Warum muß die EU das Schuhwerk von Friseuren vorschreiben?

Von | 18. Mai 2013

“….Die Leute reden in ihrem Alltag nicht oft über die Prinzipien von Proportionalität und Subsidiarität. Aber die Leute sagen, warum um Himmels Willen werden Entscheidungen über das Schuhwerk von Friseuren in Brüssel getroffen? Warum sollte sich Brüssel mit Ladenöffnungszeiten beschäftigen, anstatt das lokalen Instanzen zu überlassen? Warum hat mein lokales Krankenhaus keine 24-Stunden-Bereitschaft mehr wegen einer Arbeitszeitregelauslegung eines Gerichtes, das in Luxemburg sitzt?
Können wir da nicht eine pragmatischere Herangehensweise finden, wonach diese Dinge dort entschieden werden, wo unsere Bürger leben? Wir wollen in Europa bleiben und mitgestalten. Aber wir wollen, dass dieses Europa sich weniger einmischt, dass es weniger zentralisiert ist und weniger bürokratisch und dass es rechenschaftspflichtiger wird. Dann hat man eine Chance, die Zustimmung eines sehr großen Teils der öffentlichen Meinung in Großbritannien zu bekommen….” (Der britische Aussenminister David Lidington in der “Welt“)

13 Gedanken zu „Warum muß die EU das Schuhwerk von Friseuren vorschreiben?

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Die umfangreiche Literatur über die Organisationspsychologie uÄ weist schon seit Jahrzehnten auf die Faktoren hin welche zur Dysfunktionalität von Org.-Einheiten führen.
    Diese scheinen in Brüssel eingetreten zu sein?
    Und dann kommt noch das “Peter Prinzip” dazu, nach dem jeder so lange befördert wird, bis er die Stufe der Inkompetenz erreicht hat.
    Der “deutsche” Slogan “hast du einen Opa, schick ihn nach Europa” erlangt in abgewandelter Form Gültigkeit:
    sie Dr. Hahn etc….
    -:)

  2. Gutartiges Geschwulst

    Selbst wenn Dany la Mouche tatsächlich nur provoziert hat, wüsste ich nicht, wofür ihm, als medialem Wegbereiter des Kinderfickertums, eine bessere Bewertung zustünde, als den aktiven Perverslingen.

  3. FDominicus

    Weil Susidarität nur ein Lippenbekenntnis ist. So ähnlich wie die Schliessung von Gunatanamo, keine Sex mit einer Praktikantin, Freiheit, Rechtsstaat. Das einzige was zählt ist “oben” bleiben solange es geht und die Zeit nutzen seine Scherflein in’s Trockene zu bringen.

  4. Mona Rieboldt

    Den EU-Bürokraten ist oft langweilig und es macht ihnen Spaß, Millionen Menschen in der EU etwas vorzuschreiben und/oder zu verbieten. Die EU löst keine Probleme, sie verursacht welche.

  5. KClemens

    Mona Rieboldt : Die EU löst keine Probleme, sie verursacht welche.

    Schlimmer noch:

    Die EU bietet sich als Problemlöser für Probleme an, die sie zuvor selbst geschaffen hat.

  6. Michael Haberler

    Warum? nun, das ist schon seit Reagan völlig klar:

    “If it moves, tax it. If it keeps moving, regulate it. And if it stops moving, subsidize it.”

    Das Schuhwerk von Friseuren befindet sich evident in Phase #2.

  7. Mona Rieboldt

    @Prinz Eugen von Savoyen
    @KClemens

    Ohne den ganzen EU Irrsinn, Zahlungen an die EU und die Euro-Zahlungen plus Bürgschaften könnte Deutschland ein gutes reiches Land sein.

    Im übrigen bin ich mal gespannt, welche wichtigen Entscheidungen die EU demnächst trifft. Was kann denn wichtiger sein, als die Öl-Kännchen im Restaurant zu verbieten und das Schuhwerk von Friseuren zu regeln, nicht zu vergessen die Gurken-Krümmung, Glühbirnen-Verbot. Was glaubt Ihr, was demnächst von der EU bestimmt wird?

