Warum sind Nazi-Symbole verboten und IS-Zeichen nicht?

“Leider kommt man mit der klassischen Demokratie, mit Meinungsfreiheit, Verfassung, gegen diese Leute (den Islamischen Staat, Anm,) nicht weiter. Man muss diese Gruppen in Europa verbieten – wieso sind Nazi-Symbole verboten und IS-Symbole nicht? Man muss die Moscheen in Europa streng kontrollieren – wenn für den Dschihad geworben wird, wird sie geschlossen, Ende der Freiheit!” (hier)

44 comments

  1. Mourawetz

    Klare Worte, ob es was nützt? Immerhin wurden 9 Djihadisten-Krieger und ein türkischer Schleuser bei der Ausreise nach Syrien durch die Cobra festgenommen. Ich hoffe, das war nur der Anfang.

    Es gibt keinen moderaten Islam. Das ist eine Erfindung westlicher Islamwissenschaftler. Es gibt die spirituelle Dimension des Islam, das ist die Mehrheit der Muslime – aber die ist für mich irrelevant, weil sie nichts tut. Und innerhalb der politischen Dimension des Islam gibt es keine moderate Bewegung.

  2. Thomas Holzer

    Durch Verbote sind noch nie Gedanken, gleich welcher Art, aus den Köpfen der Menschen verschwunden.

  3. Marianne

    @Thomas Holzer
    Schon richtig. Es wäre lediglich eine symbolische Handlung. Wie auch das Verbot von Nazi-Symbolen. Mit dem kleinen Unterschied, der aufopfernde Kampf des Mainstreams gegen “rechts” bekämpft ja einen imaginären Feind. Ein Verbot von IS-Symbole würde sich tatsächlich gegen eine imminente Bedrohung richten. Dem müßten dann natürlich konkrete Maßnahmen folgen. Was angesichts der Waschlappen-Politiker in Europa illusorisch ist.

  4. Thomas Holzer

    @Marianne
    Dann müssten Sie konsequenter Weise auch Symbole des Kommunismus/Sozialismus verbieten

  5. DNJ

    @Holzer
    Sehr richtig, aber dann bitte auch gleich vom Kaiserreich, Austrofaschismus und sämtlichen autoritären Regimen.

  6. Claus Brandstetter

    @Thomas Holzer
    “Durch Verbote sind noch nie Gedanken, gleich welcher Art, aus den Köpfen der Menschen verschwunden.”

    Sind Sie sich da sicher?
    Warum investieren Parteien, Religionen und Regierungen Unsummen in Propaganda?
    Hätte man der NSDAP (oder Nachfolgeparteien) weiterhin Propaganda zu betreiben, hätten wir da nicht mehr Nazis in unseren Gesellschaften?
    Wie in den arabischen Ländern Propaganda funktioniert, hat Frau Sibylle Barden gut beschrieben.

    http://www.pharus-forum.de/t3089f5-Die-Geschichten-Erzaehler.html#msg61786

  7. FDominicus

    @DNJ, Heißt das die guten Deutschen dürfen Ihre Flage nicht mehr hissen? Man sind Sie gemein….

    @Claus Brandstetter. Warum Sie darin investieren? Nun offenbar gehen Sie davon aus man kann Gedanken aus den Köpfen bekommen. Aber ganz klar nicht bei allen und speziell sehr wenig bei bestimmten Gruppen. Propaganda funktioniert ein einem bestimmten Rahmen. Wenn die Realität zuweit von der Propaganda abweicht, weiß das jeder. Wieviele meinen Sie glaubten noch am Ende der DDR an das Überholen des Westens? Und das in einem Staat der die Überwachung so kultiviert hatte wie kein andere Staat vorher. Und zu dem nun gerade die USA mit Ihren CIAS, FBIs, NSA und wie Sie alle heißen aufschließen.

    Gesundbeterei funktioniert genau dann nicht mehr wenn man einfach nicht gesund wird….

  8. DNJ

    @Dominicus
    Ich habe vom österr. Kaiserreich gesprochen, das hatte wohl nicht die Trikolore der heutigen BRD??

  9. Mona Rieboldt

    Es kann aber auch nicht sein, dass hier IS-Fahnen aufgehängt werden, ob auf Balkon oder auf anti-israelischen Demos getragen werden, und die Polizei kann nichts dagegen tun, weil
    IS nicht als Terror-Gruppe von den Politikern gesehen wird.
    Merkwürdig aber, dass die Polizei keine Genehmigung brauchte, um Israel-Fahnen herunter
    zu reißen, selbst aus einer Wohnung wurde das schon gemacht.

  10. Rennziege

    21. August 2014 – 12:58 DNJ
    Das “österreichische Kaiserreich”, wie Sie es nennen, hat es nicht verdient, auf dem Index der Diktaturen zu landen: Schon das Toleranzpatent von 1781 (Joseph II.) gewährte allen Religionen der Monarchie wachsende Freiheit. Anno 1912 folgte das Islamgesetz, das für völlige Gleichberechtigung mit allen anderen Religionen sorgte. Die Armee bestrafte Verunglimpfungen von Muslimen, auch in Bosnien, drakonisch.
    Auch Christopher Clark bezeichnet in “The Sleepwalkers” die k.u.k. Monarchie als die erste und bis heute unerreicht funktionierende europäische Union, aber halt etwas müde geworden, a wengerl depressiv seit den beschämenden Niederlagen von (u.a.) Solferino und Königgrätz. Doch sie war ein multikulturelles Völkergemisch, das in den zwei glücklichen Jahrhunderten mit und nach Maria Theresia harmonisch zusammenlebte: Juden, Slawen, Ruthenen, Galizier, Ukrainer, Italiener, etc. — alle waren gleichberechtigt, niemand wurde diskriminiert.
    Fazit: Die österreichisch-ungarische Monarchie, vor dem Hintergrund und den Strömungen ihrer Zeit betrachtet, was die einzig relevante Brille der Historie ist, war ein geradezu liberaler Staat.

  11. DNJ

    @Rennziege
    Alles irgendwie richtig und trotzdem hat man (der Monarch) schließlich Millionen Soldaten verheizt, um in einem unbedachten Krieg gegen die Welt (letztlich der Ehre willen) ein unrettbares Reich, das wirtschaftlich und politisch abgewirtschaft war, zu erhalten. Von den Kriegsverbrechen der kuk Monarchie nicht zu sprechen, nur als Beispiel wahllose Massenmorde an Zivilisten in den besetzten Gebieten, Deportationen und Lager mit Zuständen, die ebenfalls viele tausend Opfer forderten.
    Das Monarchie-Nostalgie unter den hiesigen Liberalen sehr beliebt ist, finde ich zwar merkwürdig, umso mehr verlockt es, wider den Stachel zu löcken :-9

  12. Thomas Holzer

    @DNJ
    Dann dürfen’s die Tricolore aber auch nicht mehr hissen; Napoleon ist ja der Prototyp eines Eroberers

    @Claus Brandstetter
    Ich schreibe von Europa, nicht vom arabischen Raum

    Und wer entscheidet, was verboten wird? Sie und/oder die demokratische Mehrheit?!
    So schnell wie diese Mehrheit ihre Fahne in den Wind dreht, kann man gar nicht schauen

  13. Thomas Holzer

    @Claus Brandstätter
    Nachtrag:
    die KPÖ ist nicht verboten, und trotzdessen grundelt sie bei 2,3% oder weniger herum.
    Der VDU war auch nicht verboten, bekannt als Sammelbecken der Unbelehrbaren, und kam auch nie über 12%; und wenn die FPÖ mehr als 40% erreicht, dann ist es sowieso an der Zeit, Österreich wegen Verdummung zu schließen, müsste man zwar auch schon jetzt, aber ich will ja nicht so böse sein

  14. Rennziege

    21. August 2014 – 15:32 Thomas Holzer
    “… und wenn die FPÖ mehr als 40% erreicht, dann ist es sowieso an der Zeit, Österreich wegen Verdummung zu schließen …”
    Meister Holzer! Die FPÖ ist nicht ein Symptom der Verdummung, sondern bietet (zugegeben: karge) therapeutische Auswege aus der Verdummung der einst etablierten Parteien, die diese Gehirnwäsche den Bürgern jahrzehntelang als Stein der Weisen untergejubelt haben. Das Volk hofft, dass die FPÖ den Augiasstall des österreichischen Defraudantenstadels auskehrt. Ob’s so spielt oder nicht — es handelt sich um demokratische Vorlieben, die Sie so gern (und zu Recht) verteidigen.

