Warum ich mich impfen ließ

Von | 13. März 2021

(von Dr. med. MARCUS FRANZ) Anmerkungen eines Schulmediziners, Covid-Maßnahmen-Kritikers und frisch Geimpften. Die politmedial geschürte Aufregung um die Gefährlichkeit von Covid wurde mittlerweile ergänzt und teilweise sogar abgelöst durch die Aufregungen über die in Einzelfällen fatalen Nebenwirkungen der Covid-Impfungen, die seit Ende 2020 auch in Österreich verabreicht werden. Vor allem der Impfstoff von AstraZeneca (AZ) ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, nachdem Embolien und Todesfälle nach AZ-Impfungen aufgetreten sind und in einzelnen europäischen Ländern die AZ-Impfung vorläufig ausgesetzt wurde.

Um die Situation realistischbeurteilen zu können, muss man die Zahlen kennen. Das renommierte deutsche Paul-Ehrlich-Institut verlautete dazu: „Mit Stand vom 10.03.2021 wurden laut der europäischen Arzneimittelbehöre EMA 30 Fälle von thromboembolischen Ereignissen bei mehr als 5 Millionen mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpften Personen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gemeldet. Diese Anzahl ist nicht höher als die Zahl der thromboembolischen Ereignisse, die statistisch zufällig in der exponierten Bevölkerung auch ohne Impfung vorkommen würden.“

Im Rahmen der Norm
Das bedeutet, dass diese Thrombosen auch passiert wären, wenn niemand geimpft worden wäre – man nennt dieses Phänomen im Fachjargon die „Hintergrund-Inzidenz“, also die Anzahl der Erkrankungen, die in jedem Fall aufgetreten wäre. Trotzdem muss natürlich eine exakte und transparente Aufklärung der fatalen Ereignisse erfolgen, weil die Impfungen neu sind und man eventuelle kausale Zusammenhänge eruieren muss.

Todesfälle und schwere allergische Reaktionen werden und wurden übrigens auch im Zusammenhang mit den mRNA-Impfstoffen von BioNtech/Pfizer und Moderna beschrieben. Politmedial fokussiert sich aber aus Gründen, die nur vermutet werden können, jetzt alles auf AstraZeneca.

Warum „alle gegen AZ“?
Dass die Gründe für diese fast wie eine Kampagne anmutenden Angriffe auf AZ politischen oder wirtschaftlichen Motiven entspringen, ist reine Spekulation, aber natürlich möglich. Immerhin ist AZ ein britisch-schwedischer Konzern und die Briten sind ziemlich böse Buben, weil sie die EU verlassen haben. Die Schweden sind aus der Sicht des Juste Milieu ebenfalls keine Guten, weil sie ihren „schwedischen Weg“ in der Corona-Krise gingen. Und die anderen Impfstoffhersteller (BioNtech/Pfizer und Moderna) sind wirtschaftliche Konkurrenten. Die einen (BioNtech) sind überhaupt die Stars, denn sie kommen aus dem braven „Wir schaffen das“-Merkel-Deutschland. Moderna kommt aus den USA.

Wie wirkt der AZ-Impfstoff?
Doch zurück zur Medizin. Pharmakologisch betrachtet ist die AZ-Vakzine ein Vektor-Impfstoff, dessen Wirkweise einer natürlichen Infektion etwas mehr ähnelt als die der mRNA-Impfstoffe. Letztere geben in den Zellen per künstlich eingeschleustem Botenstoff (mRNA) den Befehl zur Herstellung des sogenannten Spike-Proteins, welches der Quell allen Corona-Übels ist. Unsere körpereigenen Zellen produzieren dann diesem Befehl folgend das Spike-Protein und präsentieren es an ihrer Oberfläche dem Immunsystem, das die Spikes als Feinde erkennt und dagegen Antikörper produziert. Die mRNA-Technologie ist im Impfwesen völlig neu.

Vektor-Impfstoffe gibt es bereits: Derartige Vakzine sind gegen Ebola und gegen das Dengue-Fieber im Einsatz. Beim AZ-Impfstoff wird ein harmloses Adenovirus als Träger (=Vektor) benützt. Dieser Vektor dient als eine Art „Gen-Taxi“, das genetisches Material in die Körperzellen einschleust. Dort wird das zusätzliche Gen in dem Vektorvirus abgelesen und in ein virales Protein übersetzt, das dann im Geimpften die Produktion von Antikörpern und spezifischen T-Zellen gegen dieses Antigen provoziert. Es ist also auf diese Weise dem natürlichen Infektionsweg ähnlicher.

