Warum Nationalsozialismus Sozialismus war

Von | 29. Oktober 2013

“….Heute möchte ich zweierlei zeigen: Erstens, warum Nazi-Deutschland ein sozialistischer und kein kapitalistischer Staat war. Und zweitens, warum Sozialismus, verstanden als Wirtschaftssystem, das auf staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, eine totalitäre Diktatur benötigt….” (hier)

15 Gedanken zu „Warum Nationalsozialismus Sozialismus war

  1. Herr Karl jun.

    Eine absolut richtige Analyse! Genau aus diesem Grunde schafft es z.B. Hauke Janssen in seinem quellenreichen Buch “Nationalökonomie und Nationalsozialismus: Die deutsche Volkswirtschaftslehre in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert” (Metropolis Verlag, 2011) nicht, eine überzeugende Unterscheidung von (nationalsozialistischer) “Zwangswirtschaft” und “gelenkter Wirtschaft” d(er demokratischen Nachkriegswirtschaft) darzustellen. Sein “Herumeiern” bei diesem Differinzierungsversuch wirkt betreten und hilflos.

  2. Karl Markt

    Interessant, dass Mises Faschismus auf der einen Seite als “Empörung” über den Sozialismus und auf der anderen Seite dann doch als Sozialismus begreift.

    So oder so, sieht er ” dass der Faszismus und alle ähnlichen Diktaturbestrebungen voll von den besten Absichten sind” und die “europäische Gesittung gerettet hat”. Dieser “Verdienst wird in der Geschichte auch ewig fortleben”.

    Genau das richtige Gedankengut für alle minderbemittelten neoliberalen Säcke (Strolz).
    Kein Wunder auch, dass der Affenzirkus Team Stronach ein Mischmasch ehemaliger FPÖler und Autoren von Ortneronline ist. Die Nähe und das unkritische Hinnehmen von rechtem Gedankengut ist offenbar ein Kernbestandteil des Neoliberalismus.
    Kein Wunder, hat beides doch mit mangelnder Intelligenz zu tun. Auch wenn es nicht politisch Korrekt ist, aber es gehört gesagt. Dummheit ist rechts, gesellschafts- wie auch wirtschaftspolitisch.

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Karl Markt
    “Dummheit ist rechts, gesellschafts- wie auch wirtschaftspolitisch .”
    Kann es sein, dass Sie mit dieser Feststellung genau das Gegenteil beweisen so weit es Sie selbst betrifft?

  4. AT

    Schön zu sehen, wenn die Kollektivisten Gift und Galle spucken – offensichtlich wurde ein wunder Punkt getroffen!

  5. Thomas Holzer

    Wo ist “lodur”? Seine “geistigen” Ergüsse fehlen mir!
    oder haben “Karl Markt” und “lodur” fusioniert?

  6. Rennziege

    29. Oktober 2013 – 16:55 — Thomas Holzer
    Fusioniert? Die Genossen? Nicht nötig. Der Kommunismus war und ist ein Kollektiv, in welchem stets die Masse für den Einzelnen spricht. Und der ist so unwichtig wie auswechselbar.

  7. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    “Das Denken fällt so schwer, darum urteilen die meisten”

  8. Karl Markt

    Da kann ich nur sagen “Es kann nicht geleugnet werden, das der Faschismus und alle ähnlichen Diktaturbestrebungen voll von den besten Absichten sind”

    Außerdem kann irgendjemand hier erklären, warum der Faschismus “die Gesittung gerettet hat”, gleichzeitig aber ein Sozialismus ist?
    Ist Mises ein versteckter Sozialist?
    Wohl eher ein Hohlkopf und Intellektuellenhasser, der sich in seinem Wahn in aberwitzige Widersprüche verwickelt.

  9. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    z.B.: Marx beendete sein Pamphlet über die jüdische Frage mit dem Schlußsatz, daß “nicht die Juden (die nur dem “Schacher” ergeben waren) emanzipiert gehörten, sondern die Menschheit von den Juden”.

