Warum Schwarz und Blau die nächste Wahl verlieren werden

Von | 27. November 2017

“(ANDREAS UNTERBERGER) Die gleichzeitigen Megakrisen bei drei Linksparteien sollten eigentlich Zaubertrank für die langfristigen Chancen von Schwarz und Blau sein. Jedoch: Die beiden Rechtsparteien sind nach allen durch die Polstertüren dringenden Informationen bei den Koalitionsgesprächen dabei, selbst  ihre künftigen Chancen kaputtzumachen. Denn keine der beiden Parteien begreift, was für ihr parteitaktisches Gedeihen entscheidend wäre. Das wäre nämlich eindeutig das zentrale Thema ORF und Medienpolitik. Freilich: Weder Schwarz noch Blau haben überhaupt Experten, die das durchschauen, die sich auf diesem Gebiet auskennen….weiter hier

17 Gedanken zu „Warum Schwarz und Blau die nächste Wahl verlieren werden

  1. Michael Haberler

    Ich verstehe das Problem und bin auch dafür, dass gebührenfinanziertes TV und Radio ersatzlos gestrichen wird.

    Ja, es wäre gut, wenn dies energisch angegangen würde.

    Trotzdem glaube ich, dass Herr Unterberger die Relevanz des ORF überschätzt – TV ist für Pensionisten und die paar 68er-Dinos in der Altbausekte, die OE1 hören und für tolle Information halten, sind eh irrelevant. Die Jungen wandern in Massen Richtung Internet-basierter Dienste ab.

    Who cares?

  2. Christian Peter

    Ob Schwarz und Blau die nächste Wahl verlieren wird vor allem davon abhängen, ob Wahlversprechen wie ‘Asyl auf Zeit’ verwirklicht werden, der Krieg in Syrien und im Irak ist beendet, etwa 100.000 Flüchtlinge leben in Österreich mit befristetem Aufenthaltsrecht, obwohl es keinen Asylgrund gibt.

  3. Christian Peter

    Wer darf man sich von einer Regierung, die von einer von einem Maturanten und einem Zahntechniker geführten wird, erwarten ?

  4. Der Realist

    Eines ist sicher, die deutsche Sprache beherrschen der Maturant und der Zahntechniker besser als manche Kommentatoren hier.

  5. Thomas Holzer

    Und die “ÖH-Frauen” fordern “bestehbare Prüfungen” 😉

    Außerdem warnen sie vor der Einführung von Studiengebühren; diese gibt es aber schon, bestehen sie doch im ÖH-Beitrag; hat wieder mal leider kein Journalist nachgefragt

    ÖVP und FPÖ werden die nächste Wahl verlieren, weil sie nichts Wesentliches weiterbringen, verändern werden!

  6. Reini

    Grobe Reformen und Einsparungen sind überfällig. Bei der Umsetzung von Reformen müssen Federn gelassen werden, dabei wird es Aufstände und Streiks geben, die rotgrünen Sozis sagen den schwarzblauen Revoluzzern den Kampf an. Die Auflösung SchwarzBlau wird kommen, es kommt zum Alteingesessen (rosa)roten Regierungsmuster! Erst wenn die “Anfütterung” richtig funktioniert kehrt wieder Ruhe ein.

  7. Lisa

    Vermutlich bleibt eh alles beim Alten. Die Parteien sind so gleichgeschaltet, dass man sie genausogut abschaffen könnte und z.B. parteiunabhängig eine IG “Migration” oder eine IG “Bildung” auf Zeit organisieren könnte, die nach -Erledigung wirder in der Versenkung landet, weil neue probleme anstehen.