Salopp formuliert: Die Vektor-Methode klingt irgendwie sympathischer als die Technologie der mRNA-Impfung. Und der mit vielen Vorschuss-Lorbeeren bedachte und demnächst zu uns kommende Johnson & Johnson-Impfstoff ist übrigens auch eine Vektor-Impfung.

Munition für die Gegner, Daten für die Kritiker
Die grundsätzlichen und oft emotional agierenden fundamentalen Impfgegner erhielten jedenfalls durch die nach den Impfungen aufgetretenen Vorkommnisse neue und scharfe Munition. Sie verdammen nun die neuen Covid-Impfstoffe in alle Ewigkeit.

Die wissenschaftlich motivierten Skeptiker (wie der Autor dieser Zeilen) werden in ihrem kritischen Zugang bestärkt und richten ihr Augenmerk nun noch viel mehr auf die Datenlage und die Qualität der Studien: Wir wollen klinisch nachweisbare Fakten, die jeder Überprüfung standhalten und wir müssen uns noch viel eingehender mit der Kosten-Nutzen-Rechnung beschäftigen und vor allem die Langzeitwirkungen der Impfungen im Auge behalten.

Wie sinnvoll ist die Covid-Impfung?
Die prinzipielle und alles entscheidende Frage lautet: Welchen Sinn hat eine Impfung gegen eine Infektion, die bei der Mehrheit der Infizierten nachweislich relativ harmlos bis sogar asymptomatisch verläuft? Warum sollte man sich etwa als junger Mensch, der nur ein im Promille-Bereich liegendes Risiko für einen schweren Verlauf hat, mit einer dieser neuen Substanzen impfen lassen, die einen genetischen Wirkmechanismus besitzen und nach einer nur sehr kurzen Beobachtungszeit zugelassen wurden?

Diese Frage muss glasklar und sachlich fundiert beantwortet werden. Ein wesentlicher Grundsatz in der Medizin besagt nämlich: Es darf ein Medikament keinesfalls mehr Schaden anrichten als die Krankheit, gegen die es wirken soll. Das und nur das sollte auch bei den Covid-Impfungen der alles bestimmende Leitsatz sein.

Risiko-Analyse ohne Emotionen
Wer sollte also zum jetzigen Zeitpunkt geimpft werden? Muss man denn überhaupt impfen, wo doch die Mehrzahl der Verläufe mild bis harmlos ist? Wer hat aus jetziger Sicht durch die Impfung im Falle einer Infektion mehr Nutzen als Risiko? Und wer hat das größte Risiko, schwer zu erkranken? Kurz gesagt: Wem nützt die Impfung mit einer möglichst hohen Wahrscheinlichkeit wirklich?

Was wir bis jetzt über die Impfungen wissen, ist naturgemäß noch relativ wenig und die Datenlage ist infolge der zeitlich kurzen Zulassungsstudien, die leider auch statistische Mängel hatten, relativ dünn. Skepsis ist daher weiterhin angebracht, denn eine unkritische Impfgläubigkeit ist ebenso kurzsichtig und fehl am Platz wie eine fundamentale Ablehnung.
Aus den gesamten Daten, die uns derzeit zu Covid und zu den Impfungen vorliegen, lässt sich jedenfalls eine Wahrscheinlichkeitsrechnung erstellen, die für einige Bevölkerungsgruppen erkennbare Vorteile durch die Impfung ergibt.

Wer soll geimpft werden?
Das höchste Risiko, einen schweren Krankheitsverlauf zu bekommen, haben generell Männer mit Vorerkrankungen wie Diabetes, hohem Blutdruck, chronischem Lungen- oder Nierenleiden, Übergewicht und koronarer Herzkrankheit. Das Covid-bedingte Sterberisiko beginnt zwischen dem 50. und dem 60.Lebensjahr deutlich zu steigen und wächst danach immer mehr, um schließlich bei den über 90-Jährigen wieder abzusinken. Interessant dabei ist, dass der überhaupt größte Covid-Risikofaktor das männliche Geschlecht per se ist.

