Warum kichert Angelika Mlinar bloß so?

(C.O.) Angelika Mlinar von den Neos war gestern in der ORF-Pressestunde nicht sehr überzeugend, um es einmal höflich zu sagen. Und warum sie den Nachkriegsrekord in unmotiviertem Kichern vor der Kamera brechen wollte, hat sich auch nicht wirklich eröffnet. Ihr Argument für eine europäische Armee anstelle des Bundesheeres ist jedoch durch und durch vernünftig.

19 comments

  1. rubens

    Vielleicht kichert sie, weil sie ahnt, dass ihr viele auf den Leim gehen. Beim Ortner hat es geklappt. 😉

  2. rubens

    Genau wie die Nacht nicht plötzlich hereinbricht, kommt auch die Unfreiheit nicht schlagartig. In beiden Fällen gibt es eine Zeit des Zwielichts, in der alles scheinbar noch unverändert ist. Und in dem Zwielicht muss man besonders achtsam sein und auf jede Veränderung schauen, so klein sie auch sein mag, damit die Gesellschaft nicht zu ahnungslosen Opfern der bösartigen Liebe der kollektivistischen Ideologen und wohlmeinenden Gesellschaftskonstrukteure wird (nach dem US-Verfassungsrichter William O. Douglas).

    Passt doch irgendwie auf Neos, Liebe und neue Gesellschaft, abgehoben von der Meinung der reiferen Bevölkerung. Den Bobos mag das gefallen, ich halte es gefährlich, genauso wie auf der anderen Seite den Felber von Attac, wobei ich annehme, dass beide Gruppen noch nicht bemerkt haben, dass sie als Büttel und Türöffner fungieren.

  3. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>> Aha, es ist also vernünftig eine fremde Armee im Land zu haben. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Aha, eine europäische Armee in Europa zu haben ist also "fremd".
    Aufwachen bitte! Wir leben im 21. Jhd. und nicht im 19.!

    Ich definiere mich als Europäer und fühle mich nirgendwo fremd, egal ob ich jetzt in Spanien, Griechenland, Belgien, Ungarn oder Tschechien bin.
    Das ist meine souveräne Entscheidung und mein Recht, das ich mir von niemandem nehmen lasse – auch nicht unter Androhung von Gewalt und Terror.

  4. rubens

    wc
    Sie haben Ihre souveräne Entscheidung längst abgegeben, offenbar aber noch nicht bemerkt.

  5. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>> Sie haben Ihre souveräne Entscheidung längst abgegeben, offenbar aber noch nicht bemerkt.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    An wen denn?

  6. Rado

    @world citizen
    Ja natürlich ist das fremd!!!
    Und Ihre Gefühle sind Ihnen natürlich unbenommen. Weltbürger gab es im 19. Jahrhundert übrigends auch schon zur Genüge.

  7. aneagle

    zurück zur Frage warum Frau Mlinar so viel kichert.
    Frau Mlinar kichert in dem Bewußtsein es endgültig geschafft zu haben.
    Auf Kosten vieler arbeitender Österreicher wird sie für ein stattliches Salär viele sinnlose Sitzungen Dinners und Festempfänge besuchen.
    Sie und nicht ein anderer Politgünstling der Stunde, dessen Charakter dafür gesorgt hat, dass die Österreicher für seine Entsorgung nach Brüssel willig bezahlen.
    Hat sich die “Bekanntschaft, ja fast Freundschaft” zu HPHaselsteiner endlich ausgezahlt!
    Ob sie ihrer Aufgabe gewachsen sein wird, kann jeder aus ihren bisherigen Erfolgen für Österreich selbst erahnen.
    Ob sich aber die Steuergeldausgabe für Frau Mlinar für Österreich lohnen wird oder nicht-
    für Frau Mlinar persönlich, ist ein steuerschonender sicherer Arbeitsplatz ohne Verantwortung und ohne burnout-verdächtigem Arbeitsaufwand allemal das eine oder andere Kichern wert.
    Vorbilder im Land, etwa den erfahrenen AK-Mann Werner Mumm, gibt es genug. 🙂

  8. Thomas F.

    Dumm nur, dass Angelika Mlinar zu dieser gemeinsamen Armee auch Russland einladen will.

  9. Rado

    @Thomas F.
    Mittelfristig sind auch der ganze Westbalkan mitsamt Albanien und die Türkei eingeladen. Wenn nach dem Bürgerkrieg von der Ukraine noch was übrigbleibt, natürlich die auch!

  10. dieter

    Mit world-citizen hat die EU-Armee schon ihren ersten und vermutlich einzigen fanatischen Rekruten.

    Der Begriff “Beamtenheer” bekäme mit einer EU-Armee eine völlig neue Bedeutung. So eine Armee würde im Ernstfall noch schneller desertieren als die ukrainische Armee auf der Krim.

    Ich definiere mich als Europäer und fühle mich nirgendwo fremd, egal ob ich jetzt in Spanien, Griechenland, Belgien, Ungarn oder Tschechien bin.

    Und wo sind sie, wenn man fragen darf?

