Warum man im Sozialismus kein Zoo-Tier sein sollte

Von | 29. Juli 2016

“…..Das linkspopulistische „bolivarische“ Regime Venezuelas, das der 2013 verstorbene Präsident, Hugo Chávez, 1998 begründet hat, hat das ölreiche Land wirtschaftlich in die Katastrophe und an den Rand des Bürgerkriegs geführt. Zudem herrscht eine Versorgungskrise. Und die grimmigen Zeichen an der Wand mehren sich: Im Caricuao-Zoo von Caracas wurden am Mittwoch Reste eines Pferds gefunden. Eindringlinge hätten es in der Nacht getötet, zerlegt und das Fleisch mitgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft in Caracas mit. Wahrscheinliches Motiv: Hunger.” (hier)

9 Gedanken zu „Warum man im Sozialismus kein Zoo-Tier sein sollte

  1. Reini

    wenn man vom Staat abhängig ist, … von Sozialgeldern lebt,… diese Quellen dann versiegen… was machen dann z.B. in Österreich 500.000 Arbeitslose ohne “künstliche” Versorgung? …
    Die Grunderhaltung sollte nie vom Staat verkauft und vom Import abhängig gemacht werden, …
    Na, ja wenn ich mir die Abhängigkeit von den Großkonzernen in Europa ansehe, die Billigmilch, Fleisch Importe, usw… inkl. der Überschuldung, und Politik versagen,…
    soweit sind wir gar nicht von Venezuela entfernt… wie schmeckt so ein Elefant von Schönbrunn? 😉

  2. Kluftinger

    Der “Pferdemord” (ORF würde sagen die “Pferdeangreifer”) finden aber nicht bis kaum in den österr. Medien statt? Denn irgendwann kann man die Misere in Venezuela nicht mehr nur den Amis bzw. dem niedrigen Ölpreis in die Schuhe schieben, da ist es besser, man berichtet gar nicht.

  3. mariuslupus

    Richtig, das arme Pferd. Auch ein Mensch sollte nicht gezwungen werden im Sozialismus zu leben, äh, sein Dasein fristen.

  4. sokrates

    Warum schicktman nicht oesterreichs Paradesozialisten zurVerstaerkung nach Venezuela? Dann ginge der Untergang noch schneller!

  5. stiller Mitleser

    etwas off topic, aber doch nicht unwichtig:
    avancierte Gesellschaften zeichnen sich durch Menschen-,Bürger-,Frauen-,Kinder- und auch Tierrechte aus.
    Während die früher oft akzeptierte Tierquälerei wirtschaftlich (und auch wissenschaftlich: die vielen Mäuse und Ratten, die für völlig schwachsinnige und irrelevante Studien habituell gequält wurden!) unnötig und verpönt geworden ist, stellt die Anerkennung von Elementen der Scharia diese Gewinne der Moderne wieder in Frage. Bei den Grünen stelle ich in dieser Frage kulturalistische Ambiguität fest, und auch andere langjährige Grün-Sympathisanten tun dies.

  6. Christian Weiss

    Versuch Nr. 128. Schon wieder ein Land an die Wand gefahren. Was erzählen wir dieses Mal, warum das nicht der richtige Sozialismus war?

  7. GeBa

    Tja, auch bei uns verwechseln viele SOZIALismus mit SOZIAL sein …

  8. Thomas Holzer

    im ORF wird ja über Venezuela von einem “pseudosozialistischem Experiment” “berichtet.
    Ich vermisse in diesem konkreten Fall eigentlich die fundierten Beiträge des “Karl Markt” 😉

    @Kluftinger
    “Denn irgendwann kann man die Misere in Venezuela nicht mehr………..”
    Schreiben Sie das bitte nicht! Eine Frau Herr zum Beispiel wird immer die “bösen Mächte” verantwortlich dafür machen, daß der reale Sozialismus immer wieder scheitert 🙁

  9. Christian Weiss

    Sehr geehrter Herr Holzer

    Da ich ein leidenschaftlicher Kulturoptimist bin, glaube ich Ihnen von vornherein mal nicht. Das kann nicht wahr sein, dass der ORF von einem “PSEUDOsozialistischen Experiment” spricht. Das glaube ich Ihnen nicht! Mein Hirn würde auf der Stelle platzen.

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