Aber nun zur Titel-Frage: Warum ich? Warum ließ ich mich als 58-Jähriger gesunder Mann impfen, wo ich doch ein Kritiker vieler Corona-Maßnahmen und ein Skeptiker in vielen Fragen der genetischen Impfstoffe bin?

Die Antwort ist ganz einfach, weil die Rechnung ganz einfach ist: Die im Gesundheitswesen Tätigen haben grundsätzlich ein etwa 7-fach erhöhtes Risiko, einen schweren Covid-Verlauf zu entwickeln. Das wurde 2020 in einer großen britischen Beobachtungs-Studie mit insgesamt 120.000 Teilnehmern nachgewiesen (publiziert im Fachjournal „Occupational & Environmental Medicine“).

Ärzte, die in Bereichen tätig sind, wo vermehrt Aerosole freigesetzt werden (wie Zahnärzte oder Ärzte, die Magenspiegelungen durchführen, so wie ich das tue), sind noch einmal einem besonderen und direkten Risiko ausgesetzt. Für mich war also nach einer Phase der sehr kritischen Impfdaten-Analyse die Risiko-Analyse klar: Meine Risken „männliches Geschlecht“, „Altersgruppe“ und „Gesundheitsberuf“ führten zu einem Ja zur Impfung – und diese erfolgte am 28. Februar 2021 mit AstraZeneca.

Abschließend ist es noch wichtig zu betonen, dass es bei der Covid-Impfung für die Risikogruppen vor allem um einen legitimen Selbstschutz geht: Wer geimpft ist, hat nach aktueller Datenlage eine geringere Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken – und wer (wie das Gesundheitspersonal) ständig in einer Hochrisikosituation arbeitet, hat nun die Möglichkeit, sein eigenes Risiko zu reduzieren. Wir tun ja z.B. mit der im Gesundheitswesen seit Jahren etablierten Hepatitis-Impfung auch nichts anderes.

Ein klares Nein zur Impf-Pflicht
Aber, und das ist ein mächtiges Aber: Aus der Risiko-Analyse kann und darf kein Mensch, kein Politiker und keine Behörde auch nur ansatzweise eine Impf-Pflicht ableiten. Man darf und soll bestimmte Impfungen auf der Basis evidenter medizinischer Gegebenheiten empfehlen bzw. bestimmten Bevölkerungs- und Berufsgruppen bestimmte Impfungen auf dieser Grundlage nahelegen, aber man darf den freien Willen und die freie Entscheidung des Menschen durch Impf-Pflichten oder auch nur indirekte Verpflichtungen nicht einschränken. Wer einer Impf-Pflicht das Wort redet, der handelt gegen das Konzept des freien Menschen.

 

12 Gedanken zu „Warum ich mich impfen ließ

  1. ProWien

    Danke! Endlich einmal ein unaufgeregter, sachlich gut recherchierter Beitrag zur Diskussion um Corona und die Impfung. S o gehört informiert.

  2. Erich Weber

    Danke für ihren sehr interessanten und ehrlichen Beitrag. Ja, Sie geben vielen Menschen vielleicht Mit sich doch Impfen zu lassen. Auch Ich habe Angst vor der Impfung und schwanke zwischen mich Impfen zu lassen oder nicht. Ich bin 59 Jahr Männlich habe seit 2002 Leberzirrhose und Adipositas. Ich habe nun die Gelegenheit mich bei meiner Hausärztin ab den 25. März mit Biontech Pfizer Impfen zu lassen. Ehrlich gesagt weiss ich bis Dato nicht was ich tun soll? Hab auch Angst vor diesem Impfstoff. Können Sie mir Hr. DR. Franz einen Rat diesbezüglich geben? Impfen lassen oder nicht? Mfg. Erich W.

  3. TomM0880

    Auffällig ist halt, wenn es um Impfungen geht, werde Zahlen in Relation gesetzt (was auch richtig ist), wenn es um Tote an oder mit Corona geht, werden Leute, die verlangen die Zahlen in Relation zu setzen als rechte Teufel oder im besten Fall als Covidioten bezeichnet.