  11. Rennziege

    Warum sie so kichert, die gute Frau Mlinar? Weil sie ein paar Einfaltspinsel gefunden hat, die ihr den Einstieg in ein müheloses, wohlversorgtes Dasein ermöglichen wollen. Wo man für die Absonderung redundanter, nichtssagender Sprechblasen (die sie schon jetzt lebhaft orgelt) fürstlich entlohnt wird.
    Es ist eh wurscht, wer in das Brüsseler und Straßburger Orwell-Panoptikum gewählt wird; das EU-Parlament wird so zahn- und sinnlos bleiben wie eh und je, ein Altersheim für gehobene Sozialfälle. Falls Frau Mlinar ihr Ziel nicht erreicht, landet halt ein anderer Nonvaleur dort, der dort sein privilegiertes Auskommen im Elfenbeintumr findet.
    Das Traurige daran: Ob wir zur EU-Wahl gehen oder nicht, wen wir wählen oder nicht — an der miserablen Qualität des Personals werden wir nichts ändern. Drohnen, Geriatrie-Patienten, Kletten und Blutegel … mehr wird nicht angeboten.

  12. world-citizen

    @ Rado

    >>>>>>>>>>>>>>>> Weltbürger gab es im 19. Jahrhundert übrigends auch schon zur Genüge. <<<<<<<<<<<<<<<<

    Ja, die gab es – und sie waren mit Sicherheit nicht diejenigen, de 2 Weltkriege auslösten!

  13. Thomas Holzer

    @world citizen
    Wenn nur alles so einfach wäre, wie es für Sie anscheinend ist.
    Es gibt auf Erden leider zu viel Schwachköpfe, welche eben nicht in Frieden mit anderen leben wollen; welche sich nur in der Gruppe stark fühlen, welche das vis-a-vis nicht als Mensch, sondern a priori als Feind betrachten!
    Egal ob derzeit in der Ukraine, gestern in Neapel, in Wien bei Austria-Rapid, im Irak, Afghanistan, Indien……..wo auch immer Sie hinsehen, Ihre “Friede, Freude, Eierkuchen-Philosophie” funktioniert in der Realität nicht, und wird auch nie funktionieren…
    Auch wenn Sie alles auf eine “Welt/gaia-Ebene” heben wollen

  14. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ world citizen
    Es muss schön sein ein “Weltbürger” zu sein?
    Wichtig ist aber, dass es Grenzen gibt, innerhalb derer sie ihren Gesundheits- und Sozialfürsorge geniessen können? Oder lassen sie sich diese von den Griechen et. al. bezahlen?

  15. Reinhard

    @world-citizen

    “Ich definiere mich als Europäer und fühle mich nirgendwo fremd, egal ob ich jetzt in Spanien, Griechenland, Belgien, Ungarn oder Tschechien bin.
    Das ist meine souveräne Entscheidung und mein Recht, das ich mir von niemandem nehmen lasse – auch nicht unter Androhung von Gewalt und Terror.”

    Aha. Schön.
    Zum ersten Teil: Wie Sie persönlich sich selbst definieren spielt bei der Mehrheitsentscheidung in einer Demokratie erst dann eine Rolle, wenn Sie die eine letzte alles entscheidende Stimme haben. Ansonsten können Sie glauben, fühlen, denken was immer Sie wollen. Solange die Mehrheit der Bevölkerung es ablehnt, ihre Kasernen mit (mal eben das Bevölkerungsverhältnis durchrechnen…) 98% Soldaten aus anderen Staaten zu befüllen, spielt Ihre Meinung dazu überhaupt keine bedeutende Rolle. Das gleiche gilt für souveräne Entscheidungen der Mehrheit betreffs Eigentumsregelungen, Niederlassungsbedingungen oder was auch immer.
    Zum zweiten Teil: Gegen Paranoia helfen Froschpillen und Hütchen aus Alufolie. Ihre eigene souveräne Entscheidung, wie Sie sich selbst fühlen und definieren wollen und wie Sie über eine gesamteuropäische Armee denken, nimmt Ihnen auch keiner. Sie machen sich nur lächerlich, wenn Sie ständig wie ein kleines trotziges Kind mit den Füßen aufstampfen und unbedingt wahrgenommen werden wollen. Wenn das nicht funktioniert fokussieren Sie die Entscheidung der Anderen gegen sich selbst – mein Gott, niemand droht Ihnen Gewalt und Terror an, wenn jeder europäische Staat sein eigenes Heer behält oder einfach nur andere Menschen andere Meinungen als Ihre eigene besitzen. Es gibt höchstens den Einen oder Andeen, der Ihnen eine Therapie empfiehlt, wenn es zu schlimm wird. Oder Atemübungen.
    Kriegen Sie sich wieder ein. Ihre Beiträge atmen Hysterie.

  16. rider650

    Europäische Armee? Warum so klein und nationalistisch? Warum nicht gleich eine Weltarmee? Ach vergessen, die haben wir ja schon, sie heißt NATO.
    Mir läuft es immer wieder kalt den Rücken hinunter, wenn ich mitbekomme, wer so alles nach stehenden Heeren von möglichst gewaltiger Größe lechtzt. Warum solche Typen wie Schulz, Barroso und Van Rompuy gern ihre eigene Schergentruppe hätten, kann ich gut verstehen, aber warum wollen normale Menschen sowas? Je weiter ein Soldat von zuhause weg ist, desto leichter fällt es ihm, auf andere Menschen zu schießen. Darum gibt es ja sowas wie die Fremdenlegion. Und darum sind mir Milizarmeen noch am sympathischsten, und EU-, NATO-, UNO- oder sonstige Megaarmeen ein Gräul – sie sind ein Werkzeug der Tyrannei.

  17. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>> Je weiter ein Soldat von zuhause weg ist, desto leichter fällt es ihm, auf andere Menschen zu schießen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    ……… und wo steht festgeschrieben, wo ein Mensch zuhause ist? Ich bin auch schon mehrmals in meinem Leben umgezogen.

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