Warum nicht einfach Dexit statt Grexit?

“….Ein deutscher Austritt aus der Eurozone würde nicht nur diesem Land die Währung bescheren, die es verdiente. Mit der verbleibenden Rumpfwährung hätte auch die übrige Eurozone eine gut an ihren Bedarf angepasste Währung….” (hier)

5 comments

  1. Christian Peter

    Die korrupten Altparteien werden eher den Teufel tun, als die bislang entstandenen Kosten des Euros durch Ausstieg aus der Gemeinschaftswährung mit einem Schlag aufzudecken.

  2. Fragolin

    Weil es zu schön wäre, um wahr zu sein 😉
    Mal im Ernst: Deutschland wird niemals als erster von Bord springen, zu groß ist die Angst vor dem Bild des bösen Deutschen, der Europa erst mit Panzern und dann mit Euro überrollte, um es dann ausgeblutet am Boden liegen zu lassen. Dass Deutschland den Euro selbst aufgezwungen bekam, um die Macht der D-Mark zu brechen, wird dabei gerne ausgeblendet. Außerdem ist es unter Muttis Kanzleusenschaft alternativlos absolut undenkbar, würde sich nach ihrem Weltbild doch der ganze Kontinent von den Cornwallschen Klippen stürzen um atlantesk zu versinken, wenn auch nur ein Land den Euro verlässt. Nicht vergessen, Mutti wurde mit Parteisprüchen wie “Vorwärts immer, rückwärts nimmer!” politisch sozialisiert; das prägt fürs Leben.
    Neinein, die richtige Alternative zum alles erdrückenden bösen Exportüberschuss der Deutschen, die es wagen eine weltweit nachgefragte Qualität zu fertigen, selbst dann noch, wenn die Komponenten aus Fernost stammen, ist – wie kann es im Brüsseler Reglementierungsstadl anders angedacht werden? – ein einfaches verbot an Deutschland, mehr zu produzieren als zu konsumieren. Wurde doch schon mehrfach formuliert, und wie ich die kurzgeistigen Schranzen des belgischen Kaiserhofes so einschätze, wird es auch früher oder später (eher früher) so kommen: ein neuer Vertrag, der jeden bestraft, der es wagt, im Export positiv zu bilanzieren. Die Milliardenstrafen dürfen leider nicht mit den bereits eingegangenen milliardenschweren Besicherungen wertloser Schrottpapiere wie griechischer Staatsanleihen gegengerechnet werden.
    Nur so können wir den bösen Deitschn noch a bisserl weiter melken. Man will die Kuh ja nicht ausbluten, sie soll nur ordentlich die Eimer füllen und das blöde Muhen lassen, als ob sie einer gefragt hätte…

  3. aneagle

    whats new an dem Artikel ?
    Deutschland stünde eine EU-Sicht ähnlich der Englischen, mit einem eigenen Geld aber besten Handelsbedingungen zu Resteuropa, gesünderer zu Gesicht.
    Sogar die Teilung in Hart-Euro und Weich-Euro zum Wählen für jeden EU Staat besitzt einen Hauch von Restvernunft.

    ABER: Die EU ist keine Wirtschaftsunion(mehr), sondern ein Friedensprojekt.
    Solche können bekanntlich nicht irren. Friedensprojekte sind übermenschlich, eventuell sogar unmenschlich. Und daher wird die teuerste und gefährlichste Variante gewählt.

    Jene die am wenigsten der Entfaltung aller zwangsweise über das gemeinsame Friedensprojekt aneinander geketteten Staaten dient. Jene, die nur mehr einen Bruchteil demokratischer Zustimmung erhält.
    Frieden kann so ein intransparentes Kunstprodukt vielleicht erhalten, Eintracht, Zusammengehörigkeit und Freundschaft unter den Völkern ganz sicher nicht.

  4. H.Trickler

    Nicht nur Deutschland hat eine starke Wirtschaft!
    Wenn die starken gemeinsam einen neuen Euro begründen, wird der bisherige Euro in den Händen der Defizitsünder sehr rasch bis zur Unbrauchbarkeit zerfallen.

    Es würde dann einen Streit geben, ob jetzt Italien für Griechenland oder umgekehrt bezahlt usw. usf. Die Ungleichheiten würden weiter zunehmen und dann bleibt für jedes dieser Länder nur noch die Möglichkeit einer eigenen Währung.

  5. Thomas F.

    Ich wäre schon lange für einen Österrexit.
    Die Isländer machen es viel klüger. Sie haben Brüssel wissen lassen, dass sie alle Vorteile einer Mitgliedschaft bereits jetzt schon genießen. Warum also mitzahlen?

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