  4. Rupert Wenger

    Danke!
    Frage: Lässt sich genauso klar, wie hier im Artikel geschehen, feststellen, in welcher Altersgruppe, welchem Geschlecht und mit welcher Vorerkrankung welche Impfmethode ungefährlich, wenig gefährlich, besser mit einem mRNA-Impfstoff durchzuführen oder eine Impfung insgesamt abzuraten ist? Es wäre hilfreich zu wissen, welcher Impfstoff für welche Gruppen der Gefährdeten anzuraten oder als bedenklich einzustufen ist.
    Die gesetzliche Impfpflicht ist jedenfalls abzulehnen, solange schädliche Nebenwirkungen auftreten können. Wenn bei einer Person eine Erkrankung an diesem Virus nach Ablehnung jeglicher Impfung auftritt, könnte man vom Patienten einen finanziellen Kostenbeitrag einfordern. Die Wahl eines anderen Impfstoff gegen Aufzahlung müsste darüber hinaus möglich sein.

  5. sokrates9

    Jetzt fangen schon Firmen an selbstständig Impfstoff zu besorgen dami ihre österreicjhischen Mitarbeiter auch reisen können Totalversagen des österreichischen Staates! Habe gemeint bis Ostern sind alle geimpft???

  6. Cora

    Meine Mutter ist 81 Jahre alt und wurde am Freitag Abend per SMS verständigt, sie habe nun einen Impftermin für Montag mit AstraZeneca. Das ist ein bisserl gar kurzrfistig, man hat keine Zeit dafür sich einzustellen, vor allem unter den Hiobsbotschaften mit denen man täglich konfrontiert wird. Mir scheint, dass nun viele vorgereiht werden, da viele den Impftermin absagen. Und meine Mutter ist natürlich voll aus dem Häuschen. Was soll man nun tun? Sie fragt mich um Rat. Ich weiß es auch nicht. Zuerst hat es geheißen, AZ nur für unter 65 Jährige, Italien gar nur unter 55jährige. und jetzt auf einmal geht es doch für alle Altersgruppen? und dann so plötzlich? und das trotz der Blutgerinselfälle? Dänemark hat die Impferei gestoppt. Und ich als normaler Mensch soll nun entscheiden, was zu tun ist!

  7. CE___

    „Wir wollen klinisch nachweisbare Fakten, die jeder Überprüfung standhalten und wir müssen uns noch viel eingehender mit der Kosten-Nutzen-Rechnung beschäftigen und vor allem die Langzeitwirkungen der Impfungen im Auge behalten.“

    Na, genau da liegt ja die Crux an der die sogenannten angeblichen „Impfgegner“ völlig korrekt einhaken.

    Dass nämlich jeder der sich impfen lässt an einem grossen Freiluftversuch teilnimmt um exakt diese Daten zu bekommen.

    Und zwar ohne wirkliche Not, wenn man sich die Letalität des Wuhan-Virus ansieht.

    Und auch gratis (üblicherweise werden Probanden bezahlt), und auf eigenes Risiko, da sich ALLE (Entwickler und die Politik) wegstehlen aus der Haftung und Verantwortung.

    Und „Langzeitwirkungen“ nicht innerhalb von vier Monaten bestimmt werden, darum dauern Impfstoffentwicklungen auch viele lange Jahre.

    Interessant also das man plötzlich als „Impfgegner“ gilt wenn man als Mensch mit Restverstand darauf hinweist.

    „Ein klares Nein zur Impf-Pflicht“

    Vollkommen d’accord.

  8. Falke

    Die meisten Menschen erhoffen sich von einer Impfung die Wiederherstellung der gewohnten „Freiheiten“. Fakt ist jedenfalls: die Impfung schützt nicht vor einer Infektion (nur vor einem schweren Verlauf der Krankheit); logischerweise kann man also die Infektion auch weitergeben. Daher sieht das mit den „Freiheiten“ so aus wie in Israel: witerhin Abstand, weiterhin Maske. Noch widersinniger ist es bei uns mit dem „Freitesten“: Man verfügt über einen negativen Test (ist also nicht infiziert), muss aber trotzdem (etwa beim Friseur oder – vorläufig erst in Vorarlberg – im Lokal) Abstand halten und Maske tragen. Wieso und warum?

  9. Allahut

    Auf jedem Beipackzettel eines Medikamentes stehen mögliche Nebenwirkungen und wie statistisch gehäuft sie auftreten. Vor jeder Operation muss man dieser , sofern noch möglich, zustimmen, ein Restrisiko gibt es immer, auch bei Routineoperationen und scheinbar einfachen.
    Jetzt hat irgendjemand Corona entdeckt und daher wird völlig ignoriert, dass auch vorher Menschen gestorben sind, darunter auch viele die eigentlich nicht zur Hochrisikogruppe gehören. Dass mit zunehmendem Alter die Gefahr zu sterben steigt, ist auch nicht überraschend.
    Auch Junge zu impfen würde nur dann Sinn machen, wenn die Impfung andere nachweislich vor einer Infektion schützt. Über 90-Jährige sollten auch nicht mehr geimpft werden, ein wenig Fieber als Impfreaktion könnte für diese ebenfalls tödlich sein.
    Dass die Regierung völlig überfordert ist zeigt, dass sie auf Testungen gesetzt hat, statt sich rechtzeitig um Impfstoffe zu kümmern.
    Anmerken möchte ich, dass ich schon der angeblichen Risikogruppe angehöre, trotzdem habe ich seit Beginn der Pandemie die üblichen Kontakte mit Familie und Freunden, gehe täglich einkaufen und mache ein wenig Sport. Allerdings schaue ich kaum mehr Nachrichten und will auch die Kommentare all der „Experten“ nicht mehr hören, die ganze Panikmache um Corona geht an mir vorbei.

  10. Thomas F.

    Ich bin kein Impfgegner. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn sich jemand impfen lässt, und ich heiße ihn auch nicht irgendetwas Desavouierendes. Schließlich kann ich die Entscheidung gut nachvollziehen, insbesondere, wenn sie nach reiflicher Abwägung aller Faktoren erfolgt ist. Ich behalte mir nur das Recht vor, es für mich selbst zu entscheiden. So gesehen frage ich mich, ob es überhaupt Impfgegner gibt.

  11. Nightbird

    Sehr guter Artikel. Bin vollkommen d’accord mit der Aussage. Auch die anderen Kommentare kann ich nur goutieren, denn auch ich bin keine Impfgegnerin sonder nur eine Kritikerin. Aber eine ziemlich lästige:-)

    Jeder, der eine Behauptung aufstellt, muß damit rechnen, kritisiert, hinterfragt zu werden. Anders darf es gar nicht sein. Er hat es zuzulassen. Zumindest in einem Staat, einem Land, wie ich es mir vorstelle.

    Wenn man auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen, Erfahrungen diskutieren kann, ist das immer für alle ein Vorteil und trägt zur Klärung der Sachlage bei. Es ermöglicht auch einen zivilisierten Umgang miteinander um z.B. den Standpunkt des Anderen zu verstehen, nachzuvollziehen und gegebenenfalls darauf zu reagieren.

    Aber dies ist nicht gewollt. Manche Politiher, Medien, gedungene Hofschranzen der Regierung wollen kein selbstdenkendes, selbstentscheidendes Volk. Es ist ihnen ein Graus, ihre manchmal abstrusen Ideen durchzubringen, falls das Volk selbst entscheiden könnte & würde. Besonders die Angst & Panikstrategie dieser Regierung hat das eindeutig gezeigt.

    Schüssel hat einmal gesagt „Würde das Volk entscheiden, wäre das Anarchie“ Das sollte einem zu denken geben, ob man Politikern bedingungslos vertrauen darf oder lieber seinen eigenen Verstand benutzen sollte.

    Das Volk, wie z.B. normale Bürger, Ärzte, Fachleute, Medien, einzukaufen, unter Druck zu setzen, ist definitiv der falsche Weg und wird auf lange Sicht auf die Betreiber dieser Strategie zurückfallen. Es zeigt auch, daß man andere Absichten hat, als jene, die man ständig sermonartig zu beteuern versucht.

  12. Mourawetz

    Heute in der Presse zu lesen:
    Deutschland setzt Impfung mit AstraZeneca aus und begründet das mit einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Institut, genau jenem auf das sich Dr. Franz für das impfen beruft.

    „ folge man damit einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts, teilte Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn am Montag mit.

    Deutschland, Frankreich und Italien setzen Impfung mit AstraZeneca aus
    https://diepresse.com/5951688/

    Was sagt man dazu. Hat noch wer den Durchblick? Einmal so einmal so.

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