  15. Thomas Holzer

    Ich verteidige überhaupt keine demokratischen “Vorlieben” 😉 ist mir doch dieses System zutiefst zuwider 🙂

  16. Rennziege

    21. August 2014 – 15:10 DNJ
    Unter Ihrem Niveau, DNJ, was Sie schreiben.
    Millionen von Soldaten wurden von allen beteiligten Ländern in diesem Krieg sinnlos verheizt, nicht nur von Österreich-Ungarn, und Kriegsverbrechen aller Art gab es auf allen Seiten, wie in Kriegen üblich.
    Franz Joseph wollte diesen Krieg gar nicht, wie aus zahlreichen Quellen hervorgeht; Kaiser Wilhelm II.benutzte ihn, den alt und müde Gewordenen, als Werkzeug für seine längst gehegten Expansionspläne. (Auch die Ermordung des eh ungeliebten Thronfolgers erzürnte F.-J. nicht sonderlich.)

    Ich bin beileibe keine Monarchie-Nostalgikerin, sondern eine liberale, geschichtlich seit Teenie-Tagen Interessierte mit einer reichen Bibliothek, die gerade im Container mit unseren Köbeln nach Kanada reist.
    Und notabene, DNJ: Mein Posting bezog sich ausdrücklich nicht auf den Ersten Weltkrieg, sondern auf die zwei Jahrhunderte zuvor.
    Nixfür ungut, pittäh!

  17. Rennziege

    I bitt’ um Verzeihung! Die “Köbeln” sind natürlich “Möbeln”. I’ve come to hate smartphones.

  18. DNJ

    @Rennziege
    Ö-U war nicht der Hort des Bösen, aber man sollte nicht nur die positiven Aspekte alleine sehen. Jetzt die ganze Schuld auf den ollen Willi zu schieben ist auch nciht gerecht, genau deshalb empfahl ich ja Clark und Ferguson, als konservative britische(!) Historiker, die Deutschland von großen Teilen der Schuld freisprechen. Und das sage ich als Österreicher: Wie sich die österreichische Armee in den besetzten Gebieten benommen hat, war zeimlich übel, dagegen sind die deutschen Exzesse in Belgien weuitgehend harmlos. Leider haben sich die Österreicher als besonders kriegslustig erwiesen, obwohl sie ungenügend gerüstet waren. Die Deutschen haben den Fahler gemacht sich voll hinter die Österreicher zu stellen und dann nicht mehr zurückzukönnen. Wie gesagt, bei nicht nationalistisch verbogenen Historikern nachlesbar.

  19. DNJ

    Ein kleiner Nachsatz sei gestattet: Dass Sie gerade auf die Theorie der deutschen Expansionslust des ultralinken Fritze Fischer 8aus den 50760er Jahren) abfahren, die längst zumindest großteils widerlegt ist und die wenn überhaupt erst im Zuge der Russischen Revolution und der sich damit eröffnenden Möglichkeiten zumindest teilweise von nationalistischen Kreisen formuliert wurde, das sollten Sie anhand der genannten respektierlichen Historiker der Gegenwart nochmal überdenken.

  20. Rennziege

    21. August 2014 – 16:43 DNJ
    Danke für Ihre Replik. Aber uns trennt eine feine Linie: Sie reden über den Krieg, ich über die Jahrhunderte davor, in denen der Vielvölkerstaat eine (auch international bewunderte) positive Geschichte schrieb. Kriege singen stets ihr eigenes schreckliches Lied.

  21. Karl Markt

    @ Rennziege
    Wenn die Bibliothek gerade nicht nach Kanada reist, ist sie dann auch im Container oder haben Sie tatsächlich schon mal ein Buch in der Hand gehabt?

    Oder meinen Sie das Effektenlager des KZ-Auschwitz, wo die Wertgegenstände der Häftlinge aufbewahrt wurden, welches im Lagerjargon “Kanada” genannt wurde?

  22. Rennziege

    21. August 2014 – 16:57 Karl Markt
    Schön, Sie wieder einmal in Ihrem kommunistischen Käfig aus dem Schlaf der Ungerechten geweckt zu haben, Sie dumpfbackigen und habituell untergriffigen Primitivling unterster Kajüte.Aber wenn Sie schon einmal aus dem Wodkarausch erwacht sind — leeren Sie die Flasche ganz! Vielleicht verirrt sich ja dann ein Argument in Ihre alkoholinduzierte Demenz.