    “Einen Thron will ich mir aufbauen, kalt und riesig soll sein Gipfel sein, Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen, und sein Marschal sei die düstre Pein” Karl Marx

    “Der Nationalsozialist ist ein Antisemit, gerade weil auch er ein Antikapitalist ist”
    Dr. J.Goebbels, “Der Nazi-Sozi. Fragen und Antworten für den Nationalsozialisten” (Eher: München, 1932) S. 12.; Ferner: Walter Haid, “Sozialismus als Träger des neuen Reichs” (Junker und Dünnhaupt: Berlin 1935)

    Wer da wohl der Hohlkopf sei (ist), lasse ich mal -tolerant wie ich bin- dahingestellt 🙂

  10. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Die Sowjetunion hat gegen Ende des WK II (anscheinend) erfolgreich, Nationalsozialismus durch Faschismus ersetzt. Nicht umsonst wird in 90% von “Nazis” gefaselt (natürlich um die “Brüderlichkeit im Geiste” zu verschleiern) und die Faschismus- maximal Nazikeule geschwungen, (fast) nie aber die Nationalsozialistenkeule. Und Lemminge (wie Sie) suhlen sich noch (halböffentlich) in ihrer eigener Borniertheit.

    Verzeihung, aber einfach nur peinlich;
    da nimmt es mich nicht Wunder, daß Sie unter einem Pseudonym “posten”, mit Klarnamen würden Sie wahrscheinlich entmündigt werden.

  11. Karl Markt

    David Ben Gurion, israel. Staatsgründer, Sozialist
    Golda Meir, israel. Ministerpräsidentin, Präsidentin der sozialistischen internationale
    Kibbuz; israel. Form des Sozialismus

    “Der Nazi-Sozi”
    Na also, Mises und Goebbels einer Meinung. Was sagt uns das? Natürlich dass Mises auf dem selben intellektuellen Niveau operiert wie Goebbels.

    Goebbels als Quelle anführen ist einfach nur peinlich.
    Ein Tipp: NICHT bei den Nazis nachfragen….

  12. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    dürfen wir (reaktionäre, minderbemittelte neoliberale Säcke) auch Marx zitieren?
    Oder grenzt das schon an eine Art von “Götterdämmerung”
    Freut mich, daß anscheinend Sie entscheiden, wen man zitieren darf!

    Ein Tipp: NICHT bei den Nazis nachfragen

    Ein neuer/alter Tipp: nicht bei den Sozialisten/Kommunisten nachfragen!
    Oder entscheiden Sie!, wer wo nachfragen darf?!

  13. Karl Markt

    Nein, nein, Sie sind zu 100% frei.
    Und sie verwenden Goebbels als Quelle.

  14. Heinrich Elsigan

    Dieser Artikel ist gut, aber enthält mir trotzdem zu schwachsinnige Propaganda. Ich zitiere:
    “So haben seit dem Platzen der Aktienmarktblase, die ja eigentlich durch die Politik der Kreditexpansion der Notenbank geschaffen und dann durch das zwischenzeitliche Ablassen von dieser Politik zum Platzen gebracht worden war, bundesstaatliche Strafverfolger offenbar eine besonders harte Gangart gegenüber Managern angenommen, welche sich finanzieller Untreue schuldig gemacht haben, so als ob deren Aktionen für die großen Verluste durch das Platzen der Blase verantwortlich seien.”

    Schon wieder wird Greenspan mit dem niedrigen Leitzins die Schuld gegeben und nicht das Risiko des verantwortungsvollen Investors einmal nur ins Blickfeld genommen. Dass aber hier das anheben des Leitzins als Ursache für das Platzen der Blase genommen wird und als bösartiger Akt von staatlicher Intervention propagandiert wird, ist lächerlichst. Der Leitzins folgte immer schon der Konjunktur seit Jahrzehnten und Greenspan verhielt sich vollkommen authentisch. Eigenverantwortung wäre einmal angebracht statt purer Propaganda.

  15. Heinrich Elsigan

    Noch was:
    Echte neoliberale hätten beinhart alle Banken pleite gehen lassen, die ganzen Investoren und mit ihnen alle kleinen Sparer auch alles verlieren lassen. Dass die FED dann viele Banken rettete und den Geldmarkt mit Liquidität flutete, wird nie von den so neoliberalen Propagandisten kritisiert, obwohl dass der gewaltigste staatliche Eingriff überhaupt war.

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