Warum Grüne & FfF das gleiche Problem wie die FPÖ haben

(C.O.) Es ist jetzt ziemlich genau 30 Jahre her, dass einige tausend DDR-Bürger die Botschaft der BRD in Prag besetzten und damit in den ersten Oktobertagen 1989 ihre Ausreise in Richtung Bundesrepublik erzwangen. Es war eines jener historischen Ereignisse, die den Untergang der sozialistischen Diktaturen im Osten Europas und schließlich auch in der Sowjetunion markierten. Eine Ideologie, die vielen Millionen Menschen nichts als Leid, Elend und Unfreiheit gebracht hatte, war krachend kollabiert. 30 Jahre nach dem Ende des real existierenden Sozialismus twitterte ein Funktionär der Jungen Grünen in Österreich am vergangenen Wahlabend: “So, Grüne sind wieder drin. Next: Kapitalismus anzünden.”

Das mag nicht charakteristisch sein für die Grünen als präsumtive Regierungspartei, ist aber auch kein Einzelfall. Erst jüngst hat ein grüner Tiroler Landtagsabgeordneter davon schwadroniert, große Vermögen wie jenes der Heidi Horten zu verstaatlichen, und vor allem im Milieu der Wiener Grünen gedeiht retrosozialistisches Gedankengut prächtig, als lehrte uns die Geschichte nicht anschaulich, was die Umsetzung dieser Ideen für Unglück mit sich bringt (außer für ein paar Funktionäre). weiterlesen hier

9 comments

  1. Mourawetz

    „, dass regelmäßige Einzelfälle – hier feuchte antikapitalistische Enteignungsfantasien, da schimmelige Liederbücher – legitime Positionen und Anliegen diskreditieren. “
    Wobei man sagen muss, dass von den Grünpolikern mit antidemokratischen Tendenzen etwas mehr Gefahr ausgeht als von ein paar schimmeligen Liederbüchern in feuchten Kellern, meiner bescheidenen Meinung nach. Mourawetz

  2. gscheithaufen

    Theorie = Marx
    Praxis = Murks
    Sozialismus (Marx) braucht unter Gleichen immer Gleichere, die den Gleichen auch mit Zwang erklären, was gleich ist und gefälligst gleich zu sein hat. Resultat: Murks. Weil die
    Zwangsbegleichten, so sie nicht parieren, von den Gleicheren zu Verblichenen gemacht werden. Und das ist sowohl dem nationalen als auch dem internationalen Sozialismus eigen. Die Entwicklung im Farbenspektrum geht daher von Grün über Rot bis Braun… Daher: wehret den Anfängen.

  3. aneagle

    Das nächste Wieselwort, das aus der Medienblase auf uns herabrasseln wird, ist:
    “Klimagerechtigkeit!”
    schön geziert mit einem Rufzeichen am Ende, das den Aktivitätsmodus demonstriert.

    Was das ist, weiß keiner auf dem Planeten, aber es klingt doch toll. Genosse, bist Du denn gegen Klimagerechtigkeit? So tönt es aus längst überwunden geglaubten DDR-Zeiten in unsere postmoderne Gesellschaft hinüber und entwickelt ein selbst tragendes Echo in den Hirnen von Koglers, Anschobers und den für das Klima hüpfenden nützlichen Idioten.
    Wenn Kurz eine Koalition mit diesen wahnhaft Irren eingeht, hat er nicht nur eine für Österreich gewaltige Chance verwirkt, sondern sich als echter schwarzer Alt-ÖVPler ohne einen Schimmer von Türkis erwiesen.

  4. Kannitverstaan

    Ein Wort, drei Artikel: Klima.
    DER Klima war Bundeskanzler
    DIE Klima ist ihm abgehaut
    DAS Klima ist im Wandel – seit 4.500.000.000 Jahren.

  5. Falke

    Bei den Grünen sind das keineswegs “Einzelfälle”, sondern Teil ihres Selbstverständnissens. Die Grünen sind nichts anderes als grün angestrichene Kommunisten reinsten Wassers. Die Grundlage ihrer Ziele ist der Marxismus des 19. Jahrhunderts, ebenso wie die Verkehrs- und Transportsysteme dieser Zeit: Wenn sie könnten, würden sie sofort alle Autos verbieten und zu den Ochsenkarren zurückkehren. Wenn Kurz sich mit denen ist Bett legt, wird er – ähnlich wie schon im Sprichwort – mit Flöhen, oder eher mit der Pest, aufwachen.

  6. Johannes

    2003 wäre es wesentlich leichter gewesen eine Koalition mit den Grünen zu bilden. Heute im Jahr 2019 nach Greta, nach Freitag für die Zukunft, nach der nun beginnenden Extinction Rebellion, nach der Frage Massenmigration oder nicht Massenmigration, nach der Frage Schuldenverallgemeinerung der europäischen Staatsschulden, nach der Frage der Beziehungen zu Ungarn, der Frage wie mit sämtlichen NGO Vereinen und ihren militanten Forderungen umgehen…… kann ich mir unmöglich vorstellen wie das gehen soll. Der Narrensaum ist so breit, da bleibt nichts übrig will man ihn auflösen.
    Es ist wohl eher umgekehrt, der schmale Saum ist der der Vernunft, der Rest ist ein einziger Narrenpullover, nach meiner Meinung. Kogler hat, so glaube ich, auch gar keine Leute, so muss er sich die Leute aus den verschiedenen NGO Bereichen holen und die sagen nicht nein wenn sie zusätzlich zu ihren Nicht- Regierungs- Organisationen nun auch noch Leute in Regierungsorganisationen sitzen haben.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .