Warum niemand Deutschland ernst nimmt

Von | 28. August 2013

“….Der Spruch “Warum tut Obama nichts?” wird sich über Nacht auf geheimnisvolle Weise in “Warum muss sich Amerika immer als Weltpolizei aufspielen?” verwandeln….” (Eric T. Hansen in der “Zeit“)

7 Gedanken zu „Warum niemand Deutschland ernst nimmt

  1. cmh

    Dabei wäre die richtige Lösung die konsequente. Im Fall Syriens oder Ägyptens:

    1. Nicht einmischen.
    2. Nicht andere hineinhussen.
    3. Keine dummen Kommentare (das sind die mit Ablaufdatum in 6 Wochen) abgeben.

  2. Rado

    Bin froh, dass das Bundesheerkontingent auf dem Golan noch bei gutem Wind die Kurve kratzen konnte (ist ausnahmsweise nicht sarkastisch gemeint)!

  3. Rennziege

    Eric T. Hansen hat, wie so oft, im Berliner “Einstein” einen gefälligen Besinnungsaufsatz geschrieben, den ihm der ebenfalls bierselige “Zeit”-Redakteur am Nebentisch abgekauft hat.
    Dennoch ist das, was
    @cmh
    zu diesem Thema anmerkt, die historisch bewährte beste Haltung unbeteiligter Staaten zu einem Bürgerkrieg.

  4. Rennziege

    Zum Thema: Ein wissender Journalist im “Independent”. Robert Fisk ist erfahren, hat die Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens am eigenen Leib erfahren und nicht vergessen:
    http://www.independent.co.uk/voices/comment/does-obama-know-hes-fighting-on-alqaidas-side-8786680.html

    Frappante, aber fundierte Erkenntnis: Obama, Cameron und Hollande werden mit dem geplanten Angriff auf Syrien die Interessen der Quaida voranbringen — in einer ungeahnten Waffenbrüderschaft mit genau jenen, die sie vorgeblich bekämpfen. Die Dschihadisten lüpfen schon ihre Burkas, um beim Lachen nicht zu ersticken.

  5. Reinhard

    Ob der Giftgasangriff vor den Toren des Präsidentenpalastes wirklich der Assad-Armee zuzuschreiben ist, ist nicht erwiesen und wahrscheinlich nie beweisbar. Aber das macht nix, die Amerikaner haben bereits einen “dringenden Verdacht”, das dürfte den UN-Kasperln bereits einen Hinweis geben, welches Ergebnis der Untersuchung gefälligst vorgelegt zu werden hat. (So Marke “Es konnte nicht eindeutig bewiesen werden, aber alle Indizien blabla Verdachtsmomente blabla Assad Schuld blabla bla.”)
    Und heute, wie durch ein Wunder, ein direkter Angriff Syriens auf die USA! Die Medien melden, syrische Hacker (bekanntlich verfügt Syrien über bestausgebildete Informatiker, ausgerüstet mit Weltspitzentechnologie) hätten amerikanische Medien-Netze gehackt und lahmgelegt. Auweia!
    Da wird der messianische friedensnobelpreistragende Barack Hussein Obama jetzt wohl schnell zum Großangriff gegen Syrien blasen. Das ist der Preis für seine Großmäuligkeit und, Überraschung, genau der Krieg im Nahen Osten, den jeder, der bei seiner Wahl jubelte, mit der Abwahl Schorsch Dabbeljuhs verhindert zu haben glaubte.
    Lerne: wollen die Amis ein Land angreifen, ist egal, welcher Grund herbeigeschrieben wird und egal, welche Partei gerade die Präsidentenmarionette stellt. Und egal, wie groß das Desaster wird und wie lange es dauern wird und wie viele Leben und Milliarden es kosten wird…

  6. FDominicus

    Nun vielleicht sind wir in der Hinsicht vielleicht doch etwas “schlauer”. Oder frag ich mal anders herum, welchen Nutzen sollte es für uns haben in einen weiteren Krieg zu ziehen? Und warum sollte es für die USA ebenfalls nützlich sein? Man kann sehr viele Gründe dafür finden Syrien nicht anzugreifen.

    Mir ist es auch völlig egal ob wir ernst genommen werden oder nicht. Wir haben unsere eigenen Probleme und sollten diese lösen. Was wir tun könnten und m.E. auch sollten Kante gegen die gewalttätigen Muslims zeigen und uns nicht in PC Spreche üben. Wir werden sehr oft als “Nazis” beschimpft, als fremdenfeindlich und was weiß ich noch. Warum sind wir dann immer noch so attraktiv als Einwanderungsland?

    Das einzige was wir können sollten ist uns selber verteidigen. Aber dafür sind unsere Politiker und Gutmenschen ja einfach zu blöd und unteränisch….

  7. Wolf

    Bei internen Konflikten innerhalb eines Staates ist Einmischung von außen, unter welchem Vorwand auch immer, absolut inakzeptabel und überdies auch kontraproduktiv. Alle Umstürze, die zu einer Demokratie geführt haben, geschahen ohne äußere Einmischung (Spanien, Portugal, Griechenland, Argentinien, Chile, Türkei, Philippinen, Myanmar, das gesamte kommunistische Osteuropa usw.).

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