Warum Millenials nicht aus dem Sozialismus rauswachsen

Von | 10. September 2021

Die ältesten Millenials sind heute Anfang 40. Der Hang zu sozialistischen Ideen ist in dieser Altersgruppe jedoch noch genauso vertreten wie bei Teenagern. Manches wächst sich eben nicht aus. / mehr

5 Gedanken zu „Warum Millenials nicht aus dem Sozialismus rauswachsen

  1. Johannes

    Kreisky, Sinowatz, Vranitzky, Klima, Gusenbauer, Faymann, Kern.
    Ich könnte jetzt aus österreichischer Sicht nicht erkennen wo unsere Millenials und die Generation Z herauswachsen sollen.

    Es wäre nicht der Wahrheit entsprechend würde man diese 50 Jahre Sozialismus in Österreich in Bausch und Bogen verurteilen.

    Kreisky und Androsch wären heute nach meiner Meinung vom Mainstram als mitte-rechts eingestuft.
    Die Niedergang derverstaatlichen Betriebe haben den Sozialismus in Europa verändert.
    Wenn man so will hat man mit dem Verlust der Möglichkeit den realen Sozialismus durch selbstverantwortliches Wirtschaften zu verwirklichen eine tiefe Zäsur erlebt.

    Seither so kommt mir vor ist man insgeheim sehr stark daran interessiert auch den sogenannten Kapitalismus der in Wirklichkeit die freie Marktwirtschaft ist niedergehen zu sehen.
    Sozusagen als Genugtuung und um sagen zu können sehr her der Kapitalismus hat alles zerstört, wir waren doch die Besseren.

    Aber die freie Markteirtschaft war erfolgreich und so mussten Mittel und Wege gefunden werden sie an ihre Grenzen der Leistungsfähigkeit und darüber zu bringen.

    So erkläre ich mir die vollkommen selbstzerstörerische Einstellung zu Migration und die unverantwortliche Hetze auf Unternehmer welche den Menschen jene Arbeit geben die der Sozialismus so gerne geben würde.

    Wie der Untersuchungsausschuß für mich sehr deutlich gezeigt hat nimmt der Hass bereits Formen an die dem Sozialismus jede staatstragende Fähigkeit nehmen.

    Ich fürchte mich nicht vor dem Sozialismus wenn er im ehrlichen Wettstreit um die besseren Antworten antritt, ich fürchte eher die Radikalisierung des Sozialismus wenn er die Zerstörung als einziges Mittel sieht um zur Macht zurückzukommen.

    Die Millenials scheinen dafür besonders anfällig, vielleicht auch weil wir fast nur Llinken Medienmainstream haben in Österreich.

  2. Thomas F.

    Eine Antwort auf das ‘Warum’ haben wir nun aber leider nicht bekommen.

  3. Selbstdenker

    Doch:

    In der Regel schieben sie ihn mit Phrasen beiseite wie: „Die jungen Leute haben schon immer eine sozialistische Phase durchgemacht“, „Sie werden da rauswachsen“, „Es ist leicht, Sozialist zu sein, solange Mama und Papa die Rechnungen bezahlen“, „Warte, bis sie anfangen zu arbeiten“, „Warte, bis sie anfangen, Steuern zu zahlen“, „Warte, bis sie in die reale Welt eintreten“ und so weiter.

    Bei zwei Generationen haben sich die bequemen, konfliktscheuen Beschwichtigen darauf verlassen, dass es die Zeit von selbst richten würde.

    Anstatt Wahrheiten aus der realen Welt zu vermitteln und potentielle Konflikte zu riskieren, ging man den einfachen Weg. Das Resultat: zwei Generationen verstehen sozialistische Thesen als Axiome.

    Den Preis zahlen wir jetzt: der unterlassene Konflikt von gestern ist der Konflikt von heute mit Zinsen, Verzugszinsen und Gebühren.

    Originellerweise würden diese (meist) konservativen Ignoranten ihre eigenen Kinder so nie erziehen.

  4. Selbstdenker

    Die gleiche Gehirnwäsche, die man in Kindergärten, Schulen und Universitäten in Sachen Sozialismus durchgezogen hat, wird jetzt beim Thema Gender durchgezogen.

    Vielen (vermeintlich) Liberale und Konservative kennen offenbar nur zwei Zustände: jahrelanges Ignorieren und dann plötzliche Panik.

  5. dna1

    Erinnert mich an den Witz: “Mein Sohn hat mich gefragt, was Steuern sind. Da habe ich ihm die Hälfte seiner Milchschnitte abgebissen. Jetzt weint er. Ich denke, er hat es verstanden.”
    Das Problem ist halt, dass die Väter heute zu weichgespült sind, um ihren Söhnen die Hälfte der Milchschnitte abzubeissen.

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