Warum sind so viele Journalisten links?

“Zweidrittel der im Meinungsgeschäft Tätigen sympathisiert mit Rot-Grün. Der US-Autor Tom Wolfe hat jetzt eine originelle Erklärung für die mediale Dominanz der Linken gefunden: Die Gründe liegen in einer frühen Traumatisierung auf dem Schulhof….” (hier)

15 comments

  1. Hausfrau

    Nicht vergessen:
    Die meisten Lehrenden für Politikwissenschaften u.a. einschlägigen Fachrichtungen sind Linke, daher werden die Studenten auch links getrimmt.

  2. KTMTreiber

    Das beginnt im Elternhaus (Stichwort , 68-er Bewegung), führt über öffentliche Indoktrinierungsanstalten (Schulen) und endet in Selbsthass- und Selbstverleugnung. Wer im öffentlichen Leben, insbesondere in den öff. und privaten Propagandamedien seinen Job “gut” machen möchte, darf alles, außer einem, – die Dinge beim Namen zu nennen, oder die Wahrheit berichten.

    Mit Ehrlichkeit und Rückgrat, erreicht man in dieser Gesellschaft nichts mehr und ich bin stolz, nichts erreicht (“nichts” im Sinne dieser Menschen, die sich tagtäglich prostituieren) zu haben.

  3. namor

    Ein weiterer Faktor.

    Sie müssen links schreiben. Es gibt Verlagshäuser, Chefredakteure und Ressortleiter. Jeder weiss was verlangt wird. Die Codes findet man bei APA und Reuters, bei den ÖR oder den Studien der Bertelsmann Stiftung, etc. Oder eine z.B. Elfriede Springer delegiert es an die nächste Ebene.

    Wer nun permanet links schreiben muss, auch wenn er dies nicht (immer) will, hat zwei Möglichkeiten. Er paßt sich seiner Rolle an oder er lebt im falschen Leben. Zweites ist auf Dauer kaum ertragbar.

    Es gibt da ein Drama, ich weiss leider nicht mehr welches. Ein König macht seinen Jugendfreund und Rabauken zum Bischof, in der Hoffnung diese Opposition damit zu kontrollieren und die Untertanen besser ausbeuten zu können. Doch das Bischofsamt verändert den Freund und dieser verschreibt sich den Aufgaben die ein Bischof so hat (z.B. flüchtigen Leibeigenen mit dem kirchlichen Segen die Freiheit zu schenken).

    Wenn eine Person A ein Thema B positiv vortragen muss, glauben die Zuhörer A sympathisiere mit B, obwohl sie wissen, dass dies eine Aufgabe war.

  4. dna1

    Zu diesem Thema habe ich einmal einen interessanten Aufsatz gelesen.
    Die Neigungen eines Menschen sind bestimmend für seinen Berufswunsch, Leute die dem linken Gedankengut zugeneigt sind wählen eher Berufe wie Journalist oder Lehrer. Es ist also nicht so, dass jemand links wird, weil er Journalist ist, sondern Journalist wird, weil er links ist. Allen Linken ist eine Eigenschaft inne: Sie wollen den anderen Menschen ihre Meinung, ihren Glauben und ihre Ideologie aufdrängen, was man immer wieder wunderbar beobachten kann, wenn man mit einem Linken diskutiert.

  5. Falke

    @dna1
    Nicht nur das. Linke sind auch keinerlei anderen Meinung oder gar Logik zugänglich, ignorieren Fakten und interpretieren Tatsachen – auch wenn diese genau das Gegenteil beweisen – immer als Bestätigung ihrer eigenen Auffassung, notfalls auch nach dem von Christian Morgenstern dargestellten Motto, wonach nicht sein kann, was nicht sein darf. Gerade eben in Hamburg: die geballte Linke, angeführt von Ralf Stegner, erklärte ja der staunenden Öffentlichkeit, dass Linke nie und nimmer Gewalt anwenden, daher können die Hamburger Gewalttäter logischerweise gar keine Linken gewesen sein.

  6. Gabriel K.

    @namor
    Sie müssen links schreiben. Es gibt Verlagshäuser, Chefredakteure und Ressortleiter.