  8. KTMtreiber

    Eine Legislaturperiode zum “Aufräumen” wird nicht reichen. Die derzeitigen Probleme, die in den letzten Jahrzehnten von sämtlichen Parteien auf einen überdimensionalen, kaum übersehbaren, man verzeihe mir – “Scheisshaufen” aufgetürmt wurden, können weder über Nacht, noch auf die “Schnelle” in 4 – 5 Jahren gelöst werden.
    Ein paar Jahrzehnte an Lebenserfahrung haben mich gelehrt, dass es tatsächliche “Wunder” de facto nicht gibt.
    Vom Gegenteil überzeugen, ließe ich mich jedoch sehr gerne … 😉

  9. Thomas Holzer

    @KTMTreiber
    Eh nicht alle, verlangt ja niemand.
    Aber:
    Die Kammern, von den Ärzten bis zu den Bauern, ORF und ÖH, alle Bürger von diesen Zwangsgebühren befreien, das wär schon mal was.
    Dann noch die 21 Sozialversicherungen entweder zusammenlegen und alle Leistungen angleichen oder meinetwegen Wahlfreiheit der Bürger zulassen, das wär auch schon mal was.

    Das sollte doch wohl in 4,5 Jahren möglich sein; und wer dagegen demonstrieren möchte, soll es dann halt 4,5 Jahre lang tun; wenn der Demonstrant kein zwangsfinanziertes Gehalt mehr im Rücken hat, wird es schnell vorbei sein mit dem Demonstrieren 😉

  10. Falke

    Schließe mich grundsätzlich der Meinung von Michael Haberler an. Die deutschen Linken haben das ja schon begriffen – siehe die (verfassungwidrigen) Internet- und Facebook-Kontrollen durch den linksextremen Justizminister Heiko Maas. So einen werden wir wohl in den nächsten 5 Jahren nicht bekommen, ja sogar Brandstetter, der ja in den lezten Jahren ebenfalls mehrere Gesetze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit “erarbeitet” hat, wird nicht mehr weitermachen. Daher wäre es zwar durchaus empfehlenswert, beim ORF mit dem eisernen Besen dreinzufahren, aber entscheidend wird es für die nächste Wahl kaum sein.

  11. Rennziege

    27. NOVEMBER 2017 – 16:27 — Christian Peter
    O.K., CP. Ich hab’s kapiert. Nach der 35. Umdrehung Ihrer unentwegt gleichlabernden Gebetsmühle (ich empfehle vorsorgliche Nachfettung der Lager) möchte ich Ihrem Fanclub beitreten. 🙂 Allein schon wegen ihrer linientreu revolutionären Gesinnung.

  12. bill47

    >C. Peter
    “Wer darf man sich von einer Regierung, die von einer von einem Maturanten und einem Zahntechniker geführten wird, erwarten ?”
    Auf jeden Fall mehr, als von einer, die von jemandem geführt wird, der sein Maturazeugnis “verloren” hat.

  13. Johannes

    Die meisten Länder Europas haben eine Rundfunk und Fernsehgebühr. Am höchsten ist sie in der Schweiz, wir liegen an vierter Stelle von der Höhe her, das ist viel zu viel.
    Würde sie halbiert müßte sich der ORF am freien Markt den Rest holen und könnte somit nicht mehr eine derartige linke, wie ich sie empfinde, Berichterstattung leisten ohne gleichzeitig private Werbeinvestoren zu verlieren.
    Unabhängig zu sein bedeutet nicht sich nur gleichgesinnte Redakteure in die Mannschaft zu holen.
    Wir wissen es doch alle, da brauchen wir doch nicht um den heißen Brei reden die meisten Nachrichten Redakteure eines bestimmten Mediums sympathisieren mit Rot und Grün.
    Sie können als routinierter Journalist jeden Beitrag so gestalten das jeder der aufmerksam zuhört zwischen den Zeilen lesen kann, die Masse der Konsumenten, das behaupte ich jetzt mal, liest nicht zwischen den Zeilen sondern wird durch die ständige Berieselung indoktriniert.
    Das es diesmal nicht funktioniert hat und Schwarz Blau die Mehrheit erhielt ist einzig der Massenmigration geschuldet. Deren Wirkung war so stark auf das Wahlvolk das es jeder Suggestion widerstand.

  14. Christian Peter

    @Michael Haberler

    Bloß werden wir das nicht erleben, denn vom ORF profitieren nicht nur ÖVP und SPÖ, sondern letztendlich alle etablierten politischen Parteien.

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