  23. Christian Weiss

    Thomas Holzer: Durch Verbote sind noch nie Gedanken, gleich welcher Art, aus den Köpfen der Menschen verschwunden. – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=30674#comments

    Verschwunden nicht, aber es ist wahrscheinlich schon so, dass man Gedanken weniger gut da reinbringt, wenn man keine Gelegenheit dazu hat, die Köpfe ständig zu bearbeiten.
    Ich glaube, beim Islam stehen wir vor einer riesigen Herausforderung für die freiheitliche Gesellschaft. Ich hätte noch vor Monatsfrist das Recht auf Gedankenfreiheit auf Gedeih und Verderben verteidigt, aber wenn man sieht, wie sogar Barbaren, im Vergleich zu denen ein Milzbranderreger ein hoch ansehnliches und würdevolles Wesen ist, von Muslimen bei uns bejubelt werden, dann scheint mir die Hoffnung, Integration gelinge mittel- bis langfristig schon irgendwie, verfehlt. Man muss die Freiheit der muslimischen Bevölkerung wahrscheinlich um der Freiheit selbst willen einschränken:
    Moscheen werden alle ausnahmslos geheimdienstlich verwanzt und überwacht.
    Moscheen, wo Hassprediger auftauchen, werden geschlossen. Die Hauptverantwortlichen werden, sofern ausländisch, in ihr Herkunftsland abgeschoben. Moscheebesucher werden registriert. Wer wiederholt an Veranstaltungen auftaucht, wo freiheitsfeindliche Prediger ihren Dreck äussern, wird ebenfalls abgeschoben. Demonstrationen werden vollumfänglich videoüberwacht. Dort gilt ebenso: Wer Fahnen von einschlägigen Organisationen wie “Islamischer Staat” oder Hamas oder Transparente mit Vernichtungsanspielungen gegen Israel/Juden/Westen/Gastland hochhält oder sich dementsprechend äussert, wird abgeschoben. Wer die Einführung der Scharia befürwortet und damit eine neue Rechtsordnung zu etablieren versucht, wird abgeschoben.
    Das sind rechtsstaatlich zumindest bedenkliche Massnahmen, aber wie soll sich diese Gesellschaft sonst ihrer Haut erwehren?

  24. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Das sind mehr als nur bedenkliche Maßnahmen!
    Man könnte es aber auch “sozialdarwinistisch” betrachten: wenn die (dekadenten) westlichen Gesellschaften ohne derlei Zwangsmaßnahmen nicht Widerstand leisten (können/wollen) haben sie ihre Existenzberechtigung sowieso verloren 😉
    Und nochmals, wie von mir schon an anderer Stelle hier erwähnt; ich erachte im Falle der IS und Al Quaida und Boko Haram und wie die alle sonst noch heißen mögen, den Islam als Religion nur vorgeschoben oder zumindest als Pseudorechtfertigung herangezogen, um “einfach” das wirklich Böse(sic!) ohne alle Regeln “ausleben” (welch perverses Wort in diesem Zusammenhang, nur fällt mir kein besseres ein) zu können.
    Andererseits, wenn der Mob einmal losgelassen, verbrennt der Autochthone hier in Europa auch Flüchtlinge bei lebendigem Leib (Deutschland) oder politisch anders Gesinnte (Ostukraine vor ein paar Monaten); daß es nicht wesentlich brutaler zugeht, ist wahrscheinlich nur dem noch Vorhandensein von Polizei und Staatlichkeit zu verdanken, was es in dem Teil des Irak natürlich nicht gibt; interessant auch, daß -lt. Augenzeugenberichten von Flüchtlingen- Nachbarn, welche bis dato anscheinend friedlich mit Yeziden, Christen etc. Tür an Tür wohnten, sofort die durch IS “geschaffene” Möglichkeit ergriffen, diesen die Schädel einzuschlagen.
    Anscheinend ist einem großen Teil der Menschheit die Mordlust permanent innewohnend. Ob sich “der Mensch in seinem dunklen Drange des rechten Weges wohl bewußt ist” wage ich zusehends mehr zu bezweifeln 🙁

  25. DNJ

    @Holzer
    Das erscheint mir eine ganz vernünftige Analyse. Dass es für spontanen Völkermord keine großen Religionszwiste braucht, zeigt der Hutu-Tutsi Konflikt in Ruanda in den 90er Jahren. Ohne Rechtsstaaltichkeit und Ordnungsstrukturen brechen die menschlichen Urinstinkte schnell hervor.

