Warum Netanjahu diesmal recht hat

Von | 6. März 2015

“…Israels Ministerpräsident Netanjahu kann einem gewaltig auf die Nerven gehen. An seiner Politik ist viel auszusetzen. Doch wo er recht hat, hat er recht. Denn die Kernaussage seiner USA-Rede ist nur allzu wahr…” (hier)

5 Gedanken zu „Warum Netanjahu diesmal recht hat

  1. aneagle

    früher galt Obama als naiv,
    hatte er doch dem Islam die offene Hand entgegengestreckt und, von der Religion des Friedens, wie nicht anders zu erwarten,eine geballte Faust in den Magen zurückbekommen

    danach als redundant,
    wollte er doch keinen Irrtum eingestehen und sich ev. des Friedensnobelpreises unwürdig
    erweisen

    schließlich erwies er sich als untalentiert,
    konnte man an ihm, gleich den Europäern, keine schlüssige Aussenpolitik erkennen und lachte über die NSA

    und letztlich gefährlich unbelehrbar,
    wie seine “Erfolge” in der Ukraine und die bisherigen Iranverhandlungen belegen

    aber ob naiv, redundant, bloß untalentiert oder gefährlich unbelehrbar- Amerika zählt die Stunden. It´s time to go- das hat damals sogar der Erdnußfarmer Carter behirnt.

  2. Fragolin

    Obama war niemals mehr als ein begnadeter Redner. Ein Dampfplauderer bester Qualität, ein Prediger, ein Schwätzer. Die Leute wählten ihn wegen seiner bewegenden Worte, er bekam den Friedensnobelpreis wegen seiner bewegenden Worte, aber seine Worte blieben alles, was sich jemals bewegt hat. Die Europäer waren damals ganz aus dem Häuschen – ein Linker, ein Schwarzer, also wenn sich der noch als Frau entpuppt oder als Homo geoutet hätte, wäre er sofort zum Gott erhoben worden.
    Amerika wird sich auch davon wieder erholen. Mit einem Rekordschuldenpackerl am Rücken und einem neuen Kalten Krieg am Hals, gehasst von mehr Fanatikern als je zuvor und verlacht von Gestalten, die sich einst vor der Großmacht fürchteten. Aber das wird schon wieder…

  3. Selbstdenker

    Die letzte kluge Entscheidung der Europäer mit außenpolitischer Wirkung war der Nato-Doppelbeschluß.

    Die sträfliche Vernachlässigung einer starken Außen- und Verteidigungspolitik seit 1989 hat keine “Friedensdividende” gebracht, sondern man hat den Frieden künftiger Generationen zugunsten der Finanzierung des Sozialstaates verpfändet.

    Hauptsache Gratisstudium, Grundsicherung und Frühpension.

  4. Selbstdenker

    Obama verhält sich nicht so wie es die Europäer gerne hätten und die Schurkenstaaten / Terroristen dieser Welt verhalten sich nicht so wie es Obama gerne hätte.

    Life’s a bitch.

    Vielleicht sollten sich künftig wieder reale Staatsmänner auf Basis realistischer Einschätzungen um reale außen- und sicherheitspolitische Belange mit realen und realistsichen Mitteln kümmern.

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