  8. Mourawetz

    Das Sxhuhwerk von Frisören ist halt wesentlich leichter zu bestimmen als … z.B. die Abwicklung von Banken, die systemrelevant sind. A propos wie steht es eigentlich damit? Hat man uns das nicht vor 2 Jahren versprochen? Nagut, dafür haben wir ja auch das Glühbirnenverbot gekriegt und das Ölflascherlverbot kriegen wir ja auch noch. Wir freuen uns schon riesig!

  9. KClemens

    Mona Rieboldt :
    @Prinz Eugen von Savoyen
    @KClemens
    Ohne den ganzen EU Irrsinn, Zahlungen an die EU und die Euro-Zahlungen plus Bürgschaften könnte Deutschland ein gutes reiches Land sein.
    Im übrigen bin ich mal gespannt, welche wichtigen Entscheidungen die EU demnächst trifft. Was kann denn wichtiger sein, als die Öl-Kännchen im Restaurant zu verbieten und das Schuhwerk von Friseuren zu regeln, nicht zu vergessen die Gurken-Krümmung, Glühbirnen-Verbot. Was glaubt Ihr, was demnächst von der EU bestimmt wird?

    Ich persönlich tippe als nächstes auf eine Richtlinie zu Wasserspararmaturen- und Duschköpfen, die besonders im wasserarmen und EU-hörigen Deutschland umgehend umgesetzt werden wird. Sicherlich wird man noch heimische Wasserexperten- und Expertinnen! finden, die noch eine Verschärfung der EU-Richtlinie ausformulieren und auf Umsetzung dringen können.

    Klassischerweise dürfte dann der Öflaschenverordnung auch eine Essigflaschenverordnung folgen. Denn wer beim Olivenöl schummelt, macht das auch beim Balsamico.

    Ebenso dürften strenge Regulierungen beim Alkohol (vergleichbar den Rauchverboten) folgen. Am Ende steht dann die alkoholfreie Gastronomie.

    “Niemand hat vor den Alkohol zu verbieten, einen Flughafen in Berlin, oder eine Mauer zu bauen”!

    Und ein Verbot von Parfums am Arbeitsplatz hätte meiner Meinung auch sehr gute Aussichten bald auf irgendeine EU-Agenda zu kommen.

    Über Gendergedöns lasse ich mich jetzt nicht aus, ich will meine gute Laune heute noch ein paar Stunden behalten.

  10. Prinz Eugen von Savoyen

    Wir brauchen zuerst einmal fleischfreie Zonen in den Lokalen, und einen Tofu-Beauftragten.

  11. KClemens

    Prinz Eugen von Savoyen :
    Wir brauchen zuerst einmal fleischfreie Zonen in den Lokalen, und einen Tofu-Beauftragten.

    Ja, daran habe ich auch gedacht. Da die Gastronomie einen Schlag nach dem anderen versetzt bekommt, fehlt eigentlich nur noch das Tüpfelchen auf dem i, um diesen Stätten der Subversion den Todesstoß zu versetzen.

    Ich denke nur, daß man mit Alkoholregulierung das ganze eher beschleunigt. Das Fleischverbot in der Gastronomie greifen die Gastwirte dann vermutlich sogar aus lauter Verzweiflung “freiwillig” auf.

    Und auch wenn ich nicht mit Gendergedöns abgeben wollte. Eine verpflichtende Toilette für das “dritte” Geschlecht in allen öffentlichen Räumen hätte natürlich auch noch große Chancen auf eine EU-Richtlinie.

  12. Mona Rieboldt

    Ich bin sicher nach dem Rauchverbot, kommt auch ein weitgehendes Alkoholverbot. Übrigens ganz ohne EU, das schaffen die Grünen in Deutschland ganz allein. Begründung: Jugendliche Koma-Säufer.

    Die EU kann natürlich nicht mit den Ölkännchen aufhören, richtig, da muss auch ein Essigfläschchen-Verbot folgen.

    Und was die Duschköpfe angeht, bei denen dann weniger Wasser kommt, ist ja schon länger im Gespräch. Der Grund der EU dafür: im Süden wäre das Wasser knapp.
    Das ist so, als müsste der Süden seine Fensterläden dicht machen, weil es im Winter in Finnland um 15 Uhr dunkel ist.

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