  26. Thomas Holzer

    Die LRA in Uganda beruft sich auf den christlichen Gott und verübt in “seinem Namen” zumindest ähnliche Verbrechen wie die Soldateska des IS im Irak

  27. Mourawetz

    Man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen. Der Islam schickt sich an, dieses Wort von Abraham Lincoln für die Menschen seines Glaubens zu widerlegen.

  28. Thomas Holzer

    @Rennziege
    en masse;
    Internetsuchmaschine: “Lord’s Resistance Army”
    und Sie bekommen Dokumente/Berichte von Wikipedia, the Independent, US-government, warchild, the Guardian et al.

  29. Christian Weiss

    Man könnte es aber auch “sozialdarwinistisch” betrachten: wenn die (dekadenten) westlichen Gesellschaften ohne derlei Zwangsmaßnahmen nicht Widerstand leisten (können/wollen) haben sie ihre Existenzberechtigung sowieso verloren – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=30674&cpage=1#comment-41846

    Wie soll denn dieser Widerstand aussehen? Wenn man mit einer Kippa auf dem Kopf nicht mehr auf die Strasse kann? Wenn Schankwirte in einschlägig islamisierten Quartieren drangsaliert werden, wenn sie Alkohol ausschenken? Wenn Synagogen brennen?
    Müssen wir uns das gefallen lassen? Ich meine, wie schaut es aus: Wenn jemandem obiges zustösst, macht er eine Anzeige. Wenn überhaupt jemand gefasst wird, fallen die Strafen milde aus. Die Täter können ihr Spiel fröhlich weiter treiben, bis sich die Ungläubigen und zu wenig gläubigen Muslime fügen und sich den Gepflogenheiten von Scharia und Dschihad unterwerfen.
    Wenn ich dann in Ermangelung von Unterstützung durch das staatliche Gewaltmonopol zur Selbstjustiz greife und eine Bürgerwehr organisiere, die den entsprechenden Personen die Fresse poliert, sitze ich bald im Gefängnis.
    Das Spiel der einschlägigen Islamisten ist doch wunderbar perfide: Man treibt es immer genau so weit, dass von juristischer Seite keine drastischen Massnahmen ergriffen werden. Die subtile Verdrängung wird immer weiter getrieben, bis die zivilisierte westliche Bevölkerung das Feld räumt und bald hat man so richtig schön islamisierte Stadtteile wie in Birmingham.

    ich erachte im Falle der IS und Al Quaida und Boko Haram und wie die alle sonst noch heißen mögen, den Islam als Religion nur vorgeschoben oder zumindest als Pseudorechtfertigung herangezogen, um “einfach” das wirklich Böse(sic!) ohne alle Regeln “ausleben” (welch perverses Wort in diesem Zusammenhang, nur fällt mir kein besseres ein) zu können. – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=30674&cpage=1#comment-41846
    Da bin ich auch nicht überzeugt. Der Islam ist eben meinem Eindruck nach keine Religion mit einer den fernöstlichen Religionen oder dem Christentum vergleichbaren Spiritualität. Da wird zwar fünf mal am Tag gebetet und ein guter Muslim geht einmal in seinem Leben nach Mekka. Damit hat sich das geistige Erlebnis aber auch schon erschöpft. Wer sich durch die Koransuren wühlt, findet grossmehrheitlich nur eine Kampfanleitung vor, wo drin steht, wie man mit allen Ungläubigen, insbesondere Juden und Christen zu verfahren hat. Die typische Sure klingt etwas so: “Tötet diese und erschlagt jene! Für wahr, Allah ist barmherzig!”
    Jetzt hat der friedliche Normal-Muslim mit solcherlei Anleitungen zwar nicht viel am Hut, aber er hat den islamistischen Mörderbanden, wenn er den gleichen Wertekanon in die Hand nimmt, auch nicht wirklich etwas entgegen zu setzen. Das ist nicht wie beim Christen, der jenem, der sein Tun mit den wenigen Mord- und Totschlag-Stellen aus der Bibel begründen will, die Liebe des Evangeliums entgegen schmettern kann. Für Mord und Totschlag findet sich im Koran immer eine deutliche Anleitung. Wer positive Werte rausziehen will, mag das zwar können, muss aber einen ziemlichen Interpretationstanz aufführen.
    Die “das ist nicht der wahre Islam”-Beschwichtiger stehen auf ziemlich dünnem Eis.

