Warum müssen wir irgendwen “integrieren”?

(C.O.) Die USA, das Einwanderungsland schlechthin, denken nicht daran, jemanden, der dort zuwandert, „zu integrieren“. Dort erwartet der Staat, dass sich Zuwanderer an die Gesetze halten, pünktlich ihre Steuern zahlen und auf dem Highway das Speed-Limit einhalten. Ob die Einwanderer hingegen Englisch lernen, ob sie zu Thanksgiving einen Truthahn verzehren oder nicht – das ist dem Staat herzlich egal. Deshalb gibt es in den Vereinigten Staaten auch praktisch keine fürsorgliche staatliche Integrationsindustrie, die den Zugewanderten mit viel Steuergeld und dem üppigen Repertoire der Sozialklempner zu einem Norm-Amerikaner formt…. weiter hier.

24 comments

  1. Thomas Holzer

    Dieser anscheinend unerschüttliche Glaube, einen Normmenschen formen zu können -noch dazu in wenigen Jahren, wenn nicht gar nur Monaten- kann nur in Gegenden überleben, und leider auch gedeihen, welche vom Virus des Sozialismus befallen sind.

    Und es geht nur darum: die hier geltenden Gesetze einzuhalten und für sich selbst zu sorgen; alles, was darüber hinaus geht, ist nett, aber wenn staatlich per Zwang gefordert, einfach nur Humbug, welcher viel Geld kostet, und nicht mal primär den Neubürgern hilft, sondern vielmehr der mittlerweile schon als Sozial-, Integrations”Industrie” zu bezeichnenden erklecklichen Anzahl der verschiedensten NGOs.

  2. sokrates9

    Was bekommt man an “Unterstuetzung als “Legaler / Illegaler “in den USA ? Einen Tritt in den Hintern wenn man um Hilfe ansucht! Nur wir muessen alle intebrieren – warum eigentlich? Wo steht geschrieben dass jeder
    Steinzeitafrikaner Oesterreicher werden muss?

  3. mariuslupus

    Das Problem ist das Junktim zwischen der forcierter Einwanderung und der staatlichen Wohlfahrt.
    Die USA locken niemanden ins Land mit Versprechen auf ein sorgenfreies Leben auf Staatskosten, bzw. Steuerzahlerkosten.
    Die Errichtung des europäischen Absurdistans, Einwanderung und Unterstützung, ist eine Erfindung von Merkels EU. Dieses Modell hat es noch nie in der Weltgeschichte gegeben. Dieses Modell ist zum scheitern verurteilt. Hat Trump richtig vorausgesagt.
    Die Erfinder dieses Modells hoffen zuerst ,dass sie von ihrer Erfindung für ihren Machtausbau profitieren werden. Die Erwartung ist, dass die Erfinder dieses Modells, beim sicher stattfindenden Untergang, als letzte draufgehen werden.

  4. Johannes

    Integration ist meiner Meinung nach die Eingliederung in eine Gesellschaft mit der Bereitschaft diese Gesellschaft und ihre Regeln zu respektieren. Vorab es gibt sie Menschen zB. aus der Türkei welche die österreichische Lebensweise schätzen, jene die noch direkte Migranten waren tun sich manchmal noch nicht ganz so leicht aber man merkt sehr schnell, eigentlich sofort. ob sie bereit sind sich auf unsere Gesellschaft einzulassen. Die Kinder dieser Menschen sind dann ganz schnell integriert, sie wissen woher ihre Eltern kommen aber sind Österreicher und kämen nicht auf die Idee türkischen Nationalismus nach Österreich zu tragen.

    Genau dort ist der Knackpunkt, es gibt immer größere Communities die nicht bereit sind im eingewanderten Land eine Heimat zu sehen, die Heimat bleibt über Generationen zB die Türkei, Österreich ist nur das Land das man einmal übernehmen will wenn genug zugewandert sind.
    Einen wesentlichen Anteil an den Problemen mit türkischen Zuwanderer hat Erdogan, dieser Mann hat Assimilation als Verbrechen bezeichnet und somit Rassismus gepredigt.
    Was sonst als Rassismus ist es wenn er die Vermischung von Türken und Österreichern als Verrat an der Türkei bezeichnet.
    Wenn er seine Landsleute als die großartigen Nachfolger eines ehemaligen gescheiterten Belagerers Wien bezeichnet und das bei einem Besuch in Wien ist das nicht mehr unhöflich, sondern ein direkter Versuch österreichische Integrationspolitik zu konterkarieren und zu verhindern.
    Genau dort ist anzusetzen sich nicht in die Hosen zu scheißen vor Erdogan und seinen verrückten Versuchen sondern ein für allemal Regeln zu präsentieren die entweder eingehalten oder zum Verlust der Aufenthaltsgenehmigung führen.
    Die Staatsbürgerschaftsvergabe an viele Türken war die größte Farce die ich je erlebt habe, wenn ich ostanatolischen Hardcore-Türken die Staatsbürgerschaft nachwerfe muß ich mich nicht wundern wenn sie mich verachten. Aber was tut man nicht alles für vermeintliche Wählerstimmen. Viele Probleme mit der Integration sind hausgemacht um der Schüssel-Riess Regierung eins auszuwischen hat man auf Teufel komm raus in bestimmten Bundesländern Staatsbürgerschaften vergeben, davor und danach wurden nie wieder so viele vergeben.
    Es zeigt sich also das die Dummheit heimischer Politik “Grenzenlos“ sein kann.