    Deshalb beantworten auch Journalisten wie Jan Fleischhauer diese nicht uninteressante Frage immer gleichlautend. Sie wären ihren Job los, würden sie den Finger dorthin legen, wo es wirklich weh tut.

  7. waldsee

    nach 70 Jahren Linksglorifozierung kennen viele nur mehr linkes Gedankengut und man kann ungestraft die Sau durchs Dorf treiben.Wieviel Qualitätsmangel ausmacht weiß ich nicht,sicher ein erheblicher Anteil, auch ist es leichter den Neidkomplex der Leute aufzustacheln, als Sachlösungen nachzulaufen.
    Sicher ist: Im alten Indien wären sie die unterste Kaste.
    Ein Klagsrecht für den gemeinen Bürger **muß her, (**der in die Irre geführt wurde.)

  8. Leitwolf

    Mein Gott wird hier kompliziert gedacht. Studienrichtungen werden natürlich nach Neigung und Talent (allenfalls noch Sozialisation) gewählt. Publizistik ist ein “billiges” Studium, das man auch bei mäßiger Intelligenz schaffen wird. Das gilt übrigens für alle typisch weiblichen bzw. linken Studiengänge. In theoretischer Physik oder Mathematik hätten die meisten Journalisten dagegen wohl nie Land gesehen. Es soll da recht aufschlußreiche Daten zum IQ nach akademischer Fachrichtung geben.

  9. aneagle

    …. Es soll da recht aufschlussreiche Daten zum IQ nach akademischer Fachrichtung geben…
    ich denke, die geballte Intelligenz der Genderlehrstühle ist hier noch gar nicht erfasst. 🙂

  10. CE___

    Ich denke dass bei Journalisten die sozialistische Indoktrination in der Ausbildung schwer wiegt, addierend zu dem Umstand dass ein leider recht grosser Teil der Gesellschaft im, sagen wir es so, deutschsprachigem Kulturraum, von Haus aus schon eine sehr hohe Affinität zur Mord-, Neid- und Kastenideologie des Marxismus hat durch jahrzehntelanger dementsprechender Verblödung.

    Es kommen regelmäßig Indizien hoch dass dass das Lehrpersonal dieser ganzen “soften” Studiengänge wie Publizistik, Journalistik, Soziologie, etc. von linken/linksextremen Ideologen geradezu verseucht ist.

    Andersdenkende werden es damit schwer haben und auch dadurch sicher ausgesiebt.

    Und natürlich werden linke/linksextreme bzw. mit dieser Ideologie fremdelnde Redakteure früher oder später dementsprechend eingestellte Mitarbeiter nachziehen.

    Die Frage die mich eher umtreibt:

    Warum gibt es seit mindestens zwei Jahren keine Gründung einer deklariert (wirtschafts)liberal-“konservativen” überregionalen Tageszeitung (auch nur online) wo die Eigentümer/Redakteure aufpassen dass sie nicht von linksgrün unterwandert und gehijakt werden?

  11. sokrates9

    Man sehe das mal durch die Genderbrille:Ideologie und serioeses Studium war noch nie die Staerke von Frauen, unsere Journalistinnen und davon gibt es immer mehr verstehrn es blendend wenn Argumentationskettennicht funktionieren auf den emotionalen Faktor auszuweichen! Der arme traumatisierteMohammed der noch nie eine Frau gesehen hat!

  12. Gabriel K.

    @CE___
    Warum gibt es seit mindestens zwei Jahren keine Gründung einer deklariert (wirtschafts)liberal-„konservativen“ überregionalen Tageszeitung (auch nur online) wo die Eigentümer/Redakteure aufpassen dass sie nicht von linksgrün unterwandert und gehijakt werden?

    Eine solche Massenkommunikation ist weniger ein Geschäftszweig, denn ein Mittel zur Aufmerksamkeits- und Meinungslenkung. Wenn Verleger damit Geld verdienen, dann einzig über Umwegrentabilitäten.

  13. mariuslupus

    Das Problem von rechts-links hat sich erledigt. Jeder der für die Merkelsche CDU schreibt, und dass sind fast alle Redaktionen, ist nach der alten Klassifizierung, links bis ganz links.

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