  30. herbert manninger

    Die Islamisten(= exakt nach dem Koran Handelnde) sind Verbündete der Linken, derzeit die herrschende Klasse, im Kampf gegen die bürgerliche Rechtsordnung – also kein Verbot von deren Symbolen.
    Und die verbotenen Naziabzeichen jubelt man seitJahrzehnten der politischen Mitte, bestenfalls als Rechtspopulisten tituliert, unter. Ein leichtes Spiel bei satten, bequemen, denkfaulen Politikern und Wählern.

  31. Selbstdenker

    Man sollte nicht nur gegen Nazis ohne Turban (NS) sondern auch mit voller Entschlossenheit gegen Nazis mit Turban (IS) vorgehen.

    Nachdem das Abschlachten – insbesondere das Köpfen – von Zivilisten zu den Einstiegsritualen beim IS zählt, dürfte jedes IS Mitglied automatisch auch in einem Mord verwickelt sein. Dies sollte in der öffentlichen Berichterstattung sowie in der strafrechtlichen Aufarbeitung nicht vergessen werden.

  32. Herbert Manninger

    Willkommen im Land der Blinden, Herr Holzer!
    Und Ihre Auffassung, das habe nichts mit dem Islam zu tun – da wäre die Anschaffung eines Blindenhundes überlegenswert.

  33. Mme. Haram

    zu den Fehlern in Abdel-Samads Faschismus Argumentation:
    http://www.hintergrund-verlag.de/texte-rezensionen-hamed-abdel-samad-der-islamische-faschismus-eine-analyse.html

    “De facto war der Islam bereits seit seiner frühmittelalterlichen Gründung und damit lange vor der Herausbildung und vergleichsweise sehr kurzen Herrschaftsphase des europäischen Faschismus imperialistisch, kriegerisch, unterwerfend, versklavend, judenfeindlich, repressiv gegen Anders- und Ungläubige, Frauen, Abtrünnige und Abweichler etc. Genau genommen repräsentiert er eine kulturspezifisch-religiöse Legitimationsideologie, die ein besonderes zwischenmenschliches System vormoderner Herrschaft vorschreibt, göttlich überhöht und raum-zeitlich verabsolutiert. Somit trägt der Islam selbst die Verantwortung für seine autonom hervorgebrachten Wesenszüge und kann seine Eigenschaftsmerkmale nachträglich weder objektiv-real noch semantisch auf den Faschismus abschieben bzw. auf einen externen herrschaftskulturellen Kontext abwälzen.”

    für Hrn. Holzer, Video mit Ton, auch für Blinde und Sehbehinderte, nicht aber für ideolgisch Blinde geeignet:

  34. Thomas Holzer

    Es ist immer der Mensch, der handelt, der agiert;
    einerseits alterieren sich viele hier über die Politikerphrase “Waffen töten”, mit der vollkommen richtigen Begründung, daß der Mensch, der die Waffe verwendet, tötet, andererseits tötet anscheinend bei den selben Personen der Islam, und nicht der Mensch.
    Soviel zu meiner von anderen hier behaupteten Blindheit 😉

  35. Rennziege

    22. August 2014 – 16:38 Thomas Holzer
    Niemand behauptet Ihre Blindheit; das wäre auch vermessen. Klar: Der Mensch tötet, nicht die Waffen. Doch keine Armee, keine Glaubensrichtung, keine Ideologie der westlichen Welt erhebt das Töten zum Gebot. Das tut nur der Islam. So gesehen, bei allem Respekt, haben Sie zumindest einen Tunnelblick.

  36. Thomas Holzer

    Und es gibt kein Gebot!, zum Islam zu konvertieren; all die z.B. autochthonen Deutschen, machen das freiwillig; ergo ist der Mensch für seine (Un)Taten verantwortlich, auch wenn er sich, in concretu, auf den Islam beruft.
    In Kambodscha gab es weit und breit keinen Islam, und sie haben sich (fast) ohne Ende die Schädel eingeschlagen, um ihre “Idee des Steinzeitkommunismus” zu realisieren. In Irland haben sie sich bis vor gar nicht so langer Zeit im Namen ihrer Religion ebenfalls gegenseitig in die Luft gejagt, erschossen; ganz ohne Islam.
    Ob, wie angeblicher Weise von IS-Schergen “durchgeführt”, zumindest einer Person an Armen und Füssen jeweils ein Seil umgebunden wurde, diese an 2 KFZ befestigt wurden, welche in entgegengesetzte Richtung losfuhren, bis es den Körper zerriss, auf den Islam zurückzuführen ist, wage ich zu bezweifeln; das ist schlicht und einfach nur Böse, sonst gar nichts.
    Und, was wollen Sie unternehmen, den Islam verbieten, oder den Koran zensurieren?

