Warum Österreich gegen die Wand donnert

(A. UNTERBERGER) Es sind nur scheinbar widersprüchliche und unzusammenhängende Entwicklungen. Aber diese an einem einzigen Tag notierten Diskrepanzen zeigen deutlicher als alles sonst die Realität, warum Österreich gegen die Wand donnern wird.

Erste Diskrepanz: Man kann hierzulande auch schon im Alter von 29 Jahren Frühpensionist sein (aber dennoch beim Nachbarn mit unfreundlichen Methoden Geld eintreiben), wie ein Kärntner Polizeibericht zeigt. Jahrzehntelang wird also einem 29-Jährigen eine Pension auf Kosten der Allgemeinheit gezahlt. Wohlfahrt über alles. Zur gleichen Stunde wird bekannt, dass das Bundesheer nicht einmal mehr Angelobungen veranstalten kann. Dass es dort kein Service für Lkw mehr gibt. Dass es – noch schlimmer – die Luft-Überwachung dieses Landes aus Geldmangel weiter einschränkt. Außerhalb der paar Stunden, wo noch amtiert wird, ist Österreich ein offenes Tor.

Zweite Diskrepanz: Ständig wird uns in der Rotgrün-Propaganda eingeredet, dass ja die Deutschen an der Spitze der hier befindlichen Ausländer lägen. Dass also die Sorgen der Menschen völlig unbegründet seien. Aber die (gegenüber dem Vorjahr gestiegene) Einbürgerungs-Statistik zeigt ein ganz anderes Bild: Ihr zufolge ist unter den ersten fünf Ländern dieser Einbürgerungs-Statistik kein einziges ein EU-Mitglied. An der Spitze liegen nur Staaten aus dem Osten und Südosten. Aber für die Politik offenbar ein gutes Ergebnis: Diese Menschen scheinen dann nicht mehr als Ausländer auf. Und in der Statistik dominieren die harmlosen Deutschen.

Dritte Diskrepanz: Die österreichische Arbeitslosenstatistik zeigt steil nach oben. Gleichzeitig aber klagen immer mehr Firmen, dass sie keine Mitarbeiter finden. Auch dieser Widerspruch klärt sich auf: Denn die Unternehmen brauchen in einer Hochtechnologiewelt nur qualifizierte Mitarbeiter. Gerade die aber finden sich unter den Zuwanderern (mit und ohne Staatsbürgerschaft) aus dem Südosten kaum. Deshalb glaubt Rotgrün allen Ernstes, dass das Problem in den Schulen liegt, nicht etwa in der Zuwanderung. Matura für jeden und das Problem ist gelöst.

Vierte Diskrepanz: Der letzte Punkt hat zwar nur am Rande mit Österreich zu tun. Er trifft aber dieses Land voll. Obwohl in so vielen ölproduzierenden Ländern wie noch nie Kriege oder Unruhen toben – man denke etwa an Russland, Irak und Nigeria –, sinkt der Ölpreis international signifikant (wie etwa die „Welt“ sehr schön zeigt). Das scheint ein totaler Widerspruch zu allen Erfahrungen und Regeln zu sein. Es gibt aber eine einfache Erklärung: In den USA wird durch das Fracking so viel Öl abgebaut wie noch nie, das auf den Markt strömt und die Preise sinken lässt. Österreich ist jedoch weiter strikt gegen Fracking.

Im Grund liegt auch die Ölpreis-Anomalie auf gleicher Linie wie die zuvor genannten Diskrepanzen: Immer geht es darum, dass Österreich, dass Europa die Augen vor den klaren Zusammenhängen verschließt. (TB)

6 comments

  1. Matthias Wolf

    Wenn ein unbelehrbarer Klimaleugner und völlig sachkompetenzfreier Frackingbejubler anprangert, »dass Österreich, dass Europa die Augen vor den klaren Zusammenhängen verschließt«, ist das schon ein wenig kokett.

  2. Dr. Nikon

    1. wie kann man Klima leugnen. Klima ist das gleitende statistische Mittel der letzten 30 Jahre. Also eher ein statistischer Begriff. Klimaleugner ist dagegen ein hilfloser Kampfbegriff der von Naturwissenschaften und Logik befreiten Klimagläubigen der Al-Gore-Kirche mit freundlicher Unterstützung der Soros NGO.

  3. Dr. Nikon

    2. Völlig sinnlos den in ihrem festen Glauben verwurzelten Menschen mit nachprüfbaren Fakten auf die Sprünge zu helfen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

  4. Dr. Nikon

    3. Als Misanthrop habe ich die Hoffnung in Westeuropa auf Besserung aufgegeben. Ich las einmal, dass der 1. WK der Beginn des Endes von Europa war. Rückblickend.

  5. Dr. Nikon

    Und 4. als Philanthrop weiß ich, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben.

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