangen ist wesentlich berechenbarer sein als die verrückten IS !!

  5. Astuga

    @Sokrates
    Assad ist sehr wohl offensiv gegen Israel vorgegangen (und gegen den Libanon) – als er fest im Sattel saß.
    Jedenfalls im Rahmen seiner Mittel, etwa indem er das Verbindungselement zwischen Iran und Hisbollah spielte.
    Auch seine Atomanlage wurde erst durch Israel zerstört (wie bereits im Saddams Irak), zum Glück muss man heute sagen, angesichts der Entwicklungen in beiden Ländern.

    Aber Hauptsache unsere debilen EU-Politiker haben Israel immer bedrängt, mit diesem Blutsäufer und Massenmörder Frieden zu schließen.

  6. sokrates9

    Astuga@Der Feind meines Feindes ist mein Freund?Ich halte Assad für die geringere Gefahr! Religioöse Fanatiker auf dem Weg zu den 70 Jungfrauen sind meiner Meinung auch für Israel eine nicht zu unterschätzende Gefahr!

  7. Rennziege

    Ja, freilich auch für Israel eine Gefahr. Aber dieser Staat hat seit seiner Gründung eine Armee, die ihr Handwerk perfekt beherrscht. Das wissen auch die IS-Verbrecher und deren angeschlossene Maulwürfe. Für die ist es ungefährlicher, Wehrlose in Supermärkten, Fußgängerzonen und U-Bahnen zu massakrieren — und mit etwas Schmäh ein mildes Gericht zu finden, dessen Urteil und Strafmaß die Angst vor Revanche deutlich widerspiegelt.

  8. Astuga

    @Sokrates
    Von “Feind meines Feindes” war ja bei mir nicht die Rede.
    Auch ist es letztlich keine Angelegenheit Israels mit Assad “Waffenstillstand” zu schließen.
    Als Assad die eigene Bevölkerung zu massakrieren begann wurde genau das eine internationale Angelegenheit, völlig unabhängig von Israels Position.

    Die Israelis wissen imho ganz genau, dass sie von ihren Nachbarn nichts Gutes zu erwarten haben, egal ob die jetzt Assad (+Hisbollah) oder IS heißen.
    In Sachen IS sind die eigentlichen Player Saudi Arabien, die Türkei und der Iran.

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