  37. Selbstdenker

    @Thomas Holzer
    Ich schätze Ihre Meinung und Ihren Wortwitz ansonsten sehr, aber in dieser konkreten Frage kommen Sie gar sehr naiv rüber. Auf die Gebote den Glauben mit Feuer und Schwert zu verbreiten, die Ungläubigen überall zu töten wo man sie findet oder die Anweisungen im Koran, wie mit unterworfenen Christen und Juden als Dhimmas zu verfahren ist, möchte ich hier gar nicht näher eingehen, da sie für jedermann leicht recherchierbar sind.

    Was wäre zu tun?

    Zunächst die unmissverständliche Kommunikation von allen staatlichen Stellen bei entsprechenden Anlassfällen, dass es (1) bei uns eine Trennung von Staat und Religion gibt, (2) bei uns universelle, unteilbare Menschenrechte gelten, von denen die Religionsfreiheit nur eine unter mehreren Grundfreiheiten ist, dass (3) es der Staat ernst meint mit der Verteidigung dieser, seiner zentralsten Werte und somit (4) die Sharia bei uns – auch wenn es sich “nur” um das Privatrecht und nicht das Strafrecht handelt – bei uns keinen Platz hat.

    Damit macht man sich sicherlich nicht bei jeden Moslem zum Freund, aber immerhin zu einer ernstzunehmenden Instanz. Noch mehr als jene, die nicht ihre Überzeugungen teilen, hassen radikale Moslems jene, die überhaupt keine Überzeugungen haben.

    Als vermeintlich deklarierter Islamexperte müssten Sie wissen, dass es – je nach Mehrheitsverhältnisse – verschieden abgestufte Verhaltensanweisungen gibt, die von der leisten Unterwanderung weiter zum offenen Konflikt bis hin zum Gebietsanspruch samt Einführung der Sharia reichen.

    Als weltoffener Mensch bin ich durchaus für eine kontrollierte Einwanderung: wir sollten all jenen eine Heimat sein, die Qualifikationen haben, die bei uns benötigt werden, die den entsprechenden Ehrgeiz haben und die unsere zentralsten Werte teilen.

    Die Einwanderung ungebildeter, extremismusanfälliger Wirtschaftsmigranten aus islamisch-geprägten Ländern als Stimmvieh, als Billigarbeitskräfte für einfache manuelle Tätigkeiten (die in ein paar Jahren hier ohnedies keiner mehr brauchen wird) oder als vermeintlicher Einzahler in das Pensionssystem sollte besser heute als morgen völlig abgedreht werden.

    Das Asylrecht sollte allen wirklich Verfolgten selbstverständlich weiterhin offenstehen. Die Prüfungen sollten allerdings verschärft werden und das Asylrecht bei entsprechenden Hinweisen eines extremistischen Hintergrundes automatisch verwirkt sein. Für solche Fälle wären auch Abschiebeabkommen z.B. mit Drittstaaten im islamisch-geprägten Raum abzuschließen.

    Bereits die Zugangsvoraussetzungen (a) benötigte Qualifikationen und (b) Wertekompatibilität hätten eine ernorm steuernde Wirkung bei der Wirtschaftsmigration, so dass der Bevölkerungsanteil von Moslems konstant niedrig gehalten werden kann und das Stadium der stillen Unterwanderung aufgrund entsprechender Kompensation durch Migration von Nicht-Moslems de facto nie überschritten werden kann.

    Und ja: illegale Einwanderer wären umgehend – z.B. in sichere Drittstaaten – abzuschieben. Europa sollte sich davor hüten, die Schlepperindustrie auch noch zu subventionieren.

    Vorbilder wären z.B. die Einwanderungsländer Kanada, Australien oder die USA. Meines Wissens hat sich bei denen weder die UNO noch Amnesty International über die bestehende Einwanderungspolitik beschwert.

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