    Mit den Migranten der letzten Jahre wird es wohl noch aussichtsloser, es sind zum Großteil junge Männer, die einzige Perspektive für die meisten eine Familie zu gründen ist das sie sich “ihre“ Frauen nachholen.
    Dann drohen englische Verhältnisse.

  5. sokrates9

    Johannes@Die Tuerken sind in der Regel keine “hardcoremoslems”,die sind zum Teil noch integrierbar! Tschetschenen, Afghanen und all die Schwarzen, dass sind die echten Problemfaelle!

  6. stiller Mitleser

    Sehr guter Kommentar, von C.O zurecht nochmals getwittert.
    (ein Dutzend kontroverser twitter-accounts zu lesen, gibt bequemer Info über das Schlingern des Meinungskarrens als Blendle zu abonnieren)

  7. waldsee

    Integration und Assimilation sind Worthülsen
    solange Religion und Nationalismus auch nur am Rande im Spiel sind.Kennt jemand Beispiele für gutes Gelingen?Libanon,Israel,Kopten in Ägypten…..
    Gruppen , die Religion und Nationalismus am Grenzbalken nicht ablegen ,kann man niedrige Motive unterstellen,oder sind es höhere Motive?

  8. Christian Peter

    Außerdem ist es Kern des Asylrechts, politisch verfolgten Menschen vorübergehenden Schutz vor Verfolgung zu bieten und nicht, diese umzusiedeln und zu integrieren. Daher wird subsidiärer Schutz lediglich befristet (in der Regel auf 2 Jahre) vergeben. Eigentlich müssten diese Einwanderer in ihre Heimatländer zurückkehren, sobald es die Verhältnisse erlauben.

  9. Hanna

    Nein, eh nicht, Integration ist eine Aktivität von Seiten der Zuwanderer. Was wenige Leute zu kapieren scheinen: was gemeint ist, ist “Assimilation”. Etwas zu integrieren bedeutet eigentlich, ein Ding im Istzustand in einen bestehenden anderen Istzustand einzufügen. Soll im konkreten Fall heißen: Zuwanderer mit eigener kultureller und religiöser Identität lebt im fremden Land und darf genau das machen, was er zu Haus auch gemacht hat. Ist wie bei einem Kleiderschrank: neuer Fetzen reingehängt, integriert, basta, ob er dazu passt oder nicht, wurscht. Assimilation ist das, wenn Fremde sich an die Gastkultur anpassen und dann ihre Gewohnheiten entsprechend ändern. Ergo? Wir haben volle Integration.

  10. Gerald Steinbach

    Christian Peter
    Anscheinend entsteht da ein neuer Wirtschaftszweig , Darsteller für Trauerkundgebungen und Solidaritätsdemos gesucht, bevorzugt Muslime um die “Authentizität ” zu wahren
    Auf jeden Fall zukunftsträchtig und florierend

  11. mariuslupus

    @Christian Peter
    Ist das eine Überraschung! CNN manipuliert. Ist doch Alltag für CNN.
    Die Ansammlung von Muslimen erinnert peinlichst an die Ansammlung der EU Oberhäupter nach den Morden in Paris. Beide Gruppen meinen das nicht ernst was sie sagen, sie heucheln Anteilnahme, die Körpersprache verrät sie.

  12. Gerald Steinbach

    Das die Deutschen das gleich 1:1 übernehmen verwundert auch nicht

  13. astuga

    Zwar ist es richtig, dass Migranten der öffentlichen Hand in den USA weniger Kosten verursachen (nicht gar keine), und es gibt auch deutlich weniger zugewanderte Muslime.
    Dennoch sollte man nicht glauben, dass es in den USA keine Problem geben würde.

    Die USA hat einige Spezifika die es so in Europa nicht gibt, etwa die beinahe grenzenlose religiöse Toleranz (der Prediger Gülen lebt nicht zufällig in den USA), und die Möglichkeit für ausreichend große Bevölkerungsgruppen auf lokaler Ebene die öffentlichen Einrichtungen komplett zu unterwandern (zB. Sheriff und Polizei, öffentliche Schulen, auch Richter werden gewählt etc. pp.)

    https://www.youtube.com/watch?v=no8bSlsvKs8

  14. astuga

    Minneapolis in Minnesota ist eine weiterer isl. Brennpunkt in den USA.
    Dort gab es ua. bereits Probleme mit muslimisch dominierter Polizisten und Sharia-Justiz.

  15. astuga

    Nebenbei: Die ganzen von Soros geförderten oder seinen Stiftungen (Open Society Foundation, Open Borders…) direkt unterstellten NGO`s haben ihre Tätigkeit damals ja zuerst in den USA begonnen.
    Mit Unterstützung von Obama und Clinton.
    Von dort kommen auch der Name und das Sujet von Refugees Welcome (Schattenriss einer flüchtenden Familie).

  16. waldsee

    @Astuga An der Soros-story scheint doch was zu sein.Da mir Geschäftsunterlagen nicht zugänglich sind, kann ich nur den medialen Aufschrei als Gradmesser für die Wahrscheinlichkeit der Vorwürfe hernehmen
    als Ungarn die Soros-Uni auflöste.

  17. mariuslupus

    Nach Lendvai Pàl elftàrs, sind die Tschechen Nationalpopulisten. Wie kommt die tschechische Regierung überhaupt auf die Idee die Sicherheit der eigenen Bürger zu sichern. Wären sie Internationalisten im Sinne der EU würden sie die Sicherheit Tschechiens Berlin anvertrauen. Hatten bereits gute Erfahrungen gemacht mit der Auslagerung der Staatsgewalt.
    Protentokràt.

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