Warum Glyphosat nicht verboten werden sollte

Von | 29. November 2017

Ganz interessant zum jüngsten EU-Beschluß, die Substanz vorerst weiter zuzulassen: “Monsanto soll die Studien gekauft haben, die belegen sollen, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Soll jetzt ein Verbot her? Bevor das geschieht, sollte man sich ansehen, ob die Alternativen womöglich deutlich verheerender sind. Zeit, das zu tun. Ein Aufruf zu mehr Sachlichkeit in der Debatte….” (hier)

10 Gedanken zu „Warum Glyphosat nicht verboten werden sollte

  1. MM

    Ich verstehe zwar nichts von Glyphosat, aber ein wenig von Politik. Und wenn SPD und Grünen und ihre medialen Claqueure dagegen sind, sagt mir das, dass Glyphosat so schlecht nicht sein kann.

  2. Reini

    Rauchen ist nicht gesundheitsschädlich,… unterzeichnet Dr. Marlboro! Ein “UNKRAUTVERNICHTUNGSMITTEL” ist nicht schädlich?
    Kein Hobbygärtner mit Hirn würde in seinem Beet ein Roundup oder Glyphosat verwenden!

  3. Falke

    @MM
    Diesem Gedankengang kann ich mich voll anschließen – natürlich nicht nur im konkreten Fall, sondern auch ganz allgemein. 🙂

  4. Der Realist

    Die Frage kann ich leicht beantworten, was würde ich sonst mit meinem 2000 Liter-Tank von diesem Zeug machen, trinken eher nicht.

  5. Rennziege

    29. NOVEMBER 2017 – 00:58 — MM
    Auch ich teile Ihre Meinung. Denn Glyphosat hat sich seit Jahren bewährt. Die Greenies, verlegen um einen neuen Gaul, den sie in den Medien reiten können, haben sich das ausgesucht, um einigermaßen präsent zu bleiben, nixx sonst.
    Was wäre die Alternative? Tiefpflügen, womöglich mit Pferden und Ochsen anstatt Traktoren? Dies vernichtet mehr Wildpflanzen (bisweilen auch Unkraut genannt) als Glyphosat, das mit denen ziemlich gnädig umgeht; denn die dürfen im Folgejahr wieder sprießen und als Kompost für neue Fruchtbarkeit sorgen.
    Der Rest ist die gewohnte Hysterie aller möglicher “Umweltschützer”, die mitterweile, an Greepeace deutlich zu sehen, weltweite gewinnorientierte Kapitalgesellschaften worden sind, die die eingehenden Spenden für eigene Top-Gehälter und voluminöse Börseninvestments nutzen — und sich über die naiven Spender totlachen.

  6. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Den Grünen geht es darum, die konventionelle Landwirtschaft zugunsten ihrer Biolandwirtschaft kaputt zu machen. Dann kommen sie mit dem Märchen, der Biobauer um die Ecke soll uns dann ernähren. Deutschland hat gar nicht die Anbauflächen, um gut 80 Millionen Deutsche zu ernähren, auch Bio kommt aus Indien und China. Aus Ägypten kamen damals die Bio-Sprossen mit dem Ehec-Erreger, bei denen einige starben. Nur 5% der Deutschen kaufen Bio, die anderen können sich das finanziell nicht leisten.

    Ich verstehe auch nichts von diesem Herbizid, aber wird es verboten, wird ein anderes Mittel genommen. Oder rupfen die Grünen dann das Unkraut mit ihren Fingern aus?
    Keine Ahnung von irgendwas haben, das sind die Grünen, siehe auch Energie-“Wende”.

  7. Christian Peter

    @Mona Rieboldt

    ‚Auch bio kommt aus China und Indien‘

    Von dieser Materie verstehen Sie wohl nichts, Bioprodukte kommen aus aller Herren Ländern, nur nicht aus Indien oder China. Österreich ist übrigens Spitzenreiter in Sachen Biolandwirtschaft, bereits 30 % der Anbaufläche wird biologisch bewirtschaftet, Tendenz stark steigend.

  8. Der Realist

    @ Peter Christian
    Sie verstehen wie immer alles, natürlich kommt “Bio” auch aus China, zumindest sind Produkte so deklariert, glauben tun es eh nur die ganz Naiven.
    Wie mit “Bio” Schindluder getrieben wird ist augenscheinlich, erst vor einigen Tagen haben ich ein “Bio-Zirbenöl” entdeckt.

  9. Christian Peter

    @Der Realist

    Sicher gibt es auch vereinzelte Bio – Produkte aus China, das sind aber Nischenprodukte wie z.B. Tee, der allergrößte Teil dieser Produkte stammt aus der EU. Gerade in Ländern wie Österreich ist der Widerstand gegen Glyphosat und andere chemische Unkrautvernichter besonders groß, da heimische Bauern vermehrt auf Qualität setzen und der Anteil nachhaltig bewirtschafteter Flächen